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A. Aktuelles

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen aus dem Studiengang:

Die Informationsveranstaltungen zum Studiengang finden wie folgt statt:

2017

2018

2019*

2020*

29.05., 18-20 Uhr Hüfferstraße 27,

F 01.05

19.03., 18-20 Uhr, Johann-Krane-Weg 25,

R 116/117

18.03., 18-20 Uhr,  Johann-Krane-Weg 23, R 217

17.03, 18-20 Uhr

n.n.

17.07., 18-20 Uhr Hüfferstraße 27,

D 2.01

18.04., 18-20 Uhr, Johann-Krane-Weg 25,

R 116/117

17.4. fällt aus,
Ersatztermin:
24.04. 18-20 Uhr, Johann-Krane-Weg 25, R 1.10/1.11

09.04., 18-20 Uhr

n.n.

12.09., 18-20 Uhr Hüfferstraße 27,

D 2.01

06.06., 18-20 Uhr, Johann-Krane-Weg 25,

R 116/117

06.06., 18-20 Uhr, Johann-Krane-Weg 25 R 1.10/1.11

02.06., 18-20 Uhr

n.n.

05.10., 18-20 Uhr Hüfferstraße 27,

D 2.01

25.09., 18-20 Uhr, Johann-Krane-Weg 25,

R 116/117

26.09., 18-20 Uhr n.n.

28.09., 18-20 Uhr

n.n.

19.10., 18-20 Uhr,

Hüfferstraße 27,

E 4.02

 

31.10., 18-20 Uhr,

Hüfferstraße 27,

D 2.01

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Sie!

Die Powerpointpräsentation für die Informationsveranstaltung können Sie sich unter "Service" herunterladen.

Für Rückfragen wenden Sie sich gern an Frau Elise Emde oder den Studiengangsleiter Herrn Prof. Dr. Dirk Waschull

 

Hinweis: * Bitte achten sich hinsichtlich des Ortes der Informationsveranstaltungen auf die spätestens 1 Monat vor dem Termin unter "Aktuelles" mitgeteilten Räumlichkeiten.

B. Studienprogramm

  1. Philosophie des Studiengangs: Integrativ - anwendungsorientiert - innovativ

Handlungs- und Gestaltungsoptionen im Leben vieler Menschen haben zugenommen und damit ist auch der Bedarf an professioneller Unterstützung durch Beratung und Coaching gewachsen. Gleichzeitig wissen wir, dass Konflikte in vielen Fällen Handlungs- und Gestaltungsoptionen einschränken und Entwicklungen blockieren. Bei der Bewältigung dieser Herausforderungen wird die Unterstützung durch psychosoziale Fachkräfte oft nachgefragt. Der Masterstudiengang Beratung Mediation Coaching möchte vor diesem Hintergrund Studierenden einen Rahmen zur Verfügung stellen, der es ihnen ermöglicht, eine klientenzentrierte Haltung zu entwickeln, das Wissen über verschiedene kommunikative Interventionen zu vertiefen und einen individuellen Methodenkoffer zu bestücken, so dass situationsangemessenes Handeln noch besser gelingen kann.

Während Beratung in erster Linie psychosoziale Problemlagen eines einzelnen Klienten/einer einzelnen Klientin in den Blick nimmt, geht es bei der Mediation darum, Konflikte zwischen mindestens zwei Personen zukunftsorientiert zu lösen. Coaching adressiert schwerpunktmäßig berufliche, aber auch private Ziele von KlientInnen und deren Umsetzung. Außerdem wird die psychosoziale Fachkraft selbst in ihrer beruflichen Rolle als Teil einer professionellen Organisation in den Blick genommen.

 

  • Integration der Formate

    Beratung, Mediation und Coaching (sowie weitere Formate, z.B. Supervision) haben sich historisch selbständig entwickelt. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich Methoden und Konzepte dieser Formate in weiten Bereichen überschneiden oder sogar identisch sind. Der Studiengang möchte vor diesem Hintergrund die Gemeinsamkeiten der Formate betonen. Er verfolgt insoweit einen integrativen Ansatz mit dem Ziel, den Studierenden einen möglichst umfangreichen Methodenkanon zu vermitteln. Studierende sollen so in den Stand versetzt werden, noch professioneller handeln zu können. Die Integration der Formate möchten wir dadurch erreichen, dass wir prozessorientiert vorgehen und für alle drei Formate eine einheitliche Prozessstruktur durchlaufen (zunächst die Auftragsklärung etc.). Diese strukturelle Parallelisierung erlaubt einen Methodenvergleich, eine spartenübergreifende Methodenintegration sowie Synergien in der Aneignung der verschiedenen Formate. Der integrative Ansatz zeigt sich auch darin, dass wir verschiedene Konzepte in Beratung, Mediation und Coaching (z.B.: Systemik, NLP) nutzen, ohne uns selbst auf eine Richtung festzulegen.

