28.01.2014: QM-Workshop bringt VertreterInnen von 11 Hochschulen in Münster zusammen

17 Qualitätsmanagementbeauftragte und interessierte Beschäftige von 11 deutschen Hochschulen kamen zum insgesamt siebten QM-Workshop in das Wandelwerk.Zentrum für Qualitätsentwicklung der Fachhochschule Münster. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich gemeinsam mit den Workshopleitern Dr. Annika Boentert und Matthias Welp mit den Zusammenhängen zwischen einem prozessorientierten Qualitätsmanagement und der Systemakkreditierung. Darüber hinaus konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblick in das Prozessportal der Fachhochschule Münster FINDUS nehmen. Die abschließende Bewetung des Workshops war von allen Seiten eindeutig: Der gemeinsame Tag war sehr gewinnbringend.

15.02.2014: Absolventenverbleibstudie 2013 - 45 % der Alumni von 2012 nahmen teil

45 % aller Absolventinnen und Absolventen aus dem Prüfungsjahr 2012 haben sich an unserer Absolventenverbleibstudie beteiligt. Im Wintersemester 2013/2014 waren sie eingeladen, Fragen zu ihrer rückblickenden Studienzufriedenheit und zu ihrer Beschäftigungssituation zu beantworten. Die jährliche Erhebung erfolgte an der Fachhochschule Münster bereits zum zweiten Mal. Die Vergleichsdaten werden hilfreiche Hinweise darüber geben, wie sich die Qualität von Studium und Lehre seit der Studienzeit des Prüfungsjahrgangs 2011 entwickelt hat.

Ringvorlesung 2014

Im Sommersemester 2014 veranstaltete das Wandelwerk eine Ringvorlesung mit vier Veranstaltungsterminen, zu der alle Lehrenden der Hochschule herzlich eingeladen waren. Weitere Informationen finden Sie über den Link.

Ringvorlesung "Medien in der Hochschullehre"

Ringvorlesung - Zweiter Termin zum Thema Medien in der Hochschullehre

Zum Thema "Medien in der Hochschullehre - Von der Tafel zu Facebook und zurück" findet am 29.04.2014 die zweite Veranstaltung im Rahmen der vom Wandelwerk - Zentrum für Qualitätsentwicklung ausgerichteten Ringvorlesung statt. Die Referenten Prof. Dr. Gernot Bauer und Dipl.-Päd. Christina Müller-Naevecke geben gemeinsam einen Einblick in die Nutzung verschiedener Medien im Lehralltag - offline wie online. Im Hochschulalltag lassen sich vielfältige Medien einsetzen. Entscheidend ist dabei stets die Orientierung am Lehr-/Lernziel und damit der Funktion eines Medieneinsatzes im Gesamtgefüge einer Veranstaltung. Die Vorlesung bietet zunächst eine Einführung in konzeptionelle Fragen der Mediennutzung, wobei sowohl traditionelle Medien, als auch neue Medien Berücksichtigung finden. Ergänzt wird dies durch konkrete Praxisbeispiele aus dem Bereich der Grundlagenvorlesungen der Mathematik. Prof. Gernot Bauer, Bologna-Preisträger 2013, gewährt den Teilnehmenden einen Einblick in seine Lehre und seinen Umgang mit Medien in der Lehre - von der Tafel bis zu Facebook. Im Anschluss an die Vorträge besteht ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion. (Foto: Wandelwerk)

Nachbereitung Ringvorlesung "Medien in der Hochschullehre"

Prof. Bauer und Frau Müller-Naevecke

Facebook in der Hochschullehre - Zweite Veranstaltung der Wandelwerk-Ringvorlesung thematisierte Möglichkeiten des Medieneinsatzes

