Das iSuN bündelt die Kompetenzen von Ernährungs-wissenschaftler*innen, Mikrobiologen, Ökonom*innen, Ingenieuren, Logistikern und Betriebswirt*innen der Fachhochschule Münster und schafft so Synergien für innovative Konzepte, die gemeinsam mit Partnern aus der Praxis realisiert werden.

Die Wissenschaftler*innen hinterfragen bestehende Angebotsstrukturen und das Verbraucherverhalten im Ernährungssystem und zielen auf deren Weiterentwicklung im Sinne einer gemeinsamen Verantwortung für einen nachhaltigen Lebensstil.
Die daraus resultierenden Angebote erleichtern es Menschen, sich im privaten Umfeld, am Arbeitsplatz, in der Schule und in anderen Lebensbereichen gesund und genussvoll zu ernähren und Unternehmen, entsprechende Angebote bereit zu stellen.

Ziele und Grundsätze

Die Forscher*innen des iSuN fühlen sich dem Leitbild der "Nachhaltigen Entwicklung" verpflichtet:

"Dauerhafte (nachhaltige) Entwicklung ist eine Entwicklung, die Bedürfnisse (aller Menschen) der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können."

Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Report) 1987

Mit der Entwicklung innovativer Konzepte, Produkte und auch Dienstleistungen für eine nachhaltige Entwicklung von Ernährung und Ernährungswirtschaft verfolgt das iSuN folgende Ziele:

Das Institut möchte erstens gemeinsam mit Ernährungswirtschaft und Handel zukunftsfähige Lebensmittel und Verpflegungs-dienstleistungen entwickeln, um so eine gesunde und umweltverträgliche Ernährung zu ermöglichen. Dabei betrachtet das Team des iSuN die gesamte Wertschöpfungskette, von der Beschaffung über Logistik, Entwicklung, Produktion, Vermarktung, Zubereitung und Lagerung bis hin zur möglichen Wiederverwertung und Nutzung von Reststoffen.

Zweitens betreibt das iSuN gezielte Ernährungs- und Verbraucherforschung, um neue Wege einer gesünderen und zugleich nachhaltigen Ernährung aufzuzeigen und in die Öffentlichkeit zu kommunizieren. In der engen Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern und Medien möchte das iSuN zur Transparenz unseres Ernährungssystems im Hinblick auf Gesundheit sowie Ressourcennutzung, Klimaschutz und Verteilungsgerechtigkeit beitragen.

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