  • Anwendungsorientierung

Im Studiengang stehen das praktische Erlernen der Methoden und damit die Selbsterfahrung im Vordergrund. Wir wollen Sie dabei begleiten, ein eigenes Profil in Beratung, Mediation und Coaching zu entwickeln. Insoweit ist die Selbsterfahrung - und auch die Bereitschaft dazu - Gelingensbedingung für den Studienerfolg. Neben dem Erlernen verschiedener Techniken/Tools sowie der Vermittlung psychologischer und sozialwissenschaftlicher Grundlagen der Kommunikation ist die Entwicklung einer ethisch reflektierten Haltung zentral sowie das Erkennen rechtlicher Grenzen und Möglichkeiten. Die Anwendungsorientierung wollen wir auch dadurch fördern, dass wir nicht mehr als 24 Studierende pro Studiengruppe aufnehmen und die Selbsterfahrungen durch Inter- und Supervisionen begleitet werden.

 

  • Innovation

Der integrative Ansatz des Studiengangs ermöglicht in besonderer Weise formatübergreifende Innovationen im Bereich der kommunikativen Interventionen. Diese Innovationen wollen wir u.a. durch ein Theorie- und Praxisprojekt in der zweiten Studienhälfte, das in die Masterarbeit einmündet, unterstützen. Innovationen stehen für uns in einem engen Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und deshalb gehört für uns die Evaluation von Praxiskonzepten und -methoden zu einer professionellen Arbeit dazu.

Zur innovativen Ausrichtung des Studiengangs gehört für uns auch, dass sie sich bei allen Übungen in den Präsenzveranstaltungen filmen lassen können, unsere stetig wachsende Videodatenbank nutzen dürfen (dazu näher unter I.)

und ab dem 3. Semester in unserer Beratungs-, Mediations- und Coachingambulanz mit echten Klienten arbeiten (dazu näher unter H.).

 

 

  1. Unsere Studierenden

Wir wenden uns an eine große Gruppe von Studierenden, denn wir denken, dass Vielfalt die individuelle Lernkurve steigen lässt. Neben Studierenden mit einem (sozial-)pädagogischen Hintergrund richten wir uns auch an Psychologen, Mediziner, Juristen, Ökonomen etc. und wir wollen außerdem die Vielfalt im Lebensalter und in den Lebenssituationen abbilden. Da uns die Zusammensetzung der Studiengruppen wichtig ist und wir uns bei der Auswahl viel Mühe geben, achten wir auch auf Gemeinsamkeiten. Vor diesem Hintergrund soll z.B. jede Altersgruppe mehrfach vertreten sein.

Die von uns adressierten Studierenden ...

 

  • sind in unterschiedlichen Handlungsfeldern tätig,
  • möchten ihre Kompetenzen im Bereich der kommunikativen Interventionen ausbauen und ihre Haltung in Beratung, Mediation und Coaching entwickeln,
  • sind zur Selbsterfahrung bereit und wollen für sich ein individuelles Profil entwickeln und
  • wollen sich in ihrer beruflichen Situation weiterqualifizieren und/oder streben eine selbständige Tätigkeit an.

 

 

  1. Aufbau des Studiums

Das Studium ist als Weiterbildungsstudiengang berufsbegleitend konzipiert. Das bedeutet, dass die Vereinbarkeit von Studium und Beruf für uns wichtig ist. Das zeigt sich u.a. in den Präsenzzeiten (siehe dazu gleich unter 4.). Die Studierbarkeit für Berufstätige zeigt sich aber auch darin, dass wir sie mit notwendigen Lehrmaterialien ausstatten und den Studienablauf auf die Bedürfnisse von Berufstätigen abgestimmt haben: das Theorie- und Praxisprojekt soll im beruflichen Umfeld der Studierenden eingebettet sein und kann in die Masterarbeit überführt werden.

