Juli 2015

"Manöver 4" gewinnt Kampagnen-Wettbewerb des Wandelwerks

Die harte Arbeit hat sich gelohnt! Nach einem arbeitsreichen Semester hat sich die Arbeitsgruppe "Manöver 4" gegen fünf andere Gruppen durchgesetzt und den Kampagnen-Wettbewerb des Wandelwerks gewonnen. Neben dem Zuschlag für die Realisierung ihrer Kampagne dürfen sich die vier Studierenden des Fachbereichs Design über eine Reise nach Berlin freuen. Im kommenden Wintersemester wollen sie mit ihrer Kampagne Studierende der Hochschule dazu animieren, sich an dem Wettbewerb "Du bist dran" zu beteiligen und Beiträge zu ihrer Vorstellung von guter Lehre einzureichen. Im Zentrum der Kampagne steht ein sogenannter QR-Code. Neugierig gemacht durch die Frage "Was machen die denn da?" sollen Studierende über das Abscannen des Codes, der das zentrale Bildmotiv der Plakate verdeckt, auf die Webseite des Wettbewerbs geleitet werden. Dort können sie dann ihren Beitrag hochladen und weitere Informationen erhalten, u.a. über die Berlinreise, die als Preis unter allen Einsendungen verlost wird. Neben Plakaten und Webseite sollen auch praktische Lesezeichen in bunten Farben die Studierenden auf den Wettbewerb aufmerksam machen.
Die Kampagnenkonzepte wurden von den Bachelor-Studierenden des 3. und 4. Semesters im Rahmen des Seminars "Aspekte der Kommunikationsgestaltung" unter Leitung von Paul Plattner-Wodarczak und Jakob Maser entwickelt und schließlich von einer sechsköpfigen Jury bewertet.
Der Studierenden-Wettbewerb "Du bist dran" ist eine aus dem Wandelfonds geförderte Initiative des Wandelwerks, mit der das Wandelwerk das Anliegen verfolgt, bei der Entwicklung guter Lehre die Perspektive der Studierenden stärker zu berücksichtigen. Der Wettbewerb wird im Herbst 2015 ausgeschrieben.

Das Foto zeigt das Siegerteam mit der Geschäftsführerin und dem wissenschaftlichen Leiter des Wandelwerks (v.l.n.r.: Dr. Annika Boentert, Azzedine Youcef, Maureen Kuroczik, Moniek Wiese, Franziska Schmidt, Prof. Dr. Thilo Harth) (Foto: Anne Holtkötter/Pressestelle)

März 2015

Neue Impulse für die Hochschullehre - Zweiter Hochschuldidaktiktag erfreute sich großen Zuspruchs

Am 3. März 2015 lud das Team des Wandelwerks zum zweiten Mal alle Lehrenden der Hochschule zu einem Hochschuldidaktiktag ein. Der Tag bot allen interessierten Lehrenden die Möglichkeit, sich mit KollegInnen und ExpertInnen über aktuelle Fragen der Hochschuldidaktik und Hochschullehre auszutauschen. Über den Tag verteilt wurden 14 Workshops zu verschiedensten Themen angeboten und u.a. Fragen in den Blick genommen, wie welchen Mehrwert der Einsatz interaktiver Whiteboards in der Lehre haben kann, wie sich auch in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen Schreibkompetenzen fördern oder beim Service Learning Lernen und gesellschaftliches Engagement gezielt miteinander verknüpfen lassen. (Foto: Ulrike Dammann)

