WDR-Lokalzeit: MIA-Projekt fordert Unterstützung für Vorschulkinder mit Autismus

Beim MIA-Projekt kümmern sich Studierende der Sozialen Arbeit und Psycholog*innen seit 2010 um Kinder mit Autismus. Doch die kostenintensive Therapie wird für Vorschulkinder nicht mehr übernommen. Darüber berichtet jetzt die WDR-Lokalzeit – und spricht dazu auch mit Katrin Rentmeister von unserem Fachbereich Sozialwesen.

Das MIA-Projekt, ein „Münsteraner Intensivprogramm für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS)“, wird unter der Leitung von Prof. Dr. Hanns Rüdiger Röttgersseit 2010 an unserer Hochschule angeboten.Das sogenannte verhaltenstherapeutische Frühinterventionsprogramm betreut Kinder im Vor- und Grundschulalter. In einem Praxisprojekt lernen Bachelorstudierende der Sozialen Arbeit, wie sich Autismus-Formen zeigen und wie sie die verhaltenspsychologischen Grundlagen der Therapie und Beratung in der Praxis umsetzen. Nach der Theorie betreut je eine Gruppe von Studierenden ein autistisches Kind intensiv über sechs Monate. „Fast täglich findet dann ein Treffen mit einem oder einer der Studierenden und dem Kind statt. Dabei werden sie eng von den Psychologinnen und Psychologen des Projekts begleitet“, erklärt Katrin Rentmeister, Lehrbeauftragte am Fachbereich Sozialwesen und leitende Psychologin im MIA-Projekt.

Kinder so umfassend zu betreuen, ist kostenintensiv. Mit einem Zuständigkeitswechsel zum Landschaftsverband LWL vor zwei Jahren werden die Kosten der MIA-Therapie nicht mehr für die betroffenen Familien übernommen. Ein Beitrag in der WDR-Lokalzeit zeigt die Arbeit des MIA-Projekts am Beispiel des kleinen Elias und geht der verweigerten Kostenübernahme auf den Grund.

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