Aus der nachfolgenden Übersicht können Sie erkennen, wie die einzelnen Module (Seminarveranstaltungen) auf die insgesamt 2,5 Jahre Studiendauer verteilt sind. Die jeweils angegebenen Präsenzzeiten zeigen Ihnen, wie hoch die wesentliche zeitliche Belastung in jedem Semester sein wird (z.B. 27 Tage im ersten Semester); hinzu kommt die Selbstlernzeit. Unter Service können Sie schließlich die konkreten Präsenzzeiten der jeweiligen Studiengruppe entnehmen, damit Sie möglichst gut planen können wichtig: die Zeiten für die Intervision finden Sie dort nicht, weil die Präsenzzeiten von den Studierenden untereinander vereinbart werden).

Die Anwesenheit muss in jedem Modul zu 75 % erfüllt sein, damit Sie am Ende des Moduls die Prüfung absolvieren können (z.B.: Beratung I läuft über 2 Semester mit insgesamt 10 Präsenztagen, so dass Sie nicht mehr als 2,5 Tage fehlen dürfen, um die Prüfung im jeweiligen Semester absolvieren zu können; ansonsten müssten Sie die Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen und können die versäumten Veranstaltungstage in der nächsten Studiengruppe belegen).

 

1. Sem.

(24 LP)

2. Sem.

(24 LP)

3. Sem.

(24 LP)

4. Sem.

(24 LP)

5. Sem.

(24 LP)

Allgem.

Grundlagen

Systematische Einführung in das Studium und in BMC

5 Tage Präsenz

4 LP

Ethik, Recht in BMC

 

2 Tage Präsenz

4 LP

Theorie- und Praxisprojekt + Evaluation/Wirsamkeitsmessungen von BMC

 

2 Tage Präsenz/Sem.

4 LP/Sem.

MA-Arbeit

(11 LP)

BMC in Theorie und Praxis

Beratung I

5 Tage Präsenz/Sem.

5 LP/Sem.

Mediation I

5 Tage Präsenz/Sem.

5 LP/Sem.

Coaching I

5 Tage Präsenz/Sem.

5 LP/Sem.

Beratung II

5 Tage Präsenz/Sem.

5 LP/Sem.

Mediation II

5 Tage Präsenz/Sem.

5 LP/Sem.

Coaching II

5 Tage Präsenz/Sem.

5 LP/Sem.

Kolloquium + Praxisprüfung

(11 LP)

Supervision

(Gruppen-)Fall supervision

4 Tage Präsenz

2 LP

(Gruppen-)Fall supervision

4 Tage Präsenz

2 LP

(Gruppen-)Fall supervision

4 Tage Präsenz

2 LP

(Gruppen-)Fall supervision

4 Tage Präsenz

2 LP

(Gruppen-)Fall- supervision

4 Tage Präsenz

2 LP

Intervision

3 Tage Präsenz

2 LP

3 Tage Präsenz

3 LP

3 Tage Präsenz

3 LP

 

3 Tage Präsenz

3 LP

4 Tage Präsenz

4 LP

Die genaue Beschreibung der Module finden Sie im Modulhandbuch (als Download unter Service).

 

  1. Präsenzzeiten

Die Präsenzzeiten finden in Münster statt, überwiegend an Wochenenden (freitags von 14.00 bis 21.00 Uhr sowie samstags von 09.00 bis 17.00 Uhr). Daneben gibt es zu Beginn des Studiengangs eine Präsenzwoche sowie in den ersten beiden Studienjahren jeweils bis zu drei Präsenzwochen. Die Präsenzzeiten liegen grundsätzlich außerhalb der Ferien in NRW sowie der gesetzlichen Feiertage.

Die aktuellen Präsenzzeiten der neuen Studiengruppen finden Sie als Download unter Service.

C. Studienabschluss

Mit erfolgreichem Abschluss des Masterstudiengangs...

