Forschung zu salafistischen Lebenswelten

Wissenschaftler der FH Münster und der Universität Bielefeld untersuchen den räumlichen Effekt auf Radikalisierung


Münster (16. Oktober 2020). Ausgeprägte salafistische Strukturen gibt es häufig in städtischen Ballungsgebieten. Was sind die Ursachen dafür? Den räumlichen Effekt darauf, dass Menschen zu radikalen Anhängern salafistischer Gruppierungen werden, untersucht ein Team um Dr. Sebastian Kurtenbach vom Fachbereich Sozialwesen der FH Münster gemeinsam mit Wissenschaftlern des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld.

Das gerade gestartete Verbundprojekt „Radikalisierende Räume“ läuft bis 2024. „Wir werden in drei ausgewählten Stadtteilen von deutschen Großstädten ethnografische, quantitative und qualitative Teilerhebungen vornehmen, um die Umgebungsbedingungen für Radikalisierungskarrieren besser verstehen zu können“, erklärt Kurtenbach, der zu kommunaler Sozialpolitik lehrt und forscht. Das Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts ist es, Instrumente zur Prävention und Intervention zu entwickeln – in enger Zusammenarbeit mit der Praxis.


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