Rotkohl

Aktuelles: Betriebe der Gemeinschaftsgastronomie gesucht

Das Team im Forschungsprojekt Biodiversität über den Tellerrand (BiTe) untersucht unter anderem auch, wie Großküchen biodiversitätsschonende Mahlzeiten bestmöglich vermarkten können und wie sich Gäste dafür gewinnen lassen. Bereits entwickelte Maßnahmen sollen nun in Ihren Großküchen in ganz Deutschland getestet werden.

Werden Sie Praxispartner: Testen Sie in Ihrer Einrichtung diese Maßnahmen. Sie erfahren, wie Sie die Akzeptanz umweltfreundlicher Menüs steigern können.

Das Forschungsteam begleitet Sie dabei fachlich in dem Prozess. Außerdem vernetzen Sie sich mit bereits erfahrenen Küchen. Erste vorbereitende Workshops starten schon dieses Jahr, in der ersten Jahreshälfte 2023 können Sie frei Aktionstage oder Aktionswochen in Ihrer Einrichtung umsetzen.

Sie möchten mitmachen? Sie haben noch Fragen? Melden Sie sich gerne bei Anita Menzel

Kontakt

Anita Menzel M.Sc.

Mobil: 0163 1303819

anita.menzelfh-muensterde

Montag bis Mittwoch

Foto von Anita Menzel M.Sc.

Worum geht es?

Die Biodiversität umfasst den Reichtum an Ökosystemen, Tier- und Pflanzenarten, Lebensgemeinschaften und Lebewesen sowie deren genetische Vielfalt. Sie bildet die Voraussetzung für das menschliche Leben und Wirtschaften, etwa für die Landwirtschaft und die Ernährung. Bereits seit längerem beobachten Forscher*innen einen dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt.

Das zweijährige Forschungsprojekt Biodiversität über den Tellerrand stellt erstmals eine Verknüpfung zwischen der einzelnen Außer-Haus-Mahlzeit und ihren Auswirkungen auf die biologische Vielfalt her.

Je nachdem, welche Zutaten ein Gericht enthält, woher diese stammen und wie sie angebaut wurden, fallen die Auswirkungen der Speise auf die Tier- und Pflanzenwelt unterschiedlich stark aus. Es wurde bereits ein indikatorbasierter Ansatz entwickelt, welcher die Biodiversitätsverluste pro Menge eingesetztem Lebensmittel bestimmt und sichtbar macht. In diesem Zusammenhang werden auch die Effekte des ökologischen Landbaus berücksichtigt.

Neben der Messung der Biodiversitätsauswirkungen wird untersucht, auf welchem Weg die Gäste für die Thematik sensibilisiert werden können und wie die Küchen biodiversitätsschonende Mahlzeiten bestmöglich vermarkten können.

Im Zuge Projektes soll der bestehende NAHGAST-Rechner, der im Forschungsprojekt Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren in der Außer-Haus-Gastronomie (NAHGAST) entstanden ist, um die Biodiversität erweitert werden. Mit dem Online-Instrument können Großküchen berechnen, wie nachhaltig eine Mahlzeit ist. Neben ökologischen und gesundheitlichen Kategorien berücksichtigt der Rechner auch soziale Aspekte wie die Fairness gegenüber Mensch und Tier.

Wer ist dabei?

Projektleitung:
Prof. Dr. Melanie Speck, Hochschule Osnabrück

Wissenschaftliche Verbundpartner:

  • Hochschule Osnabrück
  • Technische Universität (TU) Berlin
  • FH Münster
  • Wuppertal Institut

Partner:

  • Mensaverein der Euregio-Gesamtschule Rheine
  • Rebional
  • Neue Arbeit der Diakonie Essen

Laufzeit und Förderung

  • Das Projekt läuft von Dezember 2021 bis November 2023.
  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt innerhalb seiner Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt.
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