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Lehr- und Lernformen

Vorlesung (Studienbriefe zum Selbststudium), Übung (Selbststudium/Präsenz) und Praktikum (Präsenz)

Lernergebnisse/ Kompetenzen

Nach erfolgreich abgeschlossenem Modul verstehen die Studierenden die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Struktur und Verhalten der Materie. Sie können die Methoden zur Beeinflussung und Ermittlung von Werkstoffeigenschaften einsetzen und kennen die wichtigsten im Maschinenbau verwendeten Werkstoffe, deren Einteilung und deren Eigenschaften. Die Studierenden sind in der Lage, materialwissenschaftliche Konzepte auf neue Aufgabenstellungen und Arbeitsgebiete des Ingenieurwesens zu übertragen und Werkstoffe adäquat gemäß dem technischen Anforderungsprofil zielorientiert auszuwählen.

Sie haben einen Überblick über metallische, polymere, keramische und Verbundwerkstoffe auch vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Gesichtspunkte (Rohstoffverfügbarkeit, Kosten, Recycling/Deponie etc.). Dies gilt zudem als Grundlage für weitere ingenieurtechnische Module in den anderen Semestern.

Inhalte

  • Überblick zur Werkstoffkunde
  • Einteilung in Werkstoffgruppen und Merkmale der Werkstoffe
  • Aufbau der Werkstoffe
    - Atombau, Atomare Bindungsarten, Festkörperstrukturen
  • Metallische Werkstoffe
    - Überblick zur Legierungskunde, Eisen und Stahl, Nichteisenmetalle, Pulvermetallurgie
  • Ausgewählte nichtmetallische Werkstoffe, Naturstoffe und Verbundwerkstoffe
  • Werkstoffprüfung
    - Übersicht zur Werkstoffprüfung, Einteilung der Prüfverfahren, Ablauf der Prüfverfahren

Übung: Vertiefung des Stoffes und Vorbereitung des Laborpraktikums durch Anschauungsmaterial (Schaustücke / Fotos / Videos)

Praktikum: Abrundung der Erkenntnisse durch ausgewählte Versuche aus der Werkstoffprüfung und deren Auswertung mit Versuchsbericht im Laborpraktikum; eigenständige Durchführung und Auswertung der Versuche in Gruppen zu je 2 Studierende

Teilnahmevoraussetzungen

Inhaltlich: Grundkenntnisse in "Technische Mechanik" (Modul 3.2) und "Physik" (Modul 1.2)

Prüfungsform

Klausur (oder mündliche Prüfung) am Ende des 5. Semesters; Klausurdauer: 90 Minuten
Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung: Studienleistung (Praktikum)
Mindestens 40 ECTS aus den Modulen der ersten 4 Semester

 

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