  • erhalten Sie den Akademischen Grad: "Master of Arts (M.A.)",
  • sind Sie zur Promotion berechtigt,
  • haben Sie Zugang zum Höheren Dienst in der öffentlichen Verwaltung,
  • erfüllen Sie die Ausbildungsvoraussetzungen des Bundesverbands Mediation (BM) für die Zertifizierung als Mediator/in,
  • erfüllen Sie die Ausbildungsvoraussetzungen des Deutschen Coaching Verbands (DCV) für die Zertifizierung als Coach
  • erfüllen Sie die Ausbildungsvoraussetzung für eine Graduierung als Pädagogisch-Therapeutischer Berater, Counselor grad. (BVPPT)

 

D. Lehrende

Die Qualität des Studiengangs wird wesentlich durch die hohe Qualität der Lehrenden bestimmt. Wir legen deshalb Wert auf eine geschlossene, sich gut abstimmende Dozentenschaft. Im Weiterbildenden Masterstudiengang Beratung Mediation Coaching lehren:

 


Prof. Dr. phil. Stefan Barth
Sozialarbeiter, Erziehungswissenschaftler, Professur für niedrigschwellige Beratung, Pädagogisch-Therapeutischer Berater, Counselor grad. (BVPPT)

 


Hans Behrend, M.A.
Supervisor
E-Mail: hb414545fh-muensterde

 


Prof. Dr. phil. Horst Blatt
Sozialarbeiter, Supervisor

 


Prof. Dr. phil. Christina Hölzle
Dipl.-Psych., Psychol. Psychotherapeutin, Supervisorin

 


Prof. Dr. phil. Irma Jansen
Erziehungswissenschaftlerin, Supervisorin

 


Prof. Dr. phil. Manuel Tusch
Dipl.-Psych., Mediator, Coach, Pädagogisch-Therapeutischer Berater, Counselor grad. (BVPPT)

 


Prof. Dr. rer. nat. Annette van Randenborgh
Dipl.-Psych., Psychol. Psychotherapeutin

 


Prof. Dr. jur. Dirk Waschull
M.A., RiLSG a.D., Mediator, Coach, Pädagogisch-Therapeutischer Berater, Counselor grad. (BVPPT)
E-Mail: dirk.waschullfh-muensterde
Robert-Koch-Str. 30
48149 Münster
Raum 110.143
Tel.: 0251 83-65811
Mobil: 0151 58801846

 

E. Kosten

Die Teilnahmegebühren pro Semester betragen: 1852,00 € + Sozialbeitrag.

In der Teilnahmegebühr sind Skripten, Prüfungen und Seminargetränke eingeschlossen. Zusätzliche Kosten können ggf. durch eine studienortnahe Unterkunft und Verpflegung entstehen.

Die Teilnahmegebühr muss vor Beginn jedes Semesters bezahlt werden. Ferner ist eine monatliche Ratenzahlung möglich. Sie zahlen die volle Teilnahmegebühr nur für maximal 5 Semester, selbst, wenn Sie bis dahin das Studium noch nicht abgeschlossen haben sollten. Danach fällt je Semester, solange sie sich nicht beurlauben lassen, nur eine Teilnahmegebühr von 150,- € an. Wenn Sie das Studium abbrechen sollten, dann fallen für die Folgesemester gar keine Kosten an.

Die Höhe des Sozialbeitrags wird jedes Semester neu festgesetzt und schwankt. Im WS 2017/18 betrug der Sozialbeitrag 264,94 Euro und setzte sich wie folgt zusammen:

  • Sozialbeitrag - 85,44 Euro (geht an das Studierendenwerk Münster)
  • Studierendenschaftsbeitrag - 179,50 Euro (geht an den AStA)

               davon:

               - 9,25 Euro für Aufgaben der Studierendenschaft

               - 1,35 Euro für den Hochschulsport

               - 168,90 Euro für das NRW-Semesterticket

 

F. Bewerbungsvoraussetzungen und -verfahren

  1. Das Wichtigste in Kürze:
    • Bewerbungsschluss: 01.11., Studienstart jeweils zum Sommersemester.
    • Bewerbung über das Anmeldeformular (siehe unten Service)
    • Zwingende Voraussetzung: Mindestens 1 Jahr Berufspraxis nach dem ersten Hochschulabschluss (Berufspraxis, die während des Studiums oder vor dem Studium erworben wurde, kann nach den formalen Vorgaben für weiterbildende Masterstudiengänge nicht berücksichtigt werden).
    • Maximale TeilnehmerInnenzahl: 24.
    • Entscheidung über Ihre Bewerbung einschließlich Auswahlgespräch bis Anfang Dezember eines Jahres.
    • Ihre Entscheidung, ob Sie den Studienplatz annehmen bis Mitte Dezember eines Jahres.
    • Antrag auf Einschreibung in der zweiten Dezemberhälfte.
    • Studienstart: Sommersemester, d.h. im März des Folgejahres.

