SiRaSol – Sichere Räume Solingen: Resilienz, Handlungskompetenz und Vernetzung
Die begleitende Evaluation bezieht sich auf das Projekt „SiRaSol – Sichere Räume Solingen: Resilienz, Handlungskompetenz und Vernetzung“ der Diakonie Solingen. Ziel ist es, durch die Bereitstellung wissenschaftlicher Expertise und Erfahrungen sowohl in der empirischen Sozialforschung als auch in der praxisbezogenen Radikalisierungsprävention im Phänomenbereich islamistischer Radikalisierung die Qualität und Implementierungsfähigkeit der zu entwickelnden Produkte zu fördern.
In vier Arbeitspaketen werden zunächst reflexive Interviews mit Fachkräften geführt, um die Intentionen hinter dem bestehenden Dokumentationsraster nachzuvollziehen. Darauf aufbauend wird das standardisierte Verfahren in Co-Produktion entwickelt, wobei eine teilnehmende Beobachtung und Workshops sicherstellen, dass die Standardisierung die alltägliche Praxis abbildet. Parallel wird ein handlungsleitender Methodenkoffer erarbeitet. Abgeschlossen wird die Entwicklung durch einen Pre-Test, der die Instrumente auf ihre Praxistauglichkeit prüft.
Grundlegend für die Evaluation ist ein engmaschiger Austausch mit dem Diakonischen Werk durch regelmäßige Austauschgespräche und vier Projektworkshops. Die Ergebnisse werden dem Land NRW sowie dem Diakonischen Werk zur Verfügung gestellt.
- Standardisiertes Dokumentationsraster zur Erfassung von Risikofaktoren in Gemeinschaftsunterkünften
- Verfahren zur Gefährdungseinschätzung und zu Handlungsschritten bei Verdachtsfällen
- Methodenkoffer für Fachkräfte in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften
- Erkenntnisse über Gelingensbedingungen präventiver Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften
- Übertragbares Modell für die Standardentwicklung in vergleichbaren Einrichtungen
Projektleitung
Prof. Dr. rer. pol. habil. Sebastian Kurtenbach
Fachbereich Sozialwesen
Friesenring 32
48147 Münster
Tel: +49 251 83-65745
Fax: 65702
kurtenbachfh-muensterde
Mitarbeitende
- Jennifer Biskup B. A.
Projektzeitraum
Kooperationspartner
- Diakonisches Werk Solingen
Finanzierung
- Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen