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Be part - take part! - Bewegungsförderung durch Partizipation

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Laut einer Studie bewegen sich mehr als die Hälfte der Deutschen zu wenig. Gilt dies auch für Studierende? "Frühere Untersuchungen haben schon vor Corona gezeigt, dass sich auch Studierende in ihrem Alltag wenig bewegen - dabei ist Bewegung ein wichtiger Bestandteil für die psychische und physische Gesundheit", sagt Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann vom Fachbereich Gesundheit an der FH Münster und Leiterin des Institutes für Interdisziplinarität in Gesundheit - Technik - Arbeitsfähigkeit (IGTA). Aber wie kann es gelingen, körperlich aktiver zu werden, vor allem jetzt in Zeiten des Online-Studiums? Dafür hat Menzel-Begemann mit ihrem Kollegen Prof. Dr. Wolfram Herrmann das Forschungsprojekt "Be part - take part!" initiiert. Das Projekt wird von der Techniker Krankenkasse und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsport­verband für drei Jahre gefördert. Diese Zeit möchte das Projektteam nutzen, bewegungsförderliche Umgebungskonzepte zu erarbeiten, die sowohl die Gestaltung von Campus und Lehrräumen als auch von Unterrichts- und Pauseneinheiten beinhalten. Schon jetzt lassen sich kleine Ideen sofort umsetzen: "Gern nutze ich in den Veranstaltungen, egal ob per Videokonferenz oder im Hörsaal, die Gelegenheit, Studierende zwischendurch zum Aufstehen und Bewegen zu animieren", berichtet Herrmann. Um Ideen zu sammeln, wie Bewegung in den Studienalltag zu integrieren sind, nimmt das Team um Menzel-Begemann und Herrmann die Zielgruppe selbst mit ins Boot: Die Konzepte werden zusammen mit den Studierenden entwickelt. Auf einer digitalen Plattform können sie ihre Ideen zur Umgestaltung der Hochschule teilen und die anderer kommentieren - und entscheiden so letztendlich mit, welche Maßnahmen zur nachhaltigen Bewegungsförderung in ihrem Studienalltag umgesetzt werden. Die verwendete Plattform ist ab sofort verfügbar unter www.yrpri.org/community/1499. Ein Online-Fragebogen, der das Bewegungsverhalten der Studierenden in ihrem Studienalltag abfragt, ist bereits versendet. Im kommenden Wintersemester werden die ersten Vorschläge in einem Studierendenprojekt bearbeitet. (Text: Pressemitteilung FH Münster)

Visionboard zum Projekt

@vis - videogestützte Visite

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Leitung: Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann (FB Gesundheit, FH Münster)

(Kooperations-) Partner: Klinikverbund Westmünsterland

Projektträger: Bund-Länder-Initiative "Innovative Hochschule"; Bundesministerium für Bildung und Forschung

Hintergrund des Projekts: Die Sicherstellung einer ausreichenden Kommunikation zwischen Patient*innen und Gesundheitsprofessionen einerseits und Gesundheitsprofessionen untereinander andererseits ist angesichts des Fachkräftemangels bei gleichzeitigem demographischem Wandel künftig eine große Herausforderung. Im ländlichen Raum wird diese noch durch geringe und häufig fernliegende Versorgungsangebote potenziert. Die räumliche Distanz erschwert zudem die interdisziplinäre und indikationsübergreifende Versorgung älterer oder multimorbider Patient*innen. Video-Konferenz-Systeme wie die videogestützte Visite könnten hier Abhilfe schaffen und der Forderung nach flächendeckender, interdisziplinärer und intersektoraler Versorgung ressourcenschonend gerecht werden. Dies gelingt jedoch nur, wenn der Technikeinsatz die Bedürfnisse aller Beteiligten, sprich, der Patient*innen, Gesundheitsprofessionen und Betreibenden, sowie die lokalen und regulatorischen Rahmenbedingungen angemessen berücksichtigt und von allen genutzt werden kann und wird.

Ziel: Das übergeordnete Ziel ist es, transferfördernde und -hemmende Faktoren des Technologieeinsatzes zu erheben und die Einsetzbarkeit von Videokommunikationslösungen in standortübergreifenden und ggf. interprofessionellen Visiten zu evaluieren. Vor- und Nachteile in der Versorgung per Videokontakt sollen sowohl aus Patient*innen- als auch aus Sicht von anwendenden Berufsgruppen und Betreibenden eingeschätzt und Bedingungen benannt werden, unter denen die Einbindung der elektronischen Videosprechstunde zielführend ist.