 

 

  1. Bewerbungsvoraussetzungen

Wir nehmen jedes Sommersemester 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf und stellen folgende Anforderungen an unsere Studierenden:

 

  • Erforderlich ist ein Bachelorabschluss (mind. 6 Sem. und 180 CP) mit der Note 2,3 oder besser in einem Studiengang der Sozialen Arbeit, der Pädagogik, der Pflege oder der Gesundheit; bei sonstigen BA-Abschlüssen in anderen Studienrichtungen oder bei abweichenden Noten wird im Einzelfall entschieden. Für Diplom- und Magisterabschlüsse gilt entsprechendes.
  • Berufliche Tätigkeit zum Zeitpunkt der Bewerbung, die es ermöglicht, Beratungs-, Mediation und/oder Coachingprozesse ganz oder teilweise durchzuführen.
  • Nachweis einer beruflichen Tätigkeit nach dem ersten Studienabschluss. Sie muss mindestens ein Jahr in Vollzeit betragen.
  • Nachweis einen "besonderen studiengangsbezogenen Eignung" nach § 5 Ordnung zur Feststellung der studiengangbezogenen besonderen Eignung für den Masterstudiengang BMC. Die besondere Eignung wird im Rahmen eines persönlichen Gesprächs festgestellt. Hierbei geht es um die Bereitschaft zur Selbsterfahrung, zur Selbstreflexion und um die Bereitschaft, eine empathische und klientenorientierte Grundhaltung entwickeln zu wollen sowie um die Kommunikationsfähigkeit.

Nähere Informationen hierzu können Sie der Prüfungsordnung (PO) sowie der Ordnung zur Feststellung der studiengangbezogenen besonderen Eignung (FO) entnehmen. Beide Ordnungen finden Sie als Downloads unter Service.

 

 

  1. Bewerbungsverfahren

Bitte verwenden Sie für Ihre Bewerbung das unter Service zur Verfügung gestellte Bewerbungsformular, das Sie bitte vollständig ausfüllen und ausdrucken. Bitte schicken Sie das Bewerbungsformular zusammen mit Ihrem maschinenschriftlichen Lebenslauf mit Foto sowie ihrem Motivationsschreiben bis zum 1. November an:

 

Fachhochschule Münster

Fachbereich Sozialwesen

Weiterbildender Masterstudiengang Beratung Mediation Coaching

z.Hd. Frau Elise Emde

Robert-Koch-Straße 30

48149 Münster

 

Das Bewerbungsverfahren besteht insgesamt aus drei Schritten:

  1. Bewerbung um einen Studienplatz mit dem Formular wie beschrieben,
  2. Feststellung der "besonderen studiengangsbezogenen Eignung" im Rahmen eines persönlichen Gesprächs sowie
  3. Online-Einschreibung beim Studierendensekretariat der FH Münster.

 

Wir prüfen aufgrund Ihrer Formularbewerbung zunächst, ob Sie die formellen Voraussetzungen für den Studiengang erfüllen. Die nach den Voraussetzungen aus unserer Sicht besten BewerberInnen laden wir zu einem Gespräch ein (Schritt 2, s.o.). Bei einem guten Verlauf des Gesprächs bekommen Sie die Zusage des Fachbereichs für einen Studienplatz, können sich dann online beim Studierendensekretariat der Fachhochschule Münster bewerben (erst dort müssen sie Unterlagen einreichen wie z.B. Kopien ihrer Hochschulzugangsberechtigung und ihres ersten Studienabschlusses) und werden dann als Student/in des Masterstudiengangs: Beratung Mediation Coaching eingeschrieben.

G. Alumni-Stimmen zum Masterstudiengang BMC

Thomas Stein

Jahrgang 1967

Was war der Hauptgrund, sich für das Masterstudium Beratung Mediation Coaching zu entscheiden?

