Bologna-Preisträger Prof. Dr. Marcus Laumann mit seiner Urkunde für exzellente Lehre. (Foto: FH Münster/Fachbereich Wirtschaft)

Münster (8. Juni 2017). "Leistungen von Studierenden hängen in hohem Maße von der Qualität der Lehre ab. Sachverstand, didaktisches Geschick, Verknüpfung von Theorie und Praxis und nicht zuletzt großes Engagement, wenn es um die Betreuung der jungen Menschen geht - alles das sollte Lehrende auszeichnen", so steht es auf der Urkunde von Prof. Dr. Marcus Laumann. Er hat kürzlich den Bologna-Preis für exzellente Lehre vom Hochschulrat der FH Münster verliehen bekommen. Der Bologna-Preis wurde zum vierten Mal an unserer Hochschule vergeben, aber erstmals an einen Professor vom Fachbereich Wirtschaft. "Darauf sind wir sehr stolz", so der Dekan Prof. Dr. Dirk Kiso.

Die Verleihung fand am 19. Mai im Rahmen der Feierstunde "Ausgezeichnet." statt, bei der die Hochschulleitung und die Gesellschaft der Förderer der Fachhochschule Münster (gdf) jährlich die Besten des jüngsten Absolventenjahrgangs ehrt. Der 42-Jährige konnte sich gegenüber 80 weiteren nominierten Professorinnen und Professoren der FH durchsetzen. Die Jury aus Studierenden und Professoren stellte besonders seine innovativen Lehr- und Lernmethoden hervor. "Ich schätze an Herrn Laumann, dass er neue Wege in der Lehre geht und dabei auf fundierte didaktische Konzepte zurückgreift. So behält er die Kompetenzbildung seiner Studierenden stets im Blick", erklärt Dr. Jutta Rach, Studiendekanin des Fachbereichs Wirtschaft. So wird zum Beispiel ein Großteil seiner Vorlesungen durch digitale Medien unterstützt, wodurch die Studierenden den Lehrstoff von zu Hause aus verfolgen und vertiefen können.

Die Urkunde wird demnächst einen Ehrenplatz im Büro von Prof. Dr. Marcus Laumann finden. (Foto: FH Münster/Fachbereich Wirtschaft)

Neben dem Bereich Digitalisierung engagiert sich der studierte Wirtschaftsinformatiker weiterhin stark im Bereich Internationalität. Nicht nur in seiner Funktion als Studiengangsleiter des Deutsch-Lateinamerikanischen Studiengangs Betriebswirtschaft (CALA), sondern auch mit seinen englischsprachigen Veranstaltungen trägt er zur fortschreitenden Internationalisierung unserer Hochschule bei. Zusätzlich möchte der Studiengangsleiter weitere Kooperationen in der bisher unterrepräsentierten Region "Asia-Pacific" aufbauen. Alle Punkte zusammen überzeugten schließlich den Hochschulrat zur Wahl des BWL-Professors.

Der Bologna-Preis wird seit 2010 alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Lissabon-Preis für neuartige Transferleistungen zwischen Hochschule und Unternehmen vergeben. Das Preisgeld von 5.000 Euro ist zweckgebunden für die Lehre einzusetzen. "Gerne würde ich einen Teil des Geldes zur Detaildurchsprache von bereits vorliegenden spanischen Präsentationen mit einem Muttersprachler verwenden. Dadurch könnten wir dann weitere spanische Veranstaltungen am Fachbereich und im Rahmen von Auslandsaufenthalten anbieten", erzählt der gebürtige Münsteraner.

Während der Feierstunde wurde Prof. Laumann weiterhin mit einem kurzen Video überrascht. "Ich freue mich sehr über das Video und möchte mich nochmals bei den Studierenden und Kollegen für die gelungene Überraschung sowie die Nominierung bedanken", schließt der Preisträger zum Ende seiner Dankesrede ab.



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