Durchführung/Methode: Die videogestützte Visite wird im Rahmen vom Gesamtvorhaben münster.land.leben in das Leistungsangebot des Klinikums Westmünsterland integriert und damit in seiner Versorgungsregion implementiert; dieser Prozess wird mit Fokus auf die transferbezogenen Herausforderungen wissenschaftlich begleitet. Geplant ist ein partizipatives und rekursives Vorgehen, das umfangreiche Dialoge mit allen Beteiligten, die Erfassung der Umgebungsbedingungen sowie die Beobachtung und Begleitung der Implementierungs- und Nutzungsprozesse beinhaltet.

Das Implementierungsverfahren der elektronischen Visite wird an allen Standorten des Klinikums Westmünsterland prozesstechnisch begleitet und führt zu Erkenntnissen auf unterschiedlichen Ebenen, die für die weitere Ausgestaltung von Versorgungslösungen im ländlichen Raum anwendbar sind und auch versorgungssektorenübergreifend relevant sind.

Beschreibung der Schnittstellen zwischen Gesundheit und Technik: Die Vereinfachung der interdisziplinären standortübergreifenden Versorgung durch den Einsatz einer videogestützten Visite soll der Kuration und Gesundheitsförderung der Patient*innen zugutekommen. Diese digitale Anwendung ermöglicht es den Gesundheitsprofessionen schnell und unkompliziert mit den Patient*innen zu kommunizieren und die gemeinsame Behandlung zu optimieren.

Laufzeit: 09/2020 bis 12/2022

Ansprechpartner*in:

Johannes Isenbrandt und Rebecca Weiland

videovisite.mllfh-muensterde


EvOB - Evaluation der technisch-organisatorischen Machbarkeit eines Ortungssystems für Betten im klinischen Bereich

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Claus Backhaus (FB Physikingenieurwesen, FH Münster)

(Kooperations-) Partner: Ralf Drüge (cibX, Greven), Evgenia Epstein (cibX, Greven), Dr. Lisa Stahl (FH Münster), Monique Bruns (Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland e. V.), Dr. Mark Lönnies (Christophorus Klinik Nottuln)

Hintergrund des Projekts: Ein wesentlicher Bestandteil des Aufnahme- und Entlassungsmanagements von Patient*innen im Krankenhaus ist die zentrale Bettenplanung und die Reinigung der Krankenhausbetten. Unterschieden wird zwischen der zentralen Aufbereitung in einer eigenen Abteilung des Krankenhauses und der dezentralen Aufbereitung auf den Stationen bzw. im Patient*innenzimmer. Derzeit werden Informationen zum Reinigungsstatus, der Infektiosität und der Postierung der Krankenhausbetten oft nur unzureichend systematisch gesammelt, verarbeitet und Anwender*innen bereitgestellt. Dadurch verzögern sich u. a. Patient*innenaufnahmen, da Pflegekräfte frei verfügbare Betten zeitaufwendig ermitteln müssen. Eine Möglichkeit zur schnellen Lokalisierung und Echtzeitverfolgung von Gegenständen, wie z.B. Krankenhausbetten, oder Personen in Gesundheitseinrichtungen ist der Einsatz von Ortungssystemen.

Ziel: Ziel des Projektes ist die Beurteilung der technisch-organisatorischen Machbarkeit eines Echtzeitverfolgungssystems zur Bettenortung sowie die Bewertung der Gebrauchstauglichkeit der bestehenden Software-Benutzeroberfläche.

Durchführung/Methode: In den Häusern der Christophorus Kliniken Coesfeld und Nottuln werden die Aufbereitungsprozesse von Krankenhausbetten partizipativ aufgenommen und quantitative Parameter der Bettenaufbereitung (z. B. Zeit für Bettentransporte) exemplarisch erfasst. Die Prozessanalysen werden durch halbstrukturierte Interviews mit dem Personal, das an der Bettenreinigung beteiligt ist (z. B. Pflegekräfte, Medizintechniker, Hygienebeauftragte), ergänzt. Die Ergebnisse werden als User Journey Map visualisiert. Zur Evaluation der Benutzeroberfläche des bestehenden Echtzeitverfolgungssystems soll eine Befragung von mind. 10 Anwender*innen durchgeführt werden, um - mit etablierten, standardisierten Fragebögen - die Gebrauchstauglichkeit und Anwender*innenakzeptanz der Benutzeroberfläche zu ermitteln.