Oktober 2014

Anregender Auftakt-Workshop zu Masterprogrammen in Teilzeit

Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung "Wandelfonds Spezial - Masterprogramme in Teilzeit" veranstalteten das Wandelwerk und das Präsidium am 24. Oktober 2014 einen Auftakt-Workshop. Hierzu waren Referenten anderer Hochschulen mit Erfahrungen zu Masterstudiengängen in Teilzeit eingeladen. Nach einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Anke Hanft (Universität Oldenburg) zu generellen Anforderungen und Rahmenbedingungen für Teilzeitstudienangebote wurden anhand konkreter Praxisbeispiele Herausforderungen und Erfolgsfaktoren vorgestellt. In den Diskussionen standen Themen wie der adäquate Einsatz von eLearning-Tools, ein hinreichender Lebenswelt- und Praxisbezug, angemessene Betreuungskonzepte für Teilzeitstudierende sowie Möglichkeiten zur Anrechnung von Kompetenzen im Fokus. Vertreter der verschiedenen Fachbereiche nutzen die Veranstaltung zum Informationsaustausch und für Anregungen zur didaktisch-methodischen und organisatorischen Entwicklung ihrer Teilzeit-Masterstudiengänge. Wie Prof. Dr. Frank Dellmann, Vizepräsident für Bildung und Internationales, in seinem Grußwort betonte, möchte die Hochschule mit dem aus dem Wandelfonds geförderten Programm "Master in Teilzeit" den Bereich der Weiterbildung als profilbildendes Element weiter stärken. Dazu sollen Konzepte zur Entwicklung neuer sowie zur Überarbeitung bestehender Masterstudiengänge in Teilzeit gefördert werden. Diese sollen besondere Reformelemente wie z.B. passgenaue blended-learning-Konzepte oder adressatengerechte Studienmaterialien enthalten. Die Wandelfonds-Ausschreibung traf bei den Fachbereichen auf große Resonanz. Insgesamt wurden neun Anträge zur Neu- bzw. Umgestaltung für Masterprogramme in Teilzeit eingereicht. Um den Austausch zwischen den Fachbereichen zu verstetigen und einen gemeinsamen Rahmen für Masterprogramme an der Fachhochschule Münster zu entwickeln wird in den nächsten Monaten ein vom Wandelwerk koordiniertes Netzwerk etabliert. Einen ausführlichen Bericht über das Programm "Master in Teilzeit" finden Sie in der aktuellen fhocus 25/2014, S. 20-21. (Foto: Pressestelle/Anne Holtkötter)

Juni 2014

Dozentinnen der Fachhochschule Münster haben ein innovatives Lehrkonzept entwickelt

Mit ihrer Veranstaltung "Studieren lernen" beweisen Dr. Jutta Rach. Prof. Dr. Sonja Öhlschlegel-Haubrock und Prof. Dr. Juliane Wolf vom Fachbereich Wirtschaft, dass Lehre auch anders als im klassischen Frontalunterricht abgehalten werden kann. Die Besonderheit ihres Lehrkonzepts besteht darin, dass Masterstudierende als Mentoren einen Teil der Lehrverantwortung selbst übernehmen. In diesem Semester gingen 24 neue Mentoren an den Start. Nachdem die Studierenden von den Dozentinnen durch Schulungen und Beratungen ausgebildet wurden, können sie in ihrer Rolle als Mentoren anschließend ihre Führungskompetenzen ausbauen. Das Konzept sieht vor, dass zwei bis drei Mentoren jeweils ca. zwölf Erstsemester betreuen und mit selbstentwickelten Methoden Strategien für das Lern- und Selbstmanagement entwickeln. Diese neue Lehrform regt die Studierenden an, ihre Studienmotivation und Ziele zu klären, Lernstrategien zu überdenken und Wissen nachhaltig zu verankern. Der hohe Zeitaufwand der Mentoren wird in Form von Kreditpunkten honoriert. Das Projekt "Studieren lernen" wird aus Mitteln des Wandelfonds finanziert und ist Teil des hochschulweiten, von Bund und Ländern geförderten Projektes "Wandel bewegt". In der Zeitschrift für Hochschulentwicklung haben Öhlschlegel-Haubrock, Rach und Wolf einen wissenschaftlichen Aufsatz zu ihrem neuen Lehrformat veröffentlicht, in dem sie die Wirksamkeit des Konzepts belegen: http://www.zfhe.at/index.php/zfhe/issue/view/39.

Prüfungen kompetenzorientiert gestalten - Letzter Vortrag der diesjährigen Ringvorlesung

Wenn eine Prüfung naht und der Zeitdruck steigt, lernen Studierende häufig nur das, was am ehesten abgefragt werden könnte. Doch erwerben sie dabei auch die angestrebten Kompetenzen? Wie können Lehrinhalte und Prüfungen noch besser aufeinander abgestimmt werden? Fragen wie diese beantworten Prof. Dr. Thilo Harth vom Wandelwerk und Dr. Jutta Rach vom Fachbereich Wirtschaft im Rahmen der letzten Ringvorlesung in diesem Jahr. In ihrer Vorlesung "Kompetenzorientiertes Prüfen" präsentieren Harth und Rach ausgewählte theoretische Grundlagen und aktuelle praktische Erfahrungen. Dabei wollen sie auch Anregungen geben, wie Lehrende ihre Prüfungen kompetenzorientiert weiterentwickeln können.
Das Wandelwerk lädt alle interessierten Lehrende zu der Veranstaltung am 3. Juni nach Steinfurt ein. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im GRIPS I, Raum L5, Stegerwaldstraße 39. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mai 2014

Facebook in der Hochschullehre - Zweite Veranstaltung der Wandelwerk-Ringvorlesung thematisierte Möglichkeiten des Medieneinsatzes