Mein wesentliches Motiv war Erkenntnisfreude und langjähriges Interesse an empirischer Psychologie sowie Mediation. Maslows Werk 'Motivation und Persönlichkeit' hielt ich staunend 1989 in den Händen. Den ersten Mediator durfte ich 1999 während meines Rechtsreferendariates in den USA kennen lernen und einer der Nestoren des deutschen Coachings, Wolfgang Looss, entfachte mein Interesse 2002 mit seinem Buch 'Unter vier Augen' für diese Disziplin. Hinzu kam eine Lebenswende: Nach langjähriger Tätigkeit als Jurist und Betriebswirt in Mittelstand, Unternehmensberatung sowie in Stab und Linie im Konzern hörte ich auf meine innere Stimme und richtete mein Leben neu aus. Mit viel Mut schlug ich nicht nur eine internationale Karrierechance aus, sondern gab auch meine bisherige Tätigkeit als international ausgerichtete Führungskraft auf und wechselte in das Noviziat einer katholischen Ordensgemeinschaft. Dort wollte ich meiner Berufung folgend Menschen seelsorglich begleiten und war gemeinsam mit den Oberen auf der Suche nach hilfreichem Handwerkszeug. Da war es nur konsequent, dass ich den Roten Faden zu Beratung, Mediation und Coaching wieder aufnahm und meine Fertigkeiten durch eine vertiefende grundständige praxisorientierte Ausbildung vertiefte.

 

An was erinnern Sie sich besonders, wenn Sie zurück an das Masterstudium denken?

Besonders erinnere ich mich an die Module mit Selbsterfahrungsanteilen, an Chancen zur Arbeit an der eigenen Person durch aufrichtige Rückmeldungen und Anregungen in Supervision und Intervision. Das empfand ich als unterschiedlich angenehm und gleichzeitig als große Chance zur Ausbildung einer soliden beraterischen Haltung durch kritisches Hinterfragen (lassen) bisheriger Muster und Perspektiven. Die Arbeit mit jüngeren Menschen, die meine Kinder sein könnten, war für mich anregend und bereichernd. Die Arbeitsatmosphäre war durchweg anregend, geradlinig und von Seiten der Lehrenden wohlwollend. In einem Wort: Lernfreude!

 

Wie hat sich durch den M.A. BMC Ihre berufliche Tätigkeit verändert?

Gegen Ende des Studiums wurde ich mit einer existentiellen Krise konfrontiert: Trotz positiver Voten der für mich verantwortlichen Oberen und entgegen anderslautender Äußerungen im Vorfeld lehnte die übergeordnete Provinzleitung des Ordens meine Zulassung für die vorläufigen Weiheversprechen überraschend ab (Zitat eines leitenden Oberen: "Es könnte sein, dass Du zu viele kritische Fragen gestellt hast."). Da ich meine Master-Thesis zum Thema Konfliktsensitivität und Kulturentwicklung im Kontext des Ehrenamtes von Migrationsarbeit verfasst hatte, interessierte sich der Caritasverband Dortmund e.V. für mich. Dort durfte ich zunächst in einem befristeten Arbeitsverhältnis als Ehrenamtskoordinator für die Flüchtlingshilfe tätig sein. Heute arbeite ich (unbefristet) als Referent am Institut für christliche Organisationskultur und promoviere berufsbegleitend zu einem Thema der Erwachsenenbildung. Darüber hinaus bin ich auch freiberuflich tätig als auf außergerichtliche Streitbeilegung spezialisierter Rechtsanwalt & Mediator sowie als Organisationsberater mit Fokus auf Kulturentwicklung.

 

Was würden Sie zukünftigen Studierenden des M.A. BMC gerne mit auf den Weg geben?

Interessenten sollten m. E. nicht den Aufwand für die Masterarbeit unterschätzen; Teilzeittätige sind während dieser Phase im Vorteil. Eine aus meinem Gesamteindruck abgeleitete Empfehlung: Wer sich so aufrichtig, offen und ernsthaft wie möglich auf die teilweise recht persönlichen Prozesse im Rahmen von Intervision und Supervision einlässt, wird staunen. Denn dann könnte es sein, dass das Studium nicht nur berufliche Chancen verbessert, sondern auch die eigene Persönlichkeit spürbar auf unvorhersehbare Weise reift.


Alexandra Dortmann

Jahrgang 1985

Was war der Hauptgrund, sich für das Masterstudium Beratung Mediation Coaching zu entscheiden?

Nach einigen Jahren Tätigkeit als Sozialpädagogin hatte ich den Drang mich weiterzuentwickeln. Unbedingt wollte ich mehr, neue Professionswelten entdecken und meine Fähigkeiten professionalisieren. Als ich auf das Masterstudium BMC aufmerksam wurde, war die Entscheidung schnell getroffen. Ich fühlte mich von den Inhalten sofort angesprochen und habe mich direkt beworben.

