HyBaT Hydrogen Battery TransformationHub
Der technologische Wandel und die verschiedenen Megatrends wie der ökologische Wandel, die Digitalisierung und die Alterung der Gesellschaft stellen etablierte Geschäftsmodelle infrage. Gleichzeitig entstehen neue, nachhaltige und zukunftsrelevante Märkte, die unternehmerisch wie regionalökonomisch erschlossen werden können. Während das Münsterland und die Emscher-Lippe Region komplementäre Stärken aufweisen, fehlt eine systematische Zusammenarbeit, um diese Stärken strategisch zu bündeln und gegenseitig zu nutzen. Ohne gezielte Maßnahmen drohen bestehende Potenziale ungenutzt zu bleiben, wodurch die Regionen im Wettbewerb um Innovation und Wertschöpfung zurückfallen könnten. Hier setzt das Projekt "HyBaT" an. Der Kern des Projekts liegt in der erstmaligen strategischen Verbindung zweier bisher weitgehend isolierter Wertschöpfungsketten: der Batterie- und der Wasserstofftechnologien.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Etablierung einer Science2Business-Plattform, die als virtuelles Kompetenzzentrum für Batterie- und Wasserstofftechnologien dient. Diese Plattform wird speziell darauf ausgerichtet, KMU bei der strategischen Neuausrichtung und Integration in die Wertschöpfungsketten zu unterstützen. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und regionalen Akteuren und bietet eine Vielzahl an maßgeschneiderten, innovativen Dienstleistungen und Methodiken.
Das Projekt „HyBaT“ ist dabei auf zwei Ebenen innovativ.
Erste Ebene: Es etabliert erstmals einen systematischen, regionen- und branchenübergreifenden Wissens- und Technologietransfer zwischen den Wertschöpfungsketten der Batterie- und Wasserstofftechnologien in den benachbarten Regionen Münsterland und Emscher-Lippe.
Zweite Ebene: Der Transferansatz des Projekts „HyBaT“ vernetzt nicht nur etablierte Akteure aus der Batterie- und Wasserstoffbranche, sondern bindet gezielt KMU, die bislang keinen Bezug zu diesen Schlüsseltechnologien haben, in diese Wertschöpfungsketten ein
Da die KMU zunächst selbst einschätzen können müssen, ob und ggf. wie sie ihre bestehenden Kompetenzen erweitern bzw. anpassen müssen, um an den Wertschöpfungsketten Batterie- und Wasserstofftechnologien teilzuhaben, werden sie durch die kuratierten Inhalte der Science2Business-Plattform, die Teilnahme an einem Basisseminar und durch fachspezifische Wissenssprints, Ideen-Sparring-Termine sowie Best-Practice-Beispiele anderer Unternehmen aufgeschlaut. Die KMU werden hier bewusst frühzeitig mit den wissenschaftlichen Verbundpartnern in Kontakt gebracht, um einen Kontakt auf Augenhöhe zu etablieren und bei ihrer Einschätzung unterstützt.
In regelmäßigen Veranstaltungen werden darüber hinaus KMU untereinander sowie Akteure der Batterie- und Wasserstofftechnologien miteinander in Kontakt gebracht. Dies ermöglicht den branchenübergreifenden Dialog, sodass Synergieeffekte erkannt und Lösungen zu gemeinsamen Herausforderungen gebündelt erarbeitet werden.
Projektleitung
Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme
Fachbereich Bauingenieurwesen
Tel: +49 251 83-65253
Fax: 65260
flammefh-muensterde
Projektzeitraum
Kooperationspartner
- Technologieförderung Münster GmbH
https://www.tfm-muenster.de/ - WiN Emscher-Lippe GmbH
https://www.emscher-lippe.de/ - IHK Nord Westfalen
https://www.ihk.de/nordwestfalen/ - Universität Münster
https://www.uni-muenster.de/de/ - Westfälische Hochschule
https://www.w-hs.de/ - Münsterland e.V.
https://www.muensterland.com/
Finanzierung
- Regio.NRW-Transformation https://www.wirtschaft.nrw/regio-nrw