Studierende tauschen sich in einer kleinen Lerngruppe aus. (Foto: FH Münster/Pressestelle)

Ziel ist es, unsere Studierenden als kompetente Absolventen auf den Arbeitsmarkt zu entlassen. Kompetenz erlangt man jedoch nicht durch bloßes Zuhören in Hörsälen, denn kompetent sein bedeutet, dass jemand in neuen und komplexen Situationen problemlösend handeln kann.

Problemlösungskompetenz kann man nur lernen, wenn man schon im Studium mit Problemen, Fragestellungen und Situationen konfrontiert wird, die zum zukünftigen Berufsalltag gehören werden. Im Fachbereich Wirtschaft ist das Konzept der aktivierenden Lehre daher fest verankert: Praxisnahe Projekte, Fallstudien, Planspiele und selbstorganisiertes Lernen in Kleingruppen stellen den Studierenden in den Mittelpunkt und geben ihm die Möglichkeit, seine fachlich-methodischen aber auch seine sozial-kommunikativen Kompetenzen aufzubauen.

Dr. Jutta Rach bei einem Beratungsgespräch.(Foto: FH Münster/Pressestelle)

Durch ein Angebot von Parallelkursen können wir ein lerneffektives Betreuungsverhältnis schaffen, das gilt auch für unsere Vorlesungen, in denen die Lehrenden immer häufiger in den Hintergrund treten und die Studierenden die Vorlesung aktiv mitgestalten. Hier wird der Erkenntnis Rechnung getragen, dass der Lernprozess aktiv vom Lerner gesteuert wird, neue Inhalte an vorhandenes Wissen angeknüpft werden und Lernen in sozial-kommunikativen Situationen nachhaltig ist. Kompetenzorientierung in der Lehre erfordert jedoch nicht nur von den Lehrenden die Anwendung aktivierender Lehrmethoden, sie erfordert auch von den Studierenden die Motivation aktiv mitzuarbeiten und selbstorganisiert zu lernen.



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