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Yannick Janßen studiert bei uns Soziale Arbeit, hat einen Job in der ambulanten Pflege und in einem Jugendzentrum - und engagiert sich im AStA. (Fotos: Anne Holtkötter)

Aber was genau hat er als Referent für Hochschulpolitik zu tun? Und kann der 24-jährige Student der Sozialen Arbeit was bewegen? Davon erzählt er im Interview.


Wie viele Stunden in der Woche kümmern Sie sich um den Bereich, und was genau machen Sie?
Im Vertrag stehen sieben Stunden, aber meistens werden es dann doch mehr, weil es sich einfach so ergibt. Zum Beispiel, wenn Wahlen anstehen oder ich Veranstaltungen zum Kultursemesterticket oder Podiumsdiskussionen organisiere, in denen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Studierendenparlament vorstellen. Zu meinen Aufgaben gehört es aber auch, die Fachschaften und die Studierenden in Bezug auf hochschulpolitische Themen und die Gremienarbeit zu beraten. Auch die Teilnahme an den Landes-ASten-Treffen sind ein wichtiger Bestandteil, denn hier kann ich mich mit den anderen ASten aus NRW austauschen und über wichtige Aspekte informieren.

 

Welche sind denn wichtig für die Studierenden?

Zum Beispiel das neue Hochschulgesetz: Hier wurde die Zivilklausel gestrichen, nicht mehr das Land übernimmt die Verantwortung, sondern jede Hochschule selbst. Das bedeutet letztendlich, dass Hochschulen ab dem kommenden Semester auch wieder für militärische Zwecke forschen dürfen. Auch die generelle Anwesenheitspflicht können Hochschulen wieder einführen.

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Warum hat Sie gerade dieses Amt so interessiert?

Ich wollte, dass es besser läuft als ich es vorher wahrgenommen hatte. Ich bin mir natürlich bewusst, dass Ergebnisse nicht immer sofort sichtbar sind - Prozesse sind eben oft langfristig. Ich habe zunächst einen Artikel zum Thema Hochschulgesetz geschrieben und bemühe mich darum, die Gremienarbeit transparenter zu machen: Kandidatinnen und Kandidaten wie etwa für die Gleichstellungskommission vorzustellen, den Link mit allen Infos zum Studierendenparlament zu pflegen - und so vielleicht auch für die Mitbestimmung in den Selbstverwaltungsgremien zu werben.

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Profitieren Sie von der Arbeit im AStA?
Ja, ich sammele hier Erfahrungen und bekomme Einblicke, die ich sonst nicht hätte. Ich saß zum Beispiel auf dem Podium bei einem Symposium zum Promotionsrecht an Fachhochschulen im Landtag: Dort war meine Meinung gefragt, ich konnte Kritik am Hochschulgesetz äußern. Es macht mir Spaß, mich damit auseinanderzusetzen und zu überlegen, wie wir Studierenden uns positionieren und aktiv werden können.

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