Logo der FH-Münster
Einrichtungs-Logo
Einrichtungs-Logo

Münster (2. August 2017). "All humans are born entrepreneurs!" Unter diesem Motto fand vom 3. bis 28. Juli die Summer School zu Global Entrepreneurship und interkulturellem Management am Fachbereich Wirtschaft statt. Etwa 45 nationale und internationale Studierende, unter anderem aus Mexiko, Kolumbien, Frankreich, China, Südafrika und dem Iran, arbeiteten gemeinsam an Projekten mit sozialer Zielsetzung.

Die Teilnehmer der Summer School kamen aus sieben Ländern zusammen. (Foto: FH Münster/Fachbereich Wirtschaft)

"Uns war wichtig die Studierenden für das Konzept von Sozialunternehmen in einem globalen Kontext zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, kreative Ideen zu realisieren. Dies klappt besonders gut in kulturell gemischten Teams, um viele verschiedene Perspektiven miteinander zu verbinden", erzählt Eika Auschner, die gemeinsam mit Lina Landinez sowie Dozenten aus Kolumbien und Südafrika die Summer School organisiert hat. "Die Idee von Sozialunternehmen ist, dass sie keine Gewinnmaximierung, sondern eine Lösung von sozialen Problemen im Blick haben", fügt die Organisatorin hinzu. Die Aufgaben der Teams bestanden darin, Geschäftsmodelle sowie Marketingstrategien für reale Hilfsprojekte in Kolumbien, Südafrika und Deutschland zu entwickeln, die im Vorfeld von den Dozenten ausgewählt wurden.

Anhand realer Sozialprojekte entwickelten die Studierenden verschiedene Marketingstrategien - zum Beispiel den Verkauf von T-Shirts. (Foto: privat)

So entwickelten die Studierenden zum Beispiel Strategien zur Finanzierung der Projekte "Skin-deep" und "Missionvale", welche sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in südafrikanischen Townships unterstützen. Ein anderes Team designte T-Shirts, deren Verkaufserlös Studierenden der Nelson Mandela University, der Partneruniversität der FH Münster in Port Elizabeth, Südafrika, zu Gute kommen soll, die aus finanziellen Gründen ihr Studium sonst abbrechen müssten. "Nur durch den Zugang zu Bildung kann der Kreislauf der Armut unterbrochen werden", war die Botschaft von Dr. Paul Thai-Hing aus Südafrika an die Studierenden.

Teil der Summer School war auch eine Exkursion nach Berlin, wo die Teilnehmer einen Sozialunternehmer und mehrere seiner Ideen und Projekte näher kennenlernten. Der südafrikanische Student Matthew Maré fasst seine Zeit in Münster so zusammen: "Die Summer School war eine tolle Erfahrung. Neue Freundschaften, neues Wissen, und auch die Erkenntnis, dass jeder zumindest einen keinen Beitrag dazu leisten kann, soziale Probleme nachhaltig zu lösen."


Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Seite drucken