An was erinnern Sie sich besonders, wenn Sie zurück an das Masterstudium denken?

Die sehr wertschätzende Atmosphäre und die professionelle Begleitung haben mir zu jeder Zeit ein gutes Gefühl gegeben. Inhalte wurden immer sehr praxisnah und verständlich kommuniziert. Auf individuelle Wünsche wurde Rücksicht genommen und es gab genügend Raum um neue Methoden auch praktisch zu üben. Diese ressourcenorientierte Haltung hat es mir ermöglicht, über mich hinaus zu wachsen und das Studium neben einer Vollzeitstelle erfolgreich zu absolvieren.

 

Wie hat sich durch den M.A. BMC Ihre berufliche Tätigkeit verändert?

Da mich die Bereiche Leadership und Führungskräfte-Entwicklung sehr interessieren, habe ich mich im M.A. BMC intensiv mit den Themen auseinandergesetzt. Noch im Studium habe ich mich beruflich verändert und eine verantwortungsvolle Führungsposition angenommen. Gleichzeitig habe ich mich nebenberuflich erfolgreich selbstständig gemacht. Das Studium hat mich befähigt, weitere Weiterbildungen zu machen und neue Wege zu gehen. Nun zieht es mich interessengetrieben sehr in die Personal- und Organisationsentwicklung.

 

Was würden Sie zukünftigen Studierenden des M.A. BMC gerne mit auf den Weg geben?

Das Studium fordert viel Arbeit und Energie, ermöglicht dadurch aber ganz neue Perspektiven. Mir hat es leidenschaftlich Spaß gemacht. Ich habe meine Professionswelt gefunden und meine Haltung professionalisieren können. Der Einsatz hat sich sehr gelohnt! Das Studium zu absolvieren war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.


Sonja Baringhorst

Was war der Hauptgrund, sich für das Masterstudium Beratung Mediation Coaching zu entscheiden?

Ich wollte mein Wissen vertiefen und erweitern, neue Methoden und Ansätze kennenlernen.

 

An was erinnern Sie sich besonders, wenn Sie zurück an das Masterstudium denken?

An viele praktische Übungen mit einer direkten Reflexion, was dazu beigetragen hat mich sicherer zu fühlen und meine Kompetenzen auszubauen.

 

Wie hat sich durch den M.A. BMC Ihre berufliche Tätigkeit verändert?

Während des Studiums habe ich bei einem Jugendamt gearbeitet. Jetzt arbeite ich bei einem Unternehmen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Für mich lassen sich die Inhalte des Studiums nun besser in meine tägliche Arbeit integrieren.

 

Was würden Sie zukünftigen Studierenden des M.A. BMC gerne mit auf den Weg geben?

Viel Freude beim Ausprobieren und Umsetzten des Erlernten und Durchhaltevermögen für die Teile, die einem vielleicht nicht so liegen.


Henner Brakhage

Was war der Hauptgrund, sich für das Masterstudium Beratung Mediation Coaching zu entscheiden?

Nach meinem Bachelor-Studiengang der Sozialen Arbeit und einigen Jahren Berufserfahrung war ich auf der Suche nach einer Weiterbildung die es mir ermöglicht, meinen Klienten eine systematische Hilfestellung zu bieten, die beinhaltet, dass sie die Lösung in sich finden und nicht vorgegeben bekommen. Zudem habe ich mich bereits seit Längerem für Mediation interessiert, da ich in meinem beruflichen Alltag viel mit Konflikten zu tun habe. Kurz gesagt, wollte ich meinen "Methodenkoffer" als Sozialarbeiter erweitern.

An was erinnern Sie sich besonders, wenn Sie zurück an das Masterstudium denken?

Für mich sind besonders die Momente in Erinnerung geblieben, in denen ich gefordert war, meine eigene Haltung zu reflektieren. Hierbei sind Prozesse entstanden, mit denen ich in ihrer Intensität nicht gerechnet hätte. Die verschiedenen Dozenten haben auf ihre ganz eigene Art und Weise für eine hohe Abwechslung gesorgt. Auch die erlernten Methoden waren neu und hilfreich für mich. Eine Verknüpfung von theoretischem Wissen und praktischen Tools führte dazu, dass ich die Inhalte direkt in der Praxis umsetzen konnte. Alles in allem war es eine sehr bereichernde Zeit für mich, die insbesondere davon geprägt war, meinen eigenen Handlungsspielraum zu erweitern.

