„Smart Mirror“ geht auf Tour

Das Projektteam der FH Münster bedankt sich und hofft auf weitere Würdigung


Projektteam und Projektpartner
Das Projektteam (hintere Reihe v. l.) mit Karin Fraune, Carina Eckes, Prof. Dr. Gernot Bauer und Prof. Tina Glückselig präsentierte den Spiegel Leandra Hamann und Ralf Bertling (r.) vom Fraunhofer Institut Umsicht sowie Besuchern der Vernissage. (Foto: FH Münster/Pressestelle)
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Münster (21. September 2017). Den Spiegel vorhalten, um auf Mikroplastik in den Meeren aufmerksam zu machen, das nimmt der Smart Mirror wörtlich. Entwickelt haben ihn Mitarbeiter und Studierende vom Institut für Gesellschaft und Digitales (GUD) der FH Münster unter der Federführung von Prof. Tina Glückselig vom Fachbereich Design und Prof. Dr. Gernot Bauer vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik. Nun bedankte sich das Institut mit einer Vernissage bei den Projektpartnern. Den geladenen Gästen bot der gestrige Abend (20. September) die Möglichkeit, sich über Anknüpfungspunkte und weitere Potenziale des Projektes auszutauschen.

Leandra Hamann und Ralf Bertling vom Fraunhofer Institut Umsicht befinden sich in einem wissenschaftlichen Austausch mit dem Projektteam und erlebten den Spiegel erstmals live. „Wir sind begeistert von dem Ergebnis und freuen uns, dass wir das Projekt mit unseren Forschungsergebnissen im Bereich Mikroplastik bereichern konnten“, sagte Hamann. Mit dem Smart Mirror hätte das GUD-Team ein neues Erklärungsmodell für die Zukunft entwickelt, ergänzte Bertling. „Ich bin mir sicher, dass sich daraus weitere Anwendungsgebiete ergeben werden.“

Am Freitag geht es für die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen im Projekt, Carina Eckes und Karin Fraune, nach Berlin zum offiziellen Abschluss des Hochschulwettbewerbs „Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane“. Die leitende Professorin Tina Glückselig sei „stolz auf den bisherigen Erfolg des Projekts. Nun hoffe ich, dass wir auch noch für die besten Projekte nominiert werden.“

Vom 10. bis 12. November setzt sich die Tour fort – dann folgt der „Smart Mirror“ einer Einladung zum Deutschen Multimedia Preis in Dresden.

Mehr Informationen zu dem Projekt gibt es auf der neuen Webseite smartmirror-pro.de.

Zum Thema:
Das Projektvorhaben „Smart Mirror – Bewusstsein schaffen für die unsichtbare Gefahr von Mikroplastik“ hatte beim Hochschulwettbewerb „Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane“ ein Preisgeld von 10.000 Euro gewonnen und wurde ein Jahr lang vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Die Ausbildung am Fachbereich Design der FH Münster schließt das gesamte Designspektrum durch die vier angebotenen Schwerpunkte Kommunikationsdesign, Illustration, Mediendesign und Produktdesign ein. Sie bietet den Studierenden ein ungewöhnlich offenes Feld für experimentelle Gestaltungen und zielbezogene Denkansätze, die optimal für den beruflichen Alltag vorbereiten. Neben dem Bachelorstudiengang Design bietet der Fachbereich den Masterstudiengang Design – Information und Kommunikation an.




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