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Christina Thiel, MAFT-Absolventin und Preisträgerin des StudyUp-Awards 2016. (Foto: Hochschule Osnabrück/Swaantje Hehmann)

Münster/Osnabrück (13.12.2016). An der Hochschule Osnabrück wurden am vergangenen Wochenende rund 60 Absolventinnen und Absolventen für ihre herausragenden Studienleistungen mit dem jährlich verliehenen StudyUp-Award ausgezeichnet. Bewerben konnten sich Studierende, die in diesem Jahr erfolgreich ihre Bachelor- oder Masterarbeit an der Hochschule Osnabrück geschrieben haben.

Unter den Preisträgern war auch Christina Thiel, Absolventin des berufsbegleitenden Master-Studiengangs Auditing, Finance and Taxation (MAFT), der ein gemeinsames Angebot des Fachbereichs Wirtschaft der FH Münster und der Hochschule Osnabrück ist. Die Wirtschaftsprüferin wurde für ihre hervorragende Abschlussarbeit, die den Titel "Vertrauen in den Abschlussprüfer - Kann der Gesetzgeber die Glaubwürdigkeitslücke schließen?" trägt, mit dem StudyUp-Award 2016 der PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Osnabrück ausgezeichnet.

Inhaltlich beschäftigte sich Thiel mit dem Vertrauen in den Berufsstand der Abschlussprüfer. Sie untersuchte die Frage, ob es dem Gesetzgeber gelingen kann, das aufgrund von Bilanzskandalen und durch die Finanzmarktkrise verlorene Vertrauen wiederherzustellen und die entstandene Glaubwürdigkeitslücke zu schließen. Ein Ergebnis der Studie ist, dass Glaubwürdigkeit nicht alleine durch rechtliche Regelungen erreicht werden kann. Vielmehr müssen die Abschlussprüfer selbst einen eigenen Beitrag in Form eines angemessenen ethisch-moralischen Verhaltens zur Schließung der Glaubwürdigkeitslücke beisteuern.

Prof. Dr. Gregor Solfrian, Professor für Betriebswirtschaftslehre an unserem Fachbereich, überreichte den Preis für PricewaterhouseCoopers und lobte das Ergebnis der Preisträgerin: "Sie hat den Sachverhalt sehr plastisch dargestellt und sich sehr kritisch und objektiv mit ihrem Berufsfeld auseinandergesetzt. Genau solche Absolventinnen brauchen wir in der Praxis für die Wirtschaftsprüfung." Betreut wurde die Arbeit von Prof. Heiko Hellwege, Honorarprofessor an der Hochschule Osnabrück, und Prof. Dr. Gregor Solfrian.



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