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Über das Kompetenzzentrum

 

Bildung, Weiterbildung, Forschung und Transfer auf dem Gebiet der humanitären Hilfe - so ließe sich kompakt zusammenfassen, was wir, das Team des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe, leisten.

Das Kompetenzzentrum wurde 2001 an der FH Münster gegründet. Als interdisziplinäre Einrichtung verbindet das Zentrum Fragestellungen der humanitären Hilfe mit Inhalten aus den Fachbereichen.

Bildung

Weil wir oft gefragt werden: Wir bieten keinen eigenen Studiengang in humanitärer Hilfe an. Inhalte aus dem Gebiet bringen wir in die Lehre der verschiedenen Fachbereiche der FH Münster ein, zu ihnen gehört vor allem der Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management.

Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums und selbst seit mehr als 25 Jahren medizinische Einsatzkraft in der humanitären Soforthilfe, bringt sein Wissen und seine jahrzehntelange praktische Erfahrung zudem in die Lehre der Westfälischen Wilhelms-Universität, der Ruhr-Universität Bochum und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein.

Studierende dieser Hochschulen, die beruflich in die humanitäre Hilfe einsteigen möchten, begleiten wir gerne, indem wir sie beraten und eventuell Kontakte zu Hilfsorganisationen herstellen.

Weiterbildung

Gemeinsam mit dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum und der Aktion Deutschland Hilft e.V. gründet  das Kompetenzzentrum die Academy for Humanitarian Action, kurz AHA.

Diese wird zukünftig dazu beitragen, die Qualität der humanitären Hilfe, die von deutschen Organisationen geleistet wird, zu optimieren. Die AHA orientiert sich dabei an international etablierten Initiativen zur Vereinheitlichung der Ausbildung in der humanitären Hilfe und zielt darauf ab, die Fort- und Weiterbildungen in der humanitären Hilfe in Deutschland zu systematisieren und zu standardisieren.

Forschung

Das Team vom Kompetenzzentrum forscht auf dem Gebiet der humanitären Hilfe in verschiedenen Schwerpunkten. 

  • Der Nachwuchsprofessor Dr. Jan Makurat ist Experte auf dem Gebiet der Mangelernährung.
  • Die Diplom-Pädagogin und Doktorandin Petra Seyfferth verfügt unter anderem über Expertise auf dem Gebiet der Bildung von Geflüchteten.
  • Der Kinderarzt Prof. Dr. Joachim Gardemann ist auf dem Gebiet der Medizin und der praktischen Nothilfe zu Hause.

Außerdem betreut das Team Projekt- und Abschlussarbeiten mit Bezug zur humanitären Hilfe.

Transfer

Wir finden es wichtig, die Gesellschaft an unseren Erkenntnissen teilhaben zu lassen, etwa über Vorträge, Kongresse und Weiterbildungsveranstaltungen. Ein regelmäßiges Angebot ist die Praxisübung Humanitäre Hilfe.

Praxisübung Humanitäre Hilfe

Zweimal im Jahr, in der Regel im Januar und Juni, bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) die Praxisübung Humanitäre Hilfe an. Studierende und die interessierte Öffentlichkeit erlernen darin die Grundlagen der Nothilfe und bauen gemeinsam ein mobiles Zeltkrankenhaus auf. Die Praxisübung hat jedes Mal ein anderes Schwerpunktthema.

Was ist humanitäre Hilfe?

Humanitäre Soforthilfe versteht sich als kurzfristige Maßnahme zur Überbrückung akuter Unterversorgung von Bevölkerungsgruppen nach Natur- oder Gewaltkatastrophen weltweit. Sie muss von Beginn an auf eine nachhaltige Integration in vorhandene Versorgungssysteme ausgerichtet sein.

Humanitäre Hilfe setzt dabei Schwerpunkte in der Versorgung bedrohter Bevölkerungsgruppen mit sauberem Trinkwasser, ausreichender Ernährung, medizinischer Basisversorgung sowie Schutz vor Witterungseinflüssen und Gewalt im Lichte völkerrechtlicher, ethischer und entwicklungspolitischer Grundsätze.

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