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Münster/Heidelberg (20. März 2018). Zum traditionellen deutsch-französischen Seminar trafen sich neun EBP- und CALA-Studierende der FH Münster mit neun französischen Studierenden der Université de Grenoble, einer der Partnerhochschulen des Fachbereichs Wirtschaft, vom 4. bis 9. März in Heidelberg. Das Seminar wurde vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) großzügig gefördert und stand unter der Leitung von Gabriele Hermann vom IUT2 der Université de Grenoble und Prof. Dr. Dirk Thoms-Meyer, dem Kooperationsbeauftragten der Partnerhochschule.

Bei gemeinsamen interaktiven Aufgben war Kreativität gefragt. (Foto: privat)
In diesem Jahr haben sich die Studierenden auf die Suche nach Spuren deutsch-französischer Geschichte in der Region Heidelberg begeben. Dabei stand die Zeit Napoleons im Mittelpunkt. Die Gruppenmitglieder hatten die Aufgabe, ein interaktives deutsch-französisches Museum mit der "Creative-Problem-Solving-Method" in gemischten Kleingruppen zu entwickeln. Kreativität war gefragt und die Teilnehmer entwickelten zahlreiche innovative Ideen für dieses Projekt. Am Ende waren alle begeistert von diesem gelungenen Beispiel einer deutsch-französischen Kooperation.

Zudem erfreuten sich die Teilnehmer über ein abwechslungsreiches Begleitprogramm, bei dem sie sich und die Region besser kennen lernen konnten. Gleich am Montagnachmittag hat die Gruppe bei strahlend blauem Himmel mit einer Altstadt- und Schlossführung in Heidelberg gestartet. Von der Schlossruine hatte sie eine wunderschöne Aussicht auf die Altstadt und das Neckarufer.

Blick auf Heidelberg und Neckarufer. (Foto: privat)

Der Stadtführer informierte die Studierenden über die Geschichte von Stadt, Schloss und Universität und wusste einige Anekdoten zu berichten. Am Dienstag waren die Teilnehmer zur Werksbesichtigung bei Daimler in der Busfertigung (Evo-Bus) in Mannheim. Hier erhielten die Studierenden einen Einblick in die einzelnen Produktionsschritte vom Rohbau bis zur Endmontage eines Busses. Am Mittwoch stand ein Ausflug nach Speyer auf dem Plan, wobei der geschichtsträchtige Dom besichtigt und anschließend im Technik-Museum verweilt wurde. Dieses entpuppte sich als ein unerwarteter Höhepunkt des Programms. "Atemberaubend, absolut sehenswert", erzählt eine Studentin. Alle Führungen wurden in französischer und teilweise ergänzend auch in deutscher Sprache erläutert.

Die Gruppe war in der Jugendherberge Heidelberg gut untergebracht und verpflegt. Die vom Krieg verschonte Altstadt von Heidelberg mit ihren historischen Häusern und den vielen urigen Studentenkneipen hat alle begeistert und die Teilnehmer in die Zeit von und vor Napoleon zurückversetzt. In diesem Ambiente haben die Studierenden die regionalen Ess- und Trinkgewohnheiten kennen gelernt und einen wunderschönen Abschlussabend in einem historischen Wirtshaus verbracht.

Insgesamt waren alle Teilnehmer von ihrem Aufenthalt in Heidelberg begeistert. Dies war nicht nur dem interessanten Programm zu verdanken, sondern auch der Bereitschaft zum interkulturellen Austausch zwischen den Franzosen und den Deutschen. Das Seminar bot die Möglichkeit die jeweiligen Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen und sollte Appetit machen auf ein Auslandsstudium an der jeweiligen Partnerhochschule.



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