Gespräch Teil 3

Im dritten Teil unserer Gesprächsreihe kommt Saloua Mohammed zu Wort. Saloua Mohammed promoviert an der Universität zu Köln zu Ideologien der Ungleichwertigkeit und ist an der Technischen Hochschule Köln als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Außerdem hat sie als Sozialarbeiterin zuletzt beim Caritasverband für die Stadt Bonn in der Migrationsberatung für Erwachsene gearbeitet. Ehrenamtlich ist Saloua Mohammed seit vielen Jahren als Streetworkerin unter anderem im Bonner Stadtteil Tannenbusch tätig und arbeitet dort mit Jugendlichen und deren Eltern zusammen, die entweder direkt oder indirekt von Radikalisierung betroffen sind. Unsere Gesprächspartnerin Saloua Mohammed kann durch ihre wissenschaftlich Perspektive auf den Phänomenbereich des religiös begründeten Extremismus sowie ihre langjährige Erfahrung in der Stadtteilarbeit einen umfangreichen Einblick in die Prävention von Radikalisierung vor Ort sowie den Raum als Einflussfaktor für die Anfälligkeit für Radikalisierung geben. Im Gespräch liegt der Fokus vor allem auf der sozialarbeiterischen Praxis mit jungen Menschen, die gefährdet sind, sich zu radikalisieren sowie der Frage, welche Auswirkungen es auf einen Stadtteil hat, wenn dort radikale Gruppierungen auftreten. Das Gespräch führte Linda Schumilas von der FH Münster.

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Gespräch Teil 2

Warum gibt es Stadtteile, aus denen besonders viele Menschen zum IS ausgereist sind? Wieso aus diesen und nicht aus anderen? Und was kann dagegen getan werden? Diesen Fragen und vielen weiteren gehen wir in der Podcast Reihe des Forschungsprojektes „Radikalisierende Räume“ der Universität Bielefeld und der Fachhochschule Münster nach. Im Mittelpunkt steht das Ziel, herauszufinden, welche Rolle der Raum für die Anfälligkeit für neosalafistische Radikalisierung einnimmt und wie Strategien für die Prävention von Radikalisierung für belastete Stadtteile aussehen können. In der Gesprächsreihe „Radikalisierung und Raum“ sammeln wir unterschiedliche Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zu Radikalisierung und Raum, um die Breite des Themas abzubilden. Das Forschungsprojekt ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und läuft bis September 2024.

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Gespräch Teil 1

Warum gibt es Stadtteile, aus denen besonders viele Menschen zum IS ausgereist sind? Wieso aus diesen und nicht aus anderen? Und was kann dagegen getan werden? Diesen Fragen und vielen weiteren gehen wir in der Podcast Reihe des Forschungsprojektes „Radikalisierende Räume“ der Universität Bielefeld und der Fachhochschule Münster nach. Im Mittelpunkt steht das Ziel, herauszufinden, welche Rolle der Raum für die Anfälligkeit für neosalafistische Radikalisierung einnimmt und wie Strategien für die Prävention von Radikalisierung für belastete Stadtteile aussehen können. In der Gesprächsreihe „Radikalisierung und Raum“ sammeln wir unterschiedliche Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zu Radikalisierung und Raum, um die Breite des Themas abzubilden. Das Forschungsprojekt ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und läuft bis September 2024.

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Folge 1

In der ersten Podcast-Folge besprechen wir das Projekt „Radikalisierende Räume“. Dazu gehört, wie wir auf die Ideen zum Projekt gekommen sind, welche theoretischen Überlegungen es gibt, aber auch wie wir forschen und wie die Ergebnisse nutzbar gemacht werden können, um eine bessere Präventionsarbeit zu leisten. Zudem wird ein Ausblick gegeben, wie es mit dem Projekt weitergeht.

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