Westfälische Klassiker neu interpretiert

Foodtruck-Tour am 13. und 14. Juli mit Produkten von Studierenden der FH Münster


Spitzkohl
Studierende der FH Münster haben für den WWF-Foodtruck Zutaten von regionalen Erzeugern verarbeitet, wie etwa Spitzkohl aus dem Münsterland. Am 13. und 14. Juli kommt der Foodtruck nach Münster. (Foto: FH Münster/Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management)

Münster (10. Juli 2017). Bei einem kommen die Zutaten aus einem Umkreis von sechs Kilometern, beim anderen von 27, gemessen von der Stubengasse in Münster: Der „MünsterWrap 6“ ist aus Gemüse, der „MünsterWrap 27“ enthält Fleisch, in beiden sind die Zutaten in Spitzkohlblättern eingerollt. Studierende der FH Münster haben sie entwickelt, auch der „Westfalen-Bursche“ stammt aus einem Versuchslabor des Fachbereichs Oecotrophologie – Facility Management: westfälischer Kastenpickert mit vegetarischem Möpkenbrot von der Alblinse, Edelpilzcreme und Beerenchutney. Bei der Foodtruck-Tour des WWF (World Wide Fund for Nature) können Besucher die Produkte probieren.

In einem Seminar bei Prof. Dr. Guido Ritter hatten Studierende aus dem Master Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft die Aufgabe, den Produktentwicklungsprozess vom Rohstoffkonzept über sensorische Tests bis zur Ergebnispräsentation zu durchlaufen.

Am Donnerstag (13. Juli) und Freitag (14. Juli) ist der WWF-Foodtruck jeweils von 10 bis 18 Uhr in der Stubengasse in Münster. Bei der Sommer-Tour der internationalen Naturschutzorganisation dreht sich alles um regionale Lebensmittel und Landwirtschaft. Mittagssnacks, Projekte für nachhaltiges Essen und Mitmachaktionen stehen auf dem Programm. WWF-Experten geben Tipps, wie man beim Essen und Einkaufen auf die Natur achten kann. Als lokaler „Foodheld“ wird Slow Food Youth Münster vorgestellt. Die Jugendbewegung von Slow Food bietet einen Sinnesparcours an.


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