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Mit ihnen startet das gemeinsame Projekt: die grafischen Stellvertreter von Prof. Dr. Eik-Henning Tappe (r.) und Prof. Dr. Julian Löhe im virtuellen Konferenzraum. (Grafik: Prof. Dr. Eik-Henning Tappe, Prof. Dr. Julian Löhe)

Wie verändert Digitalisierung das Zusammenleben in der Gesellschaft? Das ist eine Frage, die Prof. Dr. Julian Löhe beschäftigt. Prof. Dr. Eik-Henning kommt von der medienpädagogischen Seite und fragt: Was machen Jugendliche in den virtuellen Welten und wie können sie diese gegebenenfalls aktiv mitgestalten? Mit Löhe und Tappe, beide seit dem letzten Wintersemester an unserem Fachbereich, machen sich zwei Wissenschaftler stark für den Einsatz von Virtual Reality in der Lehre.

 

"Noch sind wir ganz am Anfang", betont Löhe mit Blick auf die zwei Avatare. Gemeinsam mit seinem Kollegen Tappe testet er die Möglichkeiten des Einsatzes der virtuellen Realität. Zwei Felder schauen sich die beiden besonders genau an: virtuelle Realität in der Lehre und der Einsatz im späteren Berufsfeld unserer Absolventen. Darüber hinaus koordinieren die beiden aktuell die gemeinsamen Besprechungen und die Planung ihres Vorhabens über verschiedene VR-Anwendungen, wie zum Beispiel in einem virtuellen Konferenzraum.

 

"Momentan sind wir noch in der Ideenphase. Wir erhoffen uns jedoch, dass durch den sogenannten Immersionseffekt auch positive Effekte auf die Lernerfahrungen der Studierenden erzielt werden können." Immersion beschreibt, dass virtuelle Umgebungen als real wahrgenommen werden. "Wir experimentieren gerade damit, Inhalte und Herausforderungen der Sozialen Arbeit aufzugreifen und in virtuellen Umgebungen für Lehrsituationen abzubilden", erklärt Tappe.

 

Zum anderen überlegen die beiden Hochschullehrer in den Lehrveranstaltungen zusammen mit Studierenden, inwiefern virtuelle Realität auch in der Praxis der Sozialen Arbeit eingesetzt werden kann und welcher professionelle Handlungsbedarf sich daraus zukünftig entwickeln könnte. Beide begreifen diesen Prozess als ergebnisoffen und freuen sich darauf, gemeinsam mit den Studierenden in einen Lern- und Entdeckungsprozess zu gehen.

 

Außerdem möchten Löhe und Tappe die Möglichkeiten der virtuellen Realität bei kollegialen Besprechungen weitergehend testen. "Welche Chancen erwachsen daraus? Welche Erfahrungen machen wir, die die Grenzen der Technik aufzeigen? Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive interessiert uns dabei natürlich auch besonders, inwiefern sich Kommunikation und Interaktion durch die Nutzung von VR verändern. Das wäre dann auch spannend im Hinblick auf das Berufsfeld der Sozialen Arbeit", so Löhe.

 

Wie sieht das konkret aus? Tappe und Löhe haben VR-Brillen.

Ähnlich wie beim Handy laden sie unterschiedliche Anwendungen - sprich unterschiedliche virtuelle Umgebungen - herunter. Beide verabreden sich an einem virtuellen Ort und setzen ihre Brillen auf, um zu dem virtuellen Ort zu gelangen. Über eine Internetverbindung wird der Ton übertragen, die Brillen sind mit Mikro und Lautsprechern ausgestattet. So können sich beide bequem unterhalten.

 

Als nächstes trifft sich das Duo als Expeditionsteam zu bestimmten Aufgaben - natürlich mit der VR-Brille.

Die To-do-Liste der Professoren Julian Löhe und Eik-Henning Tappe ist lang, aber beide sind zuversichtlich, dass der Einsatz von VR in der Lehre gelingt. (Foto: Anne Holtkötter)
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