Facebook in der Hochschullehre kann durchaus sinnvoll sein. Denn Medieneinsatz und aktive Teilhabe könne das Lernen erleichtern, erklärte Prof. Dr. Gernot Bauer in der vergangenen Ringvorlesung des Wandelwerks. Mathe, für viele Studierende ein unliebsames Fach, könne etwas von seinem "Schrecken" verlieren, wenn der Lehrende passende Medien einsetze und Interaktion fördere. In seinem Vortrag verriet Bauer viele Praxistipps aus seinen Grundlagenvorlesungen in Mathematik, bei denen er auf unterschiedliche Medien wie Tafel und Facebook setzt. Im Hörsaal bleibe der Tafelanschrieb für die Dauer einer Vorlesung sichtbar und diskutierbar. Hier sei die Präsenz der Studierenden und des Professors vor Ort entscheidend. Eine geschlossene Facebook-Gruppe biete - auch außerhalb der Vorlesungszeiten - eine zusätzliche Möglichkeit, aus der Ferne Wissenslücken anzusprechen und Lösungsansätze auszutauschen. Besonders der Einsatz von Facebook in der Lehre stieß bei den Zuhörern auf großes Interesse und wurde intensiv diskutiert. Christina Müller-Naevecke, didaktische Beraterin im Wandelwerk resümierte, dass es eine allgemein gültige Empfehlung für das richtige Medium nicht geben könne. Vielmehr müsse das Medium zum jeweiligen Kontext und den verfolgten Lernzielen passen.

April 2014

Ringvorlesung - Zweiter Termin zum Thema Medien in der Hochschullehre

Zum Thema "Medien in der Hochschullehre - Von der Tafel zu Facebook und zurück" findet am 29.04.2014 die zweite Veranstaltung im Rahmen der vom Wandelwerk - Zentrum für Qualitätsentwicklung ausgerichteten Ringvorlesung statt. Die Referenten Prof. Dr. Gernot Bauer und Dipl.-Päd. Christina Müller-Naevecke geben gemeinsam einen Einblick in die Nutzung verschiedener Medien im Lehralltag - offline wie online. Im Hochschulalltag lassen sich vielfältige Medien einsetzen. Entscheidend ist dabei stets die Orientierung am Lehr-/Lernziel und damit der Funktion eines Medieneinsatzes im Gesamtgefüge einer Veranstaltung. Die Vorlesung bietet zunächst eine Einführung in konzeptionelle Fragen der Mediennutzung, wobei sowohl traditionelle Medien, als auch neue Medien Berücksichtigung finden. Ergänzt wird dies durch konkrete Praxisbeispiele aus dem Bereich der Grundlagenvorlesungen der Mathematik. Prof. Gernot Bauer, Bologna-Preisträger 2013, gewährt den Teilnehmenden einen Einblick in seine Lehre und seinen Umgang mit Medien in der Lehre - von der Tafel bis zu Facebook. Im Anschluss an die Vorträge besteht ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion. (Foto: Wandelwerk)

November 2013

Design-Studierende gestalten Flur und Arbeitsmaterialien des Wandelwerks

Studierende des Fachbereichs Design haben im Wintersemester 2012/13 in einem Seminar unter der Leitung von Prof. Claudia Grönebaum und Prof. Torsten Wittenberg spannende Konzepte zur Gestaltung eines Wegeleitsystems für das Wandelwerk entwickelt. Zwei dieser Ideen hat das Wandelwerk zusammen mit den Studierenden nun umgesetzt. Friedrich Gerdes entwickelte unter dem Konzepttitel "Datteln und Dänemark" ein originelles Leitsystem, welches Besucherinnen und Besucher mithilfe von auf dem Boden aufgeklebten didaktischen und pädagogischen Fachbegriffen vom Gebäudeeingang bis zu den Räumen des Wandelwerks im zweiten Stock führt. Durch die sich bis zur Eingangstür der "LehrWerkstatt" verdichtenden Begriffe werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der "Ideenwerkstatt Lehre" schon auf ihrem Weg zu einer Weiterbildungsveranstaltung auf zu erwartende Inhalte eingestimmt. Ein zweites, nicht weniger originelles Konzept stellt die sogenannte "Wandeltafel" von Seda Tunca dar. Die wiederbeschreibbare und magnetische Schreibunterlage bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Kontext der vom Wandelwerk angebotenen Weiterbildungen. So kann sie z.B. für die Dokumentation und anschließende Präsentation von Gruppenarbeitsergebnissen eingesetzt werden.

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