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Leon Windscheid erzählt, wie es ist, plötzlich reich zu sein und warum Jungunternehmern Geld egal sein sollte. (Foto: FH Münster/FB Wirtschaft)

In Münster ist der Name Leon Windscheid längst bekannt. Er beantwortete vor etwa einem Jahr die letzte Frage in der Quizsendung "Wer wird Millionär?" richtig und gewann damit eine Million Euro. "Das Gefühl, plötzlich Millionär zu sein, ist unbeschreiblich. Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt", erinnert sich der 27-Jährige. Die Zuhörer im dem vollen Hörsaal unserer Hochschule hängen dem charismatischen Promovenden gebannt an den Lippen, denn viele wollen wissen, wie er sich konkret auf die Fragen vorbereitet und wie er es geschafft hat, einen kühlen Kopf während der Sendung zu behalten. Darauf antwortet der gebürtige Solinger nüchtern: "Man muss kein Superbrain sein, um das zu schaffen, denn ich bin es nicht, und es hat ja irgendwie geklappt." Dann fügt er hinzu: "Es hat mit sehr, sehr viel Fleißarbeit geklappt." Drei Monate lang habe er sich auf die Fragen vorbereitet, indem er jeden Tag ungefähr zehn Stunden intensiv Lexika, Atlanten und Promi-News gelesen habe. Er gesteht jedoch, dass auch etwas Glück dazu gehört, dass ausgerechnet die Fragen dran kommen, auf die man sich vorbereitet hat.

Mit der gewonnen Million hat er sich einen Traum erfüllt: Zusammen mit seinem langjährigen Schulfreund und WG-Mitbewohner Oliver Trepper hat er ein Partyboot gekauft, welches in Münster vor Anker liegt. Zwar hätte er mit der Million auch "einfach nur rumsitzen und Fernsehgucken können", aber für ihn war klar, dass er weiter arbeiten möchte, weil es ihm Spaß macht. Für Windscheid, der bereits seit seiner Schulzeit als Jungunternehmer tätig ist, ist weniger das viele Geld der Luxus, sondern "wenn man das macht, was man macht, nicht nur um Geld zu verdienen". Windscheids Fazit: "Geld ist nicht egal, aber egaler als man denkt." Er rät den Studierenden: "Einfach machen und sich trauen. Auch wenn man am Ende auch mal auf die Nase fliegt." Das sei ihm auch schon oft passiert.

Der Vortrag ist auf Initiative von Malte Thies aus der Fachschaft Wirtschaft zustande gekommen.

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