Beschreibung der Schnittstellen zwischen Gesundheit und Technik: Die Interdisziplinarität ist durch die Zusammenarbeit von arbeitswissenschaftlichen, medizinischen, technischen und pflegerischen Fachrichtungen im Versorgungsprozess gegeben. Weiterhin bietet ein funktionierendes Echtzeitverfolgungssystems im klinischen Setting die Chance, die Gesundheit und die Teilhabe der Patient*innen und Mitarbeitenden zu erhöhen. Darüber hinaus kann sich das Ortungssystem im klinischen Setting auch positiv auf die Arbeitsbelastung und damit auf die Arbeitsfähigkeit des Pflegepersonals auswirken.

Laufzeit: 01.10.2020 bis 30.06.2021

Ansprechpartner*in:

Elisabeth Ibenthal: e.ibenthalfh-muensterde

Nils Hinricher: niels.hinricherfh-muensterde


all for one

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Leitung:  Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann (FB Gesundheit, FH Münster), Prof. Dr. habil. Klaus Peikenkamp (FB Physikingenieurwesen, FH Münster)

Projektträger: Wandelwerk der FH Münster, IGTA

Hintergrund des Projekts: Interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit wird seit Langem gefordert und zunehmend wichtiger. Die Bedeutung des Erwerbs der anklingenden Fach-, Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenz wird insbesondere in Zusammenhang mit den sog. "grand challenges" (WZB, 2019) und einer sich zunehmend durch Flüchtigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit kennzeichnenden Alltagswelt (auch VUCA-Welt) betont, da hier unter anderem Flexibilität, Kreativität, eine aktive Verständigung und fachübergreifendes Denken und Handeln gefordert ist. Daraus resultiert, dass auch in der wissenschaftlichen Ausbildung Studierenden immer noch nicht ausreichend Möglichkeiten geboten werden (Universitätskolleg Hamburg, 2020; Röhling, 2018), gemeinsam mit Studierenden anderer, vor allem auch entfernter, Fachrichtungen auf ein einendes Problemfeld zu blicken, hierfür fachübergreifende Fragestellungen zu entwickeln und diese sowohl vor dem Hintergrund der disziplinären Sozialisation als auch der erworbenen interdisziplinären Kenntnisse und Kompetenzen zu beantworten.

Ziel: Entwicklung und Implementierung eines potenziell hochschulweit einsetzbaren Moduls zur Stärkung der interdisziplinären Lehre.
Das Format gestattet neben der Einrichtung eines interdisziplinären Erfahrungsraumes die Nutzbarmachung der vorhandenen Professionen- und Disziplinenvielfalt sowohl der Studierenden als auch der Lehrenden an der FH Münster für die Bearbeitung relevanter Fragestellungen.

Durchführung/Methode:

Das Vorhaben unterteilt sich in fünf Phasen:

Identifizierungsphase - bereits vorhandene Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Forschung und Weiteres ermitteln

Entwicklungsphase - inhaltliche und formale Konzeptionierung, Zusammenstellung inhaltlicher und didaktischer Elemente

Implementierungsphase - Einführung des Moduls

Evaluationsphase - formative und summative Evaluation

Abschlussphase - Reflexion, Berichtswesen, Publikation und Handlungsempfehlungen

Beschreibung der Schnittstellen zwischen Gesundheit und Technik: Die Schnittstelle zwischen Gesundheit und Technik bietet Möglichkeiten, um die Arbeitsfähigkeit nachhaltig zu unterstützen, z. B. bei der Entlastung körperlicher Beanspruchung während der Behandlung von Patient*innen mittels technischer Geräte. Solche und ähnliche interdisziplinäre Anwendungsbereiche können auf weitere Professionen übertragen werden, mit dem Ziel, das zu etablierende Modul über die Fachbereiche Gesundheit und Physikingenieurwesen hinaus anzubieten.

Laufzeit: 05/2021 bis 04/2023

Ansprechpartner*in:

Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann: menzel-begemannfh-muensterde

Prof. Dr. habil. Klaus Peikenkamp: peikenkampfh-muensterde

Susanne Adolphs B.A.: susanne.adolphsfh-muensterde


Sigma3D - Simulationsgestützte Medizintechnikplattform zur individuellen 3D-Hilfsmittelversorgung


PARCURA - Partizipative Einführung von Datenbrillen in der Pflege im Krankenhaus

Study'n'health

Mit Study'n'health führt die FH Münster gemeinsam mit dem ASTA noch ein weiteres Projekt zur gesunden Gestaltung des Studiums durch.

Downloads

Forschungsanträge an das Institut IGTA werden auf folgende Kriterien geprüft.

Projektabschlussberichte werden nach folgenden Kriterien erstellt.

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