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Die gedrosselte Beziehung

Annalena Waluga und Luisa Friedrichs haben in ihrer Abschlussarbeit eine Theorie zur Beziehungsgestaltung in der Heimerziehung entwickelt. Dafür sind sie mit dem Hochschulpreis für die beste Masterarbeit am Fachbereich Sozialwesen im Jahr 2020 ausgezeichnet worden.

Für Kinder und Jugendliche, die im Heim leben, ist dies ihr Zuhause. Die betreuenden Fachkräfte haben ihren Lebensmittelpunkt dagegen außerhalb der Wohngruppe. Diese Asymmetrie stellt die Betreuer*innen vor ein Dilemma: Einerseits ist es wichtig, genug Nähe zu ihren Bezugskindern aufzubauen, andererseits müssen sie eine professionelle Distanz waren. In ihrer Masterthesis „Die gedrosselte Beziehung. Eine empirische Studie zur Bedeutung von Nähe und Distanz in der Heimerziehung“ liefern die beiden Absolventinnen des Studiengangs „Jugendhilfe − Konzeptionsentwicklung und Organisationsgestaltung“ theoretisch begründete Empfehlungen, wie Fachkräfte die Beziehung zu den von ihnen betreuten Kindern am besten gestalten können.

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