Co-Working-Spaces im Münsterland

Prof. Dr. Nico Clever von der FH Münster ist Mitautor einer aktuellen Studie zum Thema


Münster (26. März 2021). Sie gehören nicht zum selben Unternehmen, und doch arbeiten sie in offenen Büroräumlichkeiten zusammen und nutzen gemeinsam die Infrastruktur. Was diese Menschen verbindet, ist der Wunsch nach flexiblen Arbeitsplätzen. Dabei teilen sie Werte wie Gemeinschaft, Kollaboration und Nachhaltigkeit. Co-Working-Spaces und ihre Nutzer*innen muss man in Großstädten nicht lange suchen. „Aus Studien und Erfahrung wissen wir, dass sie auch in ländlichen Räumen wie dem Münsterland positive Wirkungen haben können. So könnte zum Beispiel regelmäßiges Pendeln wegfallen“, sagt Prof. Dr. Nico Clever. Der Wirtschaftsinformatiker vertritt an der FH Münster das Lehr- und Forschungsgebiet Digitales Immobilien- und Facility Management.

Clever hat gerade mit Simon Röckinghausen, der selbst einen Co-Working-Space in Coesfeld betreibt, und Dr. Sebastian Köffer vom Digital Hub münsterLAND eine Studie veröffentlicht. Darin haben die Autoren 65 Orte im Münsterland anhand relevanter Kriterien danach bewertet, ob sie sich als Standorte für Co-Working-Spaces eignen. Ein Ranking zeigt, wo die besten Voraussetzungen für solche Räume gegeben sind.

Betreiber*innen, zukünftige Betreiber*innen und politische Entscheidungsträger*innen finden in der Untersuchung Informationen über Potenziale an den verschiedenen Orten. Die Studie zeigt auch, welche Schritte notwendig sind, um gute Voraussetzungen zu schaffen. Auch bei der Entwicklung von Angeboten empfehle sich eine Zusammenarbeit, so die Autoren.

Die Studie ist unter www.fh-muenster.de/coworking abrufbar.




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