Datum: Freitag, 16.03.2018
Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: Fachhochschulzentrum (FHZ)
Corrensstraße 25
48149 Münster
Kategorie: Forschung & Transfer, Bauingenieurwesen

Kurzbeschreibung:

„Weiße Wannen" als wasserundurchlässige Betonbauwerke werden oft als Alternativen zu Bauwerksabdichtungen eingesetzt. Mit Beginn des Jahres 2018 ist die überarbeitete „WU-Richtlinie“ des DAfStb zu beachten. Sie wurde um den Anwendungsbereich „Weiße Dächer“ erweitert und in einigen Bereichen erheblich geändert. Insbesondere wurde nun klargestellt, dass bei hochwertiger Nutzung (NK-A) und Druckwasser (BK-1) die Bauweise mit Rissbreiten beschränkender Bewehrung in der Hoffnung auf die Selbstheilung wasserführender Risse unzulässig ist und in diesen Fällen nur die Entwurfsgrundsätze a) oder c) zu planen und auszuführen sind.

Im Seminar werden die Grundregeln, Besonderheiten dieser Bauweise und die Neuerungen für Planungen von wasserundurchlässigen Betonkonstruktionen nach der neuen „WU-Richtlinie“ vorgestellt und anhand von Praxisbeispielen erläutert. Besonders wird auf die Elementwand-Bauweise und auf eventuell erforderliche Zusatzabdichtungen auf WU-Beton-Bauteilen (z.B. Verbundabdichtungen, FBV, FPD u.a.) eingegangen sowie die Vor- und Nachteile im Einzelnen diskutiert.

Dipl.-Ing. Gerhard Klingelhöfer ist Öbuv SV für Schäden an Gebäuden IHK, Beratender Ingenieur der IK Hessen, stellvertretender Obmann im Arbeitsausschuss DIN 18533, Mitarbeiter im AA DIN 18534 und Leiter der AG DIN 18195 als Experte des ZDB Berlin, Sachverständigen- und Ingenieurbüro für Bautechnik in Pohlheim.

Die Fortbildung ist durch die Ingenieurkammer Bau NRW und die Architektenkammer NRW anerkannt.



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