BDA MASTERS 2017 - 3-fache Auszeichnung für MSA Studierende

© Maximilian Steverding B. A.

Interview - Gewinner BDA MASTERS 2017 - 23.11.2017


Am Montag, den 20.11.2017, wurde in Dortmund der diesjährige BDA Masters Preis verliehen. Insgesamt gab es 5 Preise und eine Anerkennung.
Alle drei Bewerber der MSA | Münster School of Architecture haben einen Preis erhalten. Wir beglückwünschen Aldis Pahl, Annika Reinhold und Maximilian Steverding zu ihrem Erfolg.
Im Interview erfahrt ihr mehr über die Gewinner:


Wie seid ihr auf den Wettbewerb aufmerksam geworden?

Max: ​Frau Prof. Schemel hat Aldis Pahl und mich gefragt, ob sie unsere Arbeiten für die aktuelle Wettbewerbsrunde vorschlagen darf. Sie war auch die Betreuerin unserer Bachelor-Thesen. Da haben wir natürlich nicht lange überlegt. Bei Annika Reinhold war es Herr Prof. Schanné, der sie als Betreuer der Thesis vorgeschlagen hat.


Wie läuft das Verfahren ab?

Die verschiedenen Bachelorarbeiten werden im Dekanat vorgestellt. In einer eigens dafür zusammengesetzten Kommission werden je Hochschule drei Arbeiten ausgewählt und beim BDA eingereicht. Die Bachelorabsolventen erhalten eine Einladung zur Präsentation der Projekte und stellen diese der Jury und den anderen Nominierten vor. Das Preisgericht evaluiert dann im Laufe des Tages die Projekte und kürt die Preisträger. Am Abend findet dann die Preisverleihung statt, an der die Preisträger Ihre Arbeiten auch dem anwesenden Publikum vorstellen dürfen.

Ist das der erste Preis den ihr im Rahmen eures Studiums gewinnen konntet?

Aldis: ​In einem freien Wettbewerb habe ich bereits eine Anerkennung erhalten, der BDA Masters ist aber für mich aber eine besondere Ehre.

Wie konntet ihr die Jury von eurem Projekt überzeugen?

Annika: ​In meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit der Rekonstruktion von Stadtteilen beschäftigt. Durch die fundierte Analyse im Vorfeld habe ich im eigentlichen Projekt darauf aufgebaut und mich mit einem konkreten Grundstück beschäftigt.
Die Arbeiten der Mitbewerber waren sehr gut, aber die Jury hat bei der Preisvergabe meinen sensiblen Umgang mit dem Kontext hervorgehoben. Ich habe mit dem Preis gar nicht gerechnet, ich war sehr nervös während der Vorstellung meines Projekts. Der Umfang war kleiner, aber dafür umso detaillierter. Vielleicht war das auch ein ausschlaggebender Punkt (lacht)?


Habt ihr euch mit den anderen Bewerbern unterhalten über deren Projekte?

Annika: ​Im Bewerberfeld waren auch Studierende, die jetzt hier an der MSA mit uns zusammen im ersten Mastersemester studieren. Vor den Präsentationen habe ich mich mit einer Kommilitonin unterhalten - wir waren beide nervös, aber das Gespräch war sehr nett. Es war insgesamt eine nette Atmosphäre. Wir waren einfach alle super glücklich, überhaupt die Möglichkeit erhalten zu haben, unsere Arbeiten präsentieren zu dürfen. Man geht ja häufig von großem Konkurrenzkampf aus, aber das haben wir überhaupt nicht so empfunden. Wir hatten nur vier Minuten Zeit, die Projekte dem Preisgericht vorzustellen und alle durften dabei zuhören. So haben wir alle Beiträge kennengelernt.



Was nehmt ihr durch den Preisgewinn mit?

Aldis: ​Für mich ist die Auszeichnung natürlich eine Bestätigung und eine Anerkennung für die Arbeit die man im Bachelorstudium geleistet hat. Auch die finanzielle Förderung ist eine Anregung, das Studium im Master engagiert weiterzuführen. Was mir auch gut gefallen hat, einen tieferen Einblick in die Lehre der anderen Hochschulen zu erhalten.
​Ich finde es auch toll, dass alle drei Bewerber der MSA einen Preis gewinnen konnten. Das zeigt auch, dass unser Studium hier in Münster viel Freiraum zur Entfaltung lässt und die Qualitäten jedes Einzelnen spezifisch fördert. Wir haben unheimlich unterschiedliche Projekte eingereicht und wurden trotzdem alle ausgezeichnet.

Annika:​ Gut, dass ich zum Master hier an der MSA bleibe (lacht).


Was würdet ihr euren Kommilitonen empfehlen, die sich auch für ein Stipendium interessieren?

Max:​​ Die Vielfalt an unterschiedlichen Preisen und Stipendien ist groß! Sei es ein spezifisch auf die Architektur fokussierter Wettbewerb wie der BDA Master oder ein unabhängiges Stipendium wie zum Beispiel das der Studienstiftung des deutschen Volkes, ein Versuch der Bewerbung lohnt sich in jedem Fall und in jedem Abschnitt des Studiums. Ich selbst bin seit dem 1. Semester Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und kann nur jedem empfehlen sich über die Verfahren zur Bewerbung zu erkundigen! Es lohnt sich und bringt einen echten Mehrwert innerhalb und außerhalb des Studiums.

 

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