PROJEKTHIGHLIGHTS

  • Information und Demonstration von Wasserstofftechnologie
  • Wissenstransfer durch die Frage des Monats
  • Stärkung der technologischen und konzeptionellen Kompetenzen
  • Nutzungsmöglichkeiten und Innovationspotenzialen am Forschungsstandort Saerbeck

PROJEKTENTSTEHUNG

Der energieland2050 e.V. des Kreises Steinfurt hat von September 2019 bis August 2020 mit Projektpartner im Rahmen des NRW Wettbewerbs "Modellregion Wasserstoff- Mobilität" den Masterplan "HYMAT-Energie" erarbeitet. Dieser Masterplan beschreibt, wie die Transformation zum Einsatz von grünem Wasserstoff im Mobilitätssektor begonnen und gleichzeitig eine wirtschaftliche Perspektive für Teile der erneuerbaren Energien geschaffen werden kann. Die gemeinsame Vision "Vorreiter werden für Wasserstoff im ländlichen Raum" wurde zudem unter dem Dach der Marke "HYMAT-Energie" geschützt und über den Mobilitätssektor hinaus ausgeweitet. Innerhalb von kürzester Zeit wurden im Rahmen von Netzwerktreffen über 200 Akteure informell verbun- Projektlaufzeit: April 2021 - Mai 2022 Unterstützungsmaßnahmen im Bereich der Innovationsförderung und des Technologie- und Wissenstransfers der regionalen Unternehmen HYMAT-ENERGIE den und Ideen für neue Geschäftsmodelle im Kontext des grünen Wasserstoffs sind entstanden.

Die durch diesen Prozess geweckte Erwartungshaltung bei den beteiligten Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette fragt nach schnellen, sichtbaren und effizienten Angeboten für Vernetzung, Unterstützung, Förderung, Innovation und Transfer.

PROJEKTBESCHREIBUNG

Grün erzeugter Wasserstoff hat ein enormes Potential. Der Markt ist erst seit wenigen Jahren im Aufbau. Zahlreiche Unternehmen und Akteure im Kreis Steinfurt stehen in den Startlöchern, entwickeln neue Geschäftsmodelle, haben Ideen und Lust auf Innovation im Themenfeld "Grüner Wasserstoff". Allerdings gilt es bis zur erfolgreichen Umsetzung einige Hürden zu nehmen. Mit dem Baustein "Kompetenz F&E" wird die wissenschaftliche Begleitung der Projekte, Pilotmaßnahmen und Gründungsideen angestrebt. Ein gemeinsamer thematischer Austausch und die strukturierte Vernetzung der Akteure untereinander sowie die Begleitung der Innovationsprojekte sind (noch) nicht fest etabliert. Dabei sind gerade dies die Triebfedern für die Entstehung von Innovationen und für einen starken, gemeinsamen Auftritt.

Die Idee: Auf drei Ebenen werden Projektpartner im Kreis Steinfurt ansetzen, um Innovationen und neue Geschäftsmodelle für grünen Wasserstoff, Sektorenkopplung, intelligente Energiesysteme und neue Anwendungsideen auszulösen:

1. das Kompetenzzentrum "HYMAT-Energie" - in Steinfurt - für alle Unternehmen
2. das Accelerator-Programm storch.energy für Startups im Bereich der erneuerbaren Energien im Kreis Steinfurt
3. HYMAT - Kompetenz in Forschung & Entwicklung - in Saerbeck - für den Wissenstransfer zwischen allen Akteuren

Mit dem Forschungs- und Entwicklungsangebot der FH Münster im Bioenergiepark in Saerbeck stehen sowohl den Unternehmen wie auch den Start-ups hohe Kompetenzen im Bereich Wasserstoff zur Verfügung. Der Forschungsstandort Saerbeck hält eine umfangreiche infrastrukturelle Ausstattung für Forschungs- und Transferaktivitäten vor, um innovative regionale Projekte und Pilotmaßnahmen wissenschaftlich zu begleiten. Ebenso werden im Sinne des Wissenstransfers wichtige Themen aus der Wasserstoffsystemtechnik durch die FH Münster verständlich und anschaulich für eine breite Zielgruppe in der Frage des Monats aufbereitet und veröffentlicht.

PROJEKTPARTNER UND IHRE STÄRKEN

Energieland2050 e.V.: Das energieland2050 e. V. ist ein gemeinnützigen Verein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Kreis Steinfurt. Als Zusammenschluss von 133 Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und den 24 kreisangehörigen Städten und Gemeinden unterstützt er den Kreis Steinfurt bei seinem großen Ziel: bis 2050 - oder früher - energieunabhängig zu werden.

PROJEKTTRÄGER

Projektträger: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH
Gefördert durch: Land NRW, Sonderprogramm Umweltwirtschaft im Rahmen der Corona-Hilfe

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