Labor für Geotechnik

In diesem Laborbereich werden bodenmechanische Standardversuche durchgeführt.

Versuche zur Klassifizierung von Böden:
Bestimmung von Korngrößenverteilungen durch Siebung und Sedimentationsanalyse (DIN 18123), Wassergehaltsbestimmung (DIN 18121), Ermittlung der Zustandsgrenzen (Fließ- und Ausrollgrenze, DIN 18122), Bestimmung des Kalkgehaltes (DIN 18129), Bestimmung des Glühverlustes (DIN 18128).

Versuche zur Zustandsbeschreibung von Böden:
Dichtebestimmungen (DIN 18125), Durchlässigkeitsmessungen (DIN 18130), Proctorversuche (DIN 18127), Bestimmung der Lagerungsdichten (DIN 18126).

Versuche zum mechanischen Verhalten von Böden:
Plattendruckversuche (DIN 18134), Kompressionsversuche (E-DIN 18135), Scherversuche in Klein- und Großrahmenschergeräten (DIN 18137), einaxiale Druckversuche (DIN 18136). In unserer Sandhalle werden Demonstrationsversuche zur Baugrunderkundung (DIN 4020/4094) und Verdichtungsprüfung (DIN 18125) durchgeführt. Weiterhin sind großmaßstäbliche Sonderversuche (z.B. Mantelreibung im Boden eingebetteter Rohre) sowie Eignungsversuche im Erdbau möglich.

Bild 1
Blick ins Geotechniklabor

Bild 2
Blick in die Versuchsgrube bzw. Sandhalle

Labor für Konstruktiven Ingenieurbau

Prüfmaschinen im Labor
Das Labor kann Zug- und Druckprüfungen bei unterschiedlichen Lasten an folgenden Prüfmaschinen durchführen.

1. Druckprüfmaschinen: - Höchstdruckkraft bis 3000 kN - Höchstdruckkraft bis 5000 kN

2. Zugprüfmaschinen:
- elektromechanisch und elektrohydraulisch geregelt
- Höchstzugkräfte 10 kN / 25 kN / 100 kN / 500 kN
- 25 kN und 500 kN können dynamische Belastungen aufbringen
- Verformungsmessungsmessung ist "im Kontakt" oder "berührungslos" möglich

Bild 3
Prüfmaschine für 500 kN Zugkraft
Weiterhin stehen diverse Geräte und Ausstattungen für Versuchsdurchführungen aus dem Baustoffbereich zur Verfügung. Hierbei handelt es sich teilweise um Eigenkonstruktionen, die für spezielle Versuche entwickelt wurden.
Bld 4
Selbst entwickelte Prüfstände

In Kürze steht der Aufbau einer Großversuchsanlage mit den Grundrissabmessungen von 3 m x 4 m an, mit der unterschiedliche Belastungsversuche mit einer maximalen Belastung von bis zu 1 MN (~ 100 Tonnen) durchgeführt werden können.

Bemessungssoftware
Zur Berechnung und Bemessung von unterirdischen Strukturen sowie für diverse baustatische Fragenstellungen stehen umfangreiche EDV-Programme zur Verfügung. Hierbei ist auch der Einsatz von Programmen, die nach der Finiten-Elemente-Methode (FEM) arbeiten, eingeschlossen.

Seite drucken