Das an der Fachhochschule Münster kontinuierlich entwickelte Qualitätsmanagementsystem bildet den Grundstein für die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Lehre: Über viele Jahre wurde der Fachbereich Wirtschaft erfolgreich nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Die Fachhochschule Münster erhielt im Jahr 2012 als erste Fachhochschule bundesweit die Systemakkreditierung. Die Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS) hat der Hochschule nach 18-monatiger Begleitung und Prüfung das offizielle Akkreditierungssiegel verliehen. Dieses ermöglicht der Hochschule nun, Studiengänge selbst zu akkreditieren. Mit Hilfe der verschiedenen Qualitätsinstrumente und -kontrollmechanismen wird so garantiert, dass sich die Hochschule in einem ständigen Verbesserungsprozess befindet.

Dem Qualitätsmanagementsystem liegt als Basis das Leitbild der Fachhochschule Münster und des Fachbereich Wirtschaft zugrunde. Bei der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems orientiert sich der Fachbereichs Wirtschaft an dem Qualitätsmanagement der Fachhochschule Münster.

Die folgenden vier Elemente dienen dazu, die Qualitätsvorstellungen am Fachbereich Wirtschaft kontinuierlich umsetzen zu können:

1. Klare Ziele

Mit Hilfe des Instruments der Academic Scorecard werden die strategischen Ziele des Fachbereichs definiert. Die Operationalisierung erfolgt durch die Zuordnung von Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung von Maßnahmen.

2. Optimale Prozesse

Die wichtigsten Teilprozesse werden analysiert und im hochschulweiten FINDUS-Prozessportal für alle Hochschulmitglieder transparent dargestellt.

3. Kritische Fragen

Interne Audits, Evaluationen und das Ideenmanagement sind interne Instrumente zur kontinuierlichen Verbesserung, die regelmäßig Anstöße z. B. zur Prozessoptimierung geben. Die Instrumente stellen darüber hinaus sicher, dass die Hochschule Bestnoten in den Hochschul-Rankings erzielen kann.

4. Nachhaltige Wirkung

Die Ergebnisse der ersten drei Elemente werden jährlich im QLS-Bericht der Fachhochschule (Qualität in Lehre und Studium) veröffentlicht. Die Verantwortung für den Ablauf und die Ergebnisse übernehmen der Qualitätsbeauftragte und die Fachbereichsleitung. Die Funktionsfähigkeit des QM-Systems kann aber nur durch eine aktive Beteiligung aller Akteure des Fachbereichs sichergestellt werden.

Instrumente zur kontinuierlichen Verbesserung

1. Studi-Dialog-Workshop

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Studi-Dialog-Workshops, welcher vom Studiengangsleiter Bachelor Wirtschaft organisiert wird, finden Qualitätsdiskussionen statt, um Verbesserungspotentiale im Fachbereich aufzuzeigen. Die Stärken und Schwächen des Fachbereiches werden mit den am Workshop teilnehmenden Studierenden besprochen und Maßnahmen eingeleitet.

2. Internes Audit

Durch interne Audits gewährleistet der Fachbereich Wirtschaft, dass das Qualitätsmanagementsystem funktioniert und funktionstüchtig bleibt. Vorgenommene Veränderungen in den Prozessen werden somit spätestens bei den Prozessaudits sichtbar. Die Durchführung von internen Audits betrifft alle Tätigkeiten und Abläufe, die für das Qualitätsmanagementsystem relevant sind. Die als Auditoren beauftragten Mitarbeiter/Professoren erhalten durch Schulungen die entsprechende Qualifikation. Die Auditoren sind von den zu auditierenden Bereichen unabhängig. Der QM-Beauftragte legt den Auditplan fest. Dieser Plan gibt an, wann die einzelnen Tätigkeitsbereiche geprüft werden. Audits finden in regelmäßigen Abständen statt. Über jedes Audit wird ein Auditprotokoll verfasst. Die Auswertung und Verteilung der Auditberichte erfolgt durch den QM-Beauftragten. Jedes Auditprotokoll wird dem Dekanat zur Prüfung und Bewertung vorgelegt. Die Auswertungen dienen der Einleitung von notwendigen Ver­änderungen bzw. Korrekturmaßnahmen. Sind Abweichungen festgestellt worden, werden diese im Auditprotokoll näher spezifiziert. Folge ist die Einleitung der Korrekturmaßnahme mit Hilfe des Maßnahmenplans. Nach Ablauf des vereinbarten Zeitraumes wird die Maßnahme auf ihre Wirksamkeit überprüft. Dafür ist der jeweilige Auditor, der QM-Beauftragte und die Fachbereichsleitung zuständig und verantwortlich. Revision: 15.02.2011

3. Ideenmanagement

Wem fällt nicht ab und zu etwas auf, was noch verbessert werden kann? Auch am Fachbereich Wirtschaft gibt es bestimmt Möglichkeiten die Qualität noch zu steigern!

Um mit Ihrer Hilfe Verbesserungspotenzial zu entdecken, haben wir das Ideenmanagement entwickelt.

Jeder Vorschlag wird individuell vom QM-Team in Zusammenarbeit mit den betroffenen Stellen geprüft und bearbeitet.

Alle Ideen und Verbesserungsvorschläge werden natürlich vertraulich und den datenschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechend behandelt. Ohne ausdrückliche Zustimmung des Absenders werden keine persönlichen Daten an Dritte weitergeleitet. Die Kontaktdaten werden nur zur Korrespondenz mit dem Absender verwendet.

Das Ideenmanagement ist als zusätzliche Anlaufstelle für alle sachbezogenen Verbesserungsvorschläge bezüglich Studium, Lehre, Organisation und Service gedacht. Möchten Sie Kritik zu einer Person loswerden, tragen Sie Ihr Anliegen bitte zunächst an die betreffende Person selbst heran. Sollte das nicht möglich sein oder keine Veränderung eintreten, gibt es weitere Anlaufstellen an der Fachhochschule:

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich über das Feedbackformular aktiv in den Gestaltungs- und Entwicklungsprozess des Fachbereichs einzubringen!