ARihA: Kompetenzorientierte Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen mit AR-Anwendungen (seit 2022)

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Als ein Teil des BMBF-Projekts "ARihA" wird von der Technikdidaktik des IBL ein Gestaltungsmodell entwickelt und bereitgestellt, mit dem die Handwerkskammer für Unterfranken, sowie im Transfer weitere Handwerkskammern, eine kompetenzorientierte Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen mit AR-Anwendungen verlässlich leisten können.

Das Gestaltungsmodell fasst ein methodisch-didaktisches Konzept, welches bei der Planung von Lehr-/Lernprozessen mit AR-Anwendungen insbesondere für technische Berufe eine systematische Unterstützung entlang eines Leitfadens bietet. Der Leitfaden fasst sowohl einen Prozess als auch die Methoden, die zur zielgerichteten Durchführung jedes einzelnen Prozessschrittes aufgegriffen werden, um die anvisierten Kompetenzziele, z.B. Kritisches Denken & Problemlösende Denkweisen, sowie die weiteren Anforderungen an die Lernanwendung aus didaktisch-pädagogischer Sicht, zu erreichen.

Das methodisch-didaktische Konzept wird im Hinblick auf die Anforderungen der HWK-UFR entwickelt, dort durchgeführt, evaluiert und entlang der gesammelten Erfahrungen weiterentwickelt. Verantwortlich sind Prof. Dr. Marc Krüger und Nils Stallmeier.

Lernkultur 4.0: studierendenzentriert - flexibel - gemeinsam (seit 2021)

Die FH Münster setzt sich zum Ziel, die Studierenden bei der Weiterentwicklung ihrer Lernumgebung als Impulsgeber*innen und Mitwirkende für Innovationen einzubinden. Das Projekt hat den Anspruch, eine Flexibilisierung von Lernwegen und das stärkere Erleben von Gemeinschaft an Lernorten systematisch und bedarfsgerecht zu entwickeln. Die FH Münster steht dabei für eine Fehlerkultur, in der Irrwege als Verbesserungsmöglichkeiten gesehen und somit bewusst in Kauf genommen werden. Dieses Projekt wird von Prof. Dr. Thilo Harth geleitet. Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Website.

Didaktik goes DFC! Entwicklung kollaborativer Lernmethoden mit Digitalen Flipcharts für die berufliche (Lehrer-)Bildung (seit 2019)

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Das Forschungsvorhaben verfolgt als übergeordnetes Ziel die Entwicklung kollaborativer Lernmethoden mit Interaktiven Whiteboards der neuesten Generation - so genannte Digitale Flipcharts, abgekürzt DFC - für den Unterricht an Berufskollegs zu leisten. Ein Einsatzbeispiel ist die Möglichkeit zur Förderung der Lernortkooperation (Berufskollegs - Betriebe - überbetriebliche Ausbildungsstätten) durch den Einsatz von DFC zu erforschen. Erste Befunde zeigen, dass sie kollaborative Lernprozesse fördern und hierfür auch Gelingensbedingungen benannt werden können. Darüber hinaus wurden Gestaltungsempfehlungen für Lehrerinnen und Lehrer erarbeitet, wie kollaborative Lernprozesse mit DFC erfolgreich durchgeführt werden können: 

  • Krüger, M., Kastrup, J., Cejas Sainz, M.V. & Koch, S., (2022). Gestaltung kollaborativer Lehr-/Lernprozesse mit digitalen Flipcharts - Handlungsempfehlungen für Lehrende. In N. Bürger, U. Schütte & C. Wecker (Hrsg.), Digitalisierungsbezogene Kompetenzen fördern - Herausforderungen, Ansätze und Entwicklungsfelder im Kontext von Schule und Hochschule. Universitätsverlag Hildesheim: Hildesheim, 169-175.
  • Krüger, M., Kastrup, J., Cejas Sainz, M.V. & Koch, S. (im Druck). Können "Digitale Flipcharts (DFC)" kollaborative Lehr- /Lernprozesse unterstützen? Wie Design-Based Research-Studien über einen vergleichenden Ansatz diese Frage in der beruflichen Lehrerbildung beantworten. Beitrag für den Tagungsband der AG BFN vom 28./29.9.20.

Von Prof. Dr. Julia Kastrup konnte für das Forschungsvorhaben eine Finanzierung für zehn DFC über das FH Basisprogramm 2018 (Geräteförderung) eingeworben werden, weitere Anträge stehen noch aus. Von der Technikdidaktik aus wird das Projekt von Prof. Dr. Marc Krüger begleitet.

Design Thinking für berufsbildende Schulen?! (seit 2017)

Design ThinkerInnen am IBL

Design Thinking ist ein Innovationsansatz, mit dem konkrete Probleme gelöst sowie neue Produkte entwickelt werden. Häufig wird Design Thinking für Digitalisierungsvorhaben eingesetzt, fokussiert hierbei aber keinesfalls nur auf technische, sondern u.a. auch auf organisatorische und soziale Aspekte, wodurch der interdisziplinäre Charakter des Design Thinkings sichtbar wird.

In Hinblick auf die berufliche Bildung hat Design Thinking derzeit einen nachgelagerten Stellenwert, d.h. es zeigt sich, dass eine Auseinandersetzung damit kaum stattgefunden hat. Vor dem Hintergrund einer defizitären Erkenntnislage hat sich Prof. Dr. Marc Krüger somit mit der Fragestellung auseinandergesetzt, für welche Handlungsebenen der beruflichen Bildung Design Thinking nutzbringend ist. Erste Erkenntnisse wurden diesbezüglich publiziert:

  • Krüger, M. (2019). Design Thinking for German Vocational Schools? Discovering of an Innovative Approach by Testing in Teacher Education. Open Education Studies, 1(1), 209-219 --> zugehöriges Authorinterview finden Sie hier

  • Krüger, M. (2019). Design Thinking für berufsbildende Schulen? Annährung an einen Innovationsansatz über dessen Erprobung in der Lehrerbildung. Journal of Technical Education (JOTED), 7(1), 147-162.