Wie hat sich durch den M.A. BMC Ihre berufliche Tätigkeit verändert?

Ich fühle mich besser aufgestellt. Ich durfte viele Methoden kennenlernen, die ich in meinem beruflichen Alltag anwende. Für mich und meine Klienten haben sich dadurch neue Wege ergeben. Meine Professionalität hat sich insofern erweitert, dass ich durch tieferes theoretisches Wissen mehr Verständnis für schwierige Lebenslagen bekommen habe, im praktischen Alltag fiel es mir leicht, erlernte Methoden zielgerichtet einzusetzen. Insgesamt habe ich durch den Studiengang mehr Gestaltungsspielraum für meine berufliche Zukunft bekommen. Durch das im Studium erlernte Wissen habe ich neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit den Schritt in die Teilselbstständigkeit gewagt.

Was würden Sie zukünftigen Studierenden des M.A. BMC gerne mit auf den Weg geben?

Im Laufe des Studiums musste ich bemerken, dass ein gutes Zeitmanagement wichtig ist, um alles unter einen Hut zu bekommen. Der gute Austausch mit den Kommilitonen half mir, auch in anstrengenden Zeiten den Überblick nicht zu verlieren. Es ist aus meiner Sicht sinnvoll, die Studieninhalte mit dem beruflichen Alltag zu verknüpfen und sich kontinuierlich auszuprobieren.

H. Verwaltung des Studiengangs

Bei allen Fragen, die den Masterstudiengang betreffen, sind wir sehr gerne Ihre AnsprechpartnerInnen:

Verwaltung:

Frau Elise Emde
E-Mail: Emdefh-muensterde
Johann-Krane-Weg 25
48149 Münster
Raum 1.01
Tel.: 0251 83-65720

 


Prof. Dr. jur. Dirk Waschull
M.A., RiLSG a.D., Mediator, Coach, Pädagogisch-Therapeutischer Berater, Counselor grad. (BVPPT)
E-Mail: dirk.waschullfh-muensterde
Robert-Koch-Str. 30
48149 Münster
Raum 110.143
Tel.: 0251 83-65811
Mobil: 0151 58801846

 

I. Beratungs-, Mediations- und Coachingambulanz

Die BMC-Ambulanz ist eine in Deutschland bislang einzigartige Einrichtung der Fachhochschule Münster. Sie bietet Studierenden des weiterbildenden Masterstudiengangs Beratung Mediation Coaching (MA BMC) ab dem 3. Semester die Möglichkeit, echte Beratungs-, Mediations- und Coachingprozesse durchzuführen. Klienten sind entweder Studierende der FH Münster mit ganz unterschiedlichen Anliegen oder aber MitarbeiterInnen und Klienten der Malteser Werke gGmbH Jugend- und Familienhilfe NRW oder der Outlaw gGmbH.

Für weitere Fragen stehen Ihnen gern zur Verfügung:

 

Koordinatorin der Ambulanz:

Wiss. Mit. Laura Best, M.A.
E-Mail: bestfh-muensterde
Robert-Koch-Str. 30
48149 Münster
Raum 110.143
Tel.: 0251 83-65747

 


Prof. Dr. jur. Dirk Waschull
M.A., RiLSG a.D., Mediator, Coach, Pädagogisch-Therapeutischer Berater, Counselor grad. (BVPPT)
E-Mail: dirk.waschullfh-muensterde
Robert-Koch-Str. 30
48149 Münster
Raum 110.143
Tel.: 0251 83-65811
Mobil: 0151 58801846

 

J. Lehrfilme

Im Rahmen eines fachhochschulinternen Projekts erstellen wir professionelle Lehrvideos zu Beratung, Mediation und Coaching. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um didaktisch aufbereitete Aufnahmen von Prozessen, die von Studierenden des Masterstudiengangs in der Beratungs-, Mediations- und Coachingambulanz durchgeführt wurden.

Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

 

Koordinatorin der Ambulanz:

Frau Wiss. Mit. Laura Best, M.A.
E-Mail: bestfh-muensterde
Robert-Koch-Str. 30
48149 Münster
Raum 110.143
Tel.: 0251 83-65747

 

K. Service (Downloadordner)

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