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Studieren im BASA-online: für Ursula Meißner ein großes Glück

Der Präsenzlehrbetrieb ist eingestellt, Veranstaltungen sind abgesagt. Für Ursula Meißner aber hat sich nicht so viel geändert, denn sie studiert in einem onlinegestützten Bachelorprogramm. Wie das funktioniert, darüber sprachen wir mit der 53-Jährigen.

Frau Meißner, Sie sind berufstätig und studieren im fünften Semester in einem Online-Studiengang Soziale Arbeit. Heißt das: Alles läuft wie bisher auch?

Was den Online-Anteil betrifft, ja. Immerhin sind das 75 Prozent. Die Studieninhalte erarbeiten wir uns wie bisher im internetbasierten Selbststudium. Die virtuellen Online-Seminare in Einzel- und Gruppenarbeit finden auf einer multimedialen Lernplattform im Internet statt, die auch die Studienmaterialien wie wissenschaftliche Texte und Aufgaben bereitstellt. Wir arbeiten wie gewohnt in kleinen Gruppen in virtuellen Seminarräumen und tauschen uns in Foren, Live-Classrooms und über E-Mails aus.

Aber ein Viertel des Studiums besteht aus Präsenzzeiten.
Ja, 25 Prozent, die fallen leider gerade weg, und das tut auch weh. Denn im Mittelpunkt stehen hier praktische Übungen, die wir dann in direkter Kommunikation sehr intensiv reflektieren. Auch der direkte persönliche Kontakt untereinander ist wichtig, denn dies fördert den Zusammenhalt der Studiengruppe. Wir müssen eine Zeit lang damit leben, dass dies nicht möglich ist.

Gibt es alternative Ideen?

Die letzte Präsenzveranstaltung zur motivierenden Gesprächsführung ist kurzfristig durch die Aufgabe ersetzt worden, Literatur zum Thema zu lesen und uns dabei mit der Frage auseinanderzusetzen, welche Bedeutung dieses in unserer beruflichen Praxis haben könnte. Die Übungen dazu können wir erst später nachholen. Der Praxistransfer ist ein großes Thema – und natürlich lassen sich Methodenseminare nicht so gut ohne Präsenz umsetzen. Aber dass der Online-Anteil ganz normal weiterläuft, das empfinde ich als großes Glück. Die zeitliche und örtliche Flexibilität dieses Studienangebots ist zudem eine wesentliche Erleichterung, da ich ja gerade jetzt zusätzliche berufliche Anforderungen als sozialpädagogische Familienhelferin bewältigen muss. Im gewohnten Umwelt weiterstudieren zu können, gibt mir wertvolle Sicherheit, denn das ist das Einzige, was sich für mich in der Krise nicht verändert hat. Dafür bin ich sehr dankbar. Und ich weiß, dass mein Fachbereich mit Hochdruck daran arbeitet, auch für die fehlenden Präsenzzeiten gute Lösungen zu finden.

Zum Thema:

Den Bachelorstudiengang BASA-online und den Masterstudiengang Soziale Arbeit und Forschung – beide sind onlinegestützt und berufsbegleitend – bietet der Fachbereich Sozialwesen der FH Münster in einem Hochschulverbund mit sechs weiteren Standorten an. Zurzeit arbeiten Fachbereich und Verbund daran, die Online-Module in ihrer Qualität zu halten und die Präsenzmodule in digitale Varianten zu überführen. Informationen zu diesen Möglichkeiten in der Online-Lehre gibt der Fachbereich Sozialwesen gern weiter.

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