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Einleitung

Das Projekt "Verringerung von Lebensmittelabfällen - Identifikation von Ursachen und Handlungsoptionen in NRW" unterstützt politische Entscheidungsträger in NRW und die Teilnehmer des Runden Tisches "Neue Wertschätzung für Lebensmittel" im Thema "Reduktion der Lebensmittelabfälle". Im Rahmen des Projektes werden in einer Studie zum Thema Lebensmittelabfälle in NRW kurzfristig belastbare Daten und deren Analyse bereitgestellt. Darüber hinaus werden mögliche Ursachen benannt und beurteilt. Mögliche Maßnahmen für eine zielorientierte Handlungsstrategie "Neue Wertschätzung für Lebensmittel" werden erörtert. Die Projektleitung liegt beim Institut für nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft (iSuN) an der Fachhochschule Münster. Das Labor für Umwelttechnik als Mitglied im iSuN unterstützt die Studie durch die Auswertung statistischer Daten zur Ermittlung branchenspezifischer Lebensmittelabfälle sowie die Ermittlung und Bewertung der Verwertungswege von Lebensmittelabfällen. Die Verbraucherzentrale NRW bearbeitet als Projektpartner die verbraucherorientierten Themen.

Projektbeschreibung

Verwertung tierischer Nebenprodukte
Abfälle entstehen bei der Herstellung, Weiterverarbeitung, Verteilung und dem Gebrauch von Gütern. Besonders die Entstehung von Lebensmittelabfällen wird momentan kontrovers in der Gesellschaft diskutiert. Nicht nur der Dokumentarfilm "taste the waste", sondern auch Politsendungen sowie zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen greifen dieses Thema auf. Das größte Augenmerk liegt hierbei auf den noch verwertbaren Lebensmitteln die auf Grund von falschen Kalkulationen, Unwissenheit und wirtschaftlichen Aspekten vernichtet werden. In der Studie soll aufgezeigt werden, in welchen Branchen und Wertschöpfungsstufen Lebensmittelabfälle entstehen und wie diese verwertet bzw. entsorgt werden. Zudem werden die Verwertungswege hinsichtlich der stofflichen Verwertung und des energetischen Potenzials betrachtet. Bei der Betrachtung der Abfallmengen und Verwertungswege wird nicht zwischen vermeidbaren und nicht vermeidbaren Lebensmittelabfällen unterschieden. Durch die Identifikation von Lebensmittelabfällen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, sollen die Ursachen für Lebensmittelabfälle ermittelt werden. Dies dient schließlich der Einwicklung von Handlungsoptionen zur Verringerung von Lebensmittelabfällen.

Ziele

Die im Projekt zu erstellende Studie

  • wertet vorhandene Daten zur Entstehung von Abfall in der Lebensmittelkette aus, bündelt sie nach unterschiedlichen Kriterien (Produkt, Branche, Wertschöpfungsstufe) und vergleicht sie mit Daten aus dem europäischen Ausland,
  • erhebt Daten zum Wegwerfverhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern,
  • interpretiert die Daten im Lichte vorhandener Technologien, der Gepflogenheiten des Marktes, rechtlicher Rahmenbedingungen und der herrschenden Konsumkultur und des Verbraucherverhaltens bei Lebensmitteln,
  • bewertet die Warenverluste ökonomisch,
  • schätzt die ökologischen, sozialen und klimarelevanten Folgen der Warenvernichtung und schlägt Methoden zur fundierten Bewertung in diesem Bereich vor,
  • und identifiziert zentrale Handlungsfelder in NRW und schlägt für ausgewählte Handlungsfelder Maßnahmen vor.


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