DIGITA(A)L EUREGIO EDUCATION - Digitalisierung in der Bildung (2020-2021)

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Das Projekt DIGITA(A)L EUREGIO EDUCATION - Digitalisierung in der Bildung wird von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Interreg VA Deutschland Nederland als Rahmenprojekt der EUREGIO gefördert. Leadpartner ist DNL-contact, Projektpartner sind die Academie Pedagogiek & Onderwijs der Saxion Hogeschool Enschede, das Institut für Berufliche Lehrerbildung der FH Münster sowie das Zentrum für Lehrerbildung der WWU Münster.

digiLL NRW: Videos kommentieren und diskutieren (2019-2020)

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Für das Verbundprojekt digitales Lehren und Lernen in der Lehrerbildung (digiLL_NRW) habe wir zwei Online-Lektionen erarbeitet, um die mediendidaktischen und -pädagogischen Kompetenzen der Lehramtsstudierenden, Lehrenden im Vorbereitungsdienst und ausgebildeten LehrerInnen auszubauen. Gegenstand der Online-Lektion sind die didaktisch intendierten Annotationen von Videos, um damit eine kritisch-reflektierte sowie kooperative Auseinandersetzung mit filmischen Darstellungen zu ermöglichen. Die Online-Lektionen umfassen ca. 60 Minuten Selbstlernzeit und sind auf dem digiLL_NRW-Portal als Open Educational Ressource (OER) veröffentlicht.

Kontakt @ IBL: Prof. Dr. Marc Krüger

EnergyDucation: Exploring "Smart Energy Management" (2018-2021)

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For detail informations have a look to project website

Run Time: 1.10.2018 bis 31.07.2021

Execution Organisation: European Union

Program: Erasmus+

Partner: Zubigune Fundazioa (Spain), Münster School of Vocational Education (Germany), ROC Alfa-colleg (Netherlands), LULEA KOMMUN (Sweden), NTI-MMM AS (Norway)

Contact Person @ IBL: Prof. Dr. Marc Krüger

Objectives

  • Open education an innovative pratices in a digital era
  • Developing VET buisness partnerschips aimed at promoting work-based learning in all its forms
  • Introducting systematic approaches to, and oppertunities for, the initial and continuous professional development of VET teachers

For the German research community the results were be published here: Krüger, M., Stallmeier, N., Wösten, H. & Schäfer, F. (2021). Smart Energy Management (SEM): Annährung, Relevanz und Online-Lernmodule". lernen & lehren, 36 (4), 160-165.

Wandel bewegt 2.0: Digitalisierung & Diversität (2012-2021)

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Das Ziel des Qualitätspakt Lehre - Projekts "Wandel bewegt" ist es die kompetenzorientierte Lehr-/Lernkultur an der FH Münster zu stärken und die Lehrenden bei hochschuldidaktischen Fragestellungen zu beraten und zu unterstützen. Seitens der Technikdidaktik betreut Prof. Dr. Thilo Harth das Projekt als wissenschaftlicher Leiter.

Kommunikative Kompetenzen fördern und fördern lernen: Peerteaching, Microteaching und Videofeedback in der beruflichen Lehrerbildung (2017-2018)

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LehrerInnen (LuL) an berufsbildenden Schulen sind in Bezug auf das kompetente kommunikative Handeln zweifach gefordert: Als erstes müssen sie im Unterrichtsraum kompetent mit SuS kommunizieren. Hierunter fallen das sich selber Vorstellen in einer neuen Klasse, das Halten eines Lehrerreferats, das Klassen- und Fachgespräch sowie auch konfliktgeladene Gespräche. D.h. sie müssen eine Vielzahl von Gesprächssituationen beherrschen, um erfolgreichen Unterricht gestalten zu können. Metastudien zu Erfolgsfaktoren von Unterricht zeigen, dass gerade diese Kompetenz von LuL maßgeblich für eine hohe Qualität der Lehr-/Lernprozesse sorgt. Als zweites müssen Sie bei SuS die kommunikative Kompetenz als immanenten Bestandteil von Fachkompetenz, Selbstkompetenz und Soziale Kompetenz fördern können. Das bedeutet u.a., dass sie SuS kompetente Rückmeldung zu ihren kommunikativen Performance geben können. Dies bedarf Kenntnisse von kommunikativen Modellen, die zur Analyse der kommunikativen Performance der SuS dienen und darüber hinaus tragender (Unterrichts-)Konzepte, die qualifizierte Feedbacks für die SuS ermöglichen.

Aufbauend auf den Ansatz des Peer-, Microteaching und Videofeedback wurde in diesem Projekt von Prof. Dr. Marc Krüger ein Seminarkonzept entwickelt, welches in der beruflichen Lehrerbildung auf die kommunikativen Anforderungen in den berufsbildenden Schulen besonders vorbereitet. Das hierbei erarbeite Seminarkonzept zur Förderung von kommunikativen Kompetenzen der angehenden LuL legt dabei seinen Schwerpunkt auf den verteilten und kooperativen Feedbackprozess der Studierenden untereinander. Die Ergebnisse des Projektes fasst eine Publikation die Projektergebnisse zusammen:

Etzold, D. & Krüger, M. (2021). Development of Communication Competence in Pre-Service Vocational Education Teacher Training. Higher Education Studies, 11 (4), 31-39.

Der Transfer der gesammelten Erkenntnisse ist darüber hinaus über das Portal digiLL NRW in Form von zwei online Lernmodulen geleistet worden.

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