Facebook in der Hochschullehre kann durchaus sinnvoll sein. Denn Medieneinsatz und aktive Teilhabe könne das Lernen erleichtern, erklärte Prof. Dr. Gernot Bauer in der vergangenen Ringvorlesung des Wandelwerks. Mathe, für viele Studierende ein unliebsames Fach, könne etwas von seinem "Schrecken" verlieren, wenn der Lehrende passende Medien einsetze und Interaktion fördere. In seinem Vortrag verriet Bauer viele Praxistipps aus seinen Grundlagenvorlesungen in Mathematik, bei denen er auf unterschiedliche Medien wie Tafel und Facebook setzt. Im Hörsaal bleibe der Tafelanschrieb für die Dauer einer Vorlesung sichtbar und diskutierbar. Hier sei die Präsenz der Studierenden und des Professors vor Ort entscheidend. Eine geschlossene Facebook-Gruppe biete - auch außerhalb der Vorlesungszeiten - eine zusätzliche Möglichkeit, aus der Ferne Wissenslücken anzusprechen und Lösungsansätze auszutauschen. Besonders der Einsatz von Facebook in der Lehre stieß bei den Zuhörern auf großes Interesse und wurde intensiv diskutiert. Christina Müller-Naevecke, didaktische Beraterin im Wandelwerk resümierte, dass es eine allgemein gültige Empfehlung für das richtige Medium nicht geben könne. Vielmehr müsse das Medium zum jeweiligen Kontext und den verfolgten Lernzielen passen.

Ringvorlesung "Prüfungen kompetenzorientiert gestalten"

Prüfungen kompetenzorientiert gestalten - Letzter Vortrag der diesjährigen Ringvorlesung

Wenn eine Prüfung naht und der Zeitdruck steigt, lernen Studierende häufig nur das, was am ehesten abgefragt werden könnte. Doch erwerben sie dabei auch die angestrebten Kompetenzen? Wie können Lehrinhalte und Prüfungen noch besser aufeinander abgestimmt werden? Fragen wie diese beantworten Prof. Dr. Thilo Harth vom Wandelwerk und Dr. Jutta Rach vom Fachbereich Wirtschaft im Rahmen der letzten Ringvorlesung in diesem Jahr. In ihrer Vorlesung "Kompetenzorientiertes Prüfen" präsentieren Harth und Rach ausgewählte theoretische Grundlagen und aktuelle praktische Erfahrungen. Dabei wollen sie auch Anregungen geben, wie Lehrende ihre Prüfungen kompetenzorientiert weiterentwickeln können.
Das Wandelwerk lädt alle interessierten Lehrende zu der Veranstaltung am 3. Juni nach Steinfurt ein. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im GRIPS I, Raum L5, Stegerwaldstraße 39. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

24.06.2014: Fachhochschule Münster kooperiert mit der Deutschen Hochschule der Polizei

Der seit mehreren Jahren bestehende kollegiale Austausch zwischen der Fachhochschule Münster und der Deutschen Hochschule der Polizei wurde nun durch das Unterzeichnen der Kooperationsvereinbarung zur "Qualitätspartnerschaft Münster" offiziell institutionalisiert. In den kommenden Jahren möchten die beiden Hochschulen noch enger im Themenfeld Qualitätsmanagement zusammenarbeiten und im gegenseitigen Austausch voneinander lernen. Insbesondere die Themen Evaluation, Prozessmanagement und kompetenzorientiertes Prüfen werden auf der Agenda stehen.

Veranstaltung "Studieren lernen"

Dozentinnen der Fachhochschule Münster haben ein innovatives Lehrkonzept entwickelt

