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Yannick sammelt Ideen am Sideboard. (Foto: Theresa Gerks)

Piriyanha und Yannick brennen für ethische Energieversorgung

Energie + Ethik = Energethik. Eine Rechnung, auf die unsere Energietechnik-Studierenden Piriyanha Sivabalasingam und Yannick Wittor setzen: Sie schreiben beide gerade ihre Bachelorarbeit bei der Energethik Ingenieurgesellschaft in Osnabrück und arbeiten dort halbtags. „Jeder brennt hier für die Vision“, sagt Piriyanha. Und Yannick findet: „Ich war immer auf der Suche nach etwas Anderem. Das habe ich hier gefunden!“

Piriyanha und Yannick brennen für ethische Energieversorgung

Energie + Ethik = Energethik. Eine Rechnung, auf die unsere Energietechnik-Studierenden Piriyanha Sivabalasingam und Yannick Wittor setzen: Sie schreiben beide gerade ihre Bachelorarbeit bei der Energethik Ingenieurgesellschaft in Osnabrück und arbeiten dort halbtags. „Jeder brennt hier für die Vision“, sagt Piriyanha. Und Yannick findet: „Ich war immer auf der Suche nach etwas Anderem. Das habe ich hier gefunden!“

Piriyanha und Yannick arbeiten aktiv an Flexibilisierungs- und Wärmenetzprojekten mit, pflegen Kontakte zu Unternehmen, fertigen Bauzeichnungen an, holen Angebote von Firmen ein und werten diese aus, nehmen an Verhandlungen teil und sind natürlich auch vor Ort bei ihren Projektpartnern im Einsatz. „Im Großen und Ganzen geht es bei uns darum, Biogasanlagen zu flexibilisieren und intelligente Wärmenetze zu realisieren“, sagt Piriyanha. Die Anlagen speisen dann Strom ins Netz ein, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht – also wenn Photovoltaik und Windräder Pause machen. Bislang passierte das parallel, auch wenn schon genug Strom im Netz war. Biogasanlagen könnten Versorgungslücken also nachhaltig schließen. „Das ist eine große Chance, das haben auch viele Biogasanlagenbetreiber erkannt“, sagt Yannick. „Wir bekommen gerade mehr Projektanfragen, als wir Leute dafür haben!“

Yannick erklärt, wie er in seiner Bachelorarbeit den optimalsten und wirtschaftlichsten Betrieb von Biogasanlagen per Holzvergasung herleitet. (Foto: Theresa Gerks)
Yannick erklärt, wie er in seiner Bachelorarbeit den optimalsten und wirtschaftlichsten Betrieb von Biogasanlagen per Holzvergasung herleitet. (Foto: Theresa Gerks)
Piriyanha stellt die Sensoren ein, mit denen sie Daten über Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum sammelt: „Mit den Daten möchte ich in Heizkreisläufen den Volumenstrom des heißen Wassers verringern – um möglichst viel von der Wärme zu nutzen.“ (Foto: T
Piriyanha stellt die Sensoren ein, mit denen sie Daten über Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum sammelt: „Mit den Daten möchte ich in Heizkreisläufen den Volumenstrom des heißen Wassers verringern – um möglichst viel von der Wärme zu nutzen.“ (Foto: T

Noch für eineinhalb Jahre zahlt die Bundesregierung eine Prämie an Betreiber, die ihre Biogasanlage flexibilisieren lassen. Zusätzlich installieren sie Wärmespeicher und koppeln diese an Wärmenetze für die regionale Energieversorgung. Alle Hände voll zu tun also für die zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ingenieurbüros.

Ein junges Team mit Herzblut: Insgesamt zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat das Ingenieurbüro Energethik, das Robert Wasser (vorne rechts) 2014 gegründet hat. (Foto: Theresa Gerks)
Ein junges Team mit Herzblut: Insgesamt zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat das Ingenieurbüro Energethik, das Robert Wasser (vorne rechts) 2014 gegründet hat. (Foto: Theresa Gerks)

Und die kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Geowissenschaften, Maschinenbau, Elektrotechnik, Umwelttechnik. Alle stehen voll und ganz hinter der ethischen Energieversorgung – das ist das Einstellungskriterium. „Schon in der Probewoche habe ich so viel gelernt, auch als Neueinsteiger ohne Berufserfahrung hat man hier richtig gute Chancen“, sagt Piriyanha. Das liegt auch am offenen Klima im Büro. „Wenn ich Fragen habe, schmeiße ich die einfach in die Runde“, erzählt Yannick. „Und alle sind hier sehr offen für neue Dinge und Forschungsideen.“

Eine flexibilisierte Biogasanlage: Sie hat einen großen Gasspeicher (hier in grau), das schon vorher bestehende Blockheizkraftwerk (kleines grünes Gebäude), das neue Flex-Blockheizkraftwerk (großes grünes Gebäude) und einen Wärmespeicher (hier am unteren
Eine flexibilisierte Biogasanlage: Sie hat einen großen Gasspeicher, das schon vorher bestehende Blockheizkraftwerk, das neue Flex-Blockheizkraftwerk und einen Wärmespeicher. (Foto: Energethik Ingenieurgesellschaft mbH)

Vor allem in der Mittagsrunde, die täglich um Punkt 12.13 Uhr startet: dem Daily Huddle. „Jeder erzählt dann von drei Punkten: Was mache ich gerade? Woran zahne ich? Und welche guten Nachrichten gibt es?“, erklärt Yannick. „Das ist super, so weiß man auch immer, was die anderen gerade beschäftigt, wenn man es nicht direkt mitbekommen hat.“ Und Piriyanha findet: „Man fängt an richtig mitzufiebern! Wenn ich meinen Master mache, würde ich hier gerne weiterarbeiten, um zu sehen, wo die Reise hingeht.“

Von Theresa Gerks


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