Mit ihrer Veranstaltung "Studieren lernen" beweisen Dr. Jutta Rach. Prof. Dr. Sonja Öhlschlegel-Haubrock und Prof. Dr. Juliane Wolf vom Fachbereich Wirtschaft, dass Lehre auch anders als im klassischen Frontalunterricht abgehalten werden kann. Die Besonderheit ihres Lehrkonzepts besteht darin, dass Masterstudierende als Mentoren einen Teil der Lehrverantwortung selbst übernehmen. In diesem Semester gingen 24 neue Mentoren an den Start. Nachdem die Studierenden von den Dozentinnen durch Schulungen und Beratungen ausgebildet wurden, können sie in ihrer Rolle als Mentoren anschließend ihre Führungskompetenzen ausbauen. Das Konzept sieht vor, dass zwei bis drei Mentoren jeweils ca. zwölf Erstsemester betreuen und mit selbstentwickelten Methoden Strategien für das Lern- und Selbstmanagement entwickeln. Diese neue Lehrform regt die Studierenden an, ihre Studienmotivation und Ziele zu klären, Lernstrategien zu überdenken und Wissen nachhaltig zu verankern. Der hohe Zeitaufwand der Mentoren wird in Form von Kreditpunkten honoriert. Das Projekt "Studieren lernen" wird aus Mitteln des Wandelfonds finanziert und ist Teil des hochschulweiten, von Bund und Ländern geförderten Projektes "Wandel bewegt". In der Zeitschrift für Hochschulentwicklung haben Öhlschlegel-Haubrock, Rach und Wolf einen wissenschaftlichen Aufsatz zu ihrem neuen Lehrformat veröffentlicht, in dem sie die Wirksamkeit des Konzepts belegen.

Auftakt-Workshop zu Masterstudiengängen in Teilzeit

Anregender Auftakt-Workshop zu Masterprogrammen in Teilzeit

Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung "Wandelfonds Spezial - Masterprogramme in Teilzeit" veranstalteten das Wandelwerk und das Präsidium am 24. Oktober 2014 einen Auftakt-Workshop. Hierzu waren Referenten anderer Hochschulen mit Erfahrungen zu Masterstudiengängen in Teilzeit eingeladen. Nach einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Anke Hanft (Universität Oldenburg) zu generellen Anforderungen und Rahmenbedingungen für Teilzeitstudienangebote wurden anhand konkreter Praxisbeispiele Herausforderungen und Erfolgsfaktoren vorgestellt. In den Diskussionen standen Themen wie der adäquate Einsatz von eLearning-Tools, ein hinreichender Lebenswelt- und Praxisbezug, angemessene Betreuungskonzepte für Teilzeitstudierende sowie Möglichkeiten zur Anrechnung von Kompetenzen im Fokus. Vertreter der verschiedenen Fachbereiche nutzen die Veranstaltung zum Informationsaustausch und für Anregungen zur didaktisch-methodischen und organisatorischen Entwicklung ihrer Teilzeit-Masterstudiengänge. Wie Prof. Dr. Frank Dellmann, Vizepräsident für Bildung und Internationales, in seinem Grußwort betonte, möchte die Hochschule mit dem aus dem Wandelfonds geförderten Programm "Master in Teilzeit" den Bereich der Weiterbildung als profilbildendes Element weiter stärken. Dazu sollen Konzepte zur Entwicklung neuer sowie zur Überarbeitung bestehender Masterstudiengänge in Teilzeit gefördert werden. Diese sollen besondere Reformelemente wie z.B. passgenaue blended-learning-Konzepte oder adressatengerechte Studienmaterialien enthalten. Die Wandelfonds-Ausschreibung traf bei den Fachbereichen auf große Resonanz. Insgesamt wurden neun Anträge zur Neu- bzw. Umgestaltung für Masterprogramme in Teilzeit eingereicht. Um den Austausch zwischen den Fachbereichen zu verstetigen und einen gemeinsamen Rahmen für Masterprogramme an der Fachhochschule Münster zu entwickeln wird in den nächsten Monaten ein vom Wandelwerk koordiniertes Netzwerk etabliert. Einen ausführlichen Bericht über das Programm "Master in Teilzeit" finden Sie in der aktuellen fhocus 25/2014, S. 20-21. (Foto: Pressestelle/Anne Holtkötter)

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