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Zum vierten Mal fanden die Wassertage am 24. und 25. Februar in Münster statt.

Federführend für die Veranstaltung sind das Institut für Wasser, Ressourcen, Umwelt (IWARU) der Fachhochschule Münster und der Landesverband NRW der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) in Kooperation mit dem Bund der Wasserbauingenieure (BWK), der Deutschen Limnologischen Gesellschaft (DGL) und der Fachgemeinschaft der Hydrologischen Wissenschaften (FgHW).

Alles drehte sich um Wasser in der Stadt: unter technischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten. "Obwohl Wasser ein wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna und für den Menschen ein attraktives Wohnumfeld ist, stellt Wasser in der Stadt auch ein erheblich Risiko dar", so Prof. Mathias Uhl (IWARU). Dies erfordere "innovative Zukunftsstrategien, die nur durch integrative Planungspraxis unter Beteiligung aller betroffenen Disziplinen erreicht werden kann".

Die Wassertage Münster bieten alle zwei Jahre ein entsprechendes Forum für den Expertenaustausch. "Sowohl die Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen als auch das Interesse von Fachfirmen dort auszustellen wächst von Veranstaltung zu Veranstaltung", betont die Präsidentin der Fachhochschule Münster, Frau Prof. von Lojewski.

Die Vertreter verschiedenster Interessen rund ums Wasser kamen zu Wort: Ökologen, Landschaftsplaner, Stadtplaner, Wasserverbandsvertreter, Kommunen, Ministerium, Ingenieurbüros und selbstverständlich die Hochschulen. Neben den Pausen wurden die angebotenen Workshops zu intensiver Diskussionen genutzt. Dort wurden die ökologischen Potenziale von Stadtgewässern beleuchtet, es wurde diskutiert wie die Bürger und Bürgerinnen am besten in die Entwicklung von Stadtgewässern einbezogen werden können. In weiteren Workshops wurden die Überflutungsvorsorge und die Abwasserentsorgung thematisiert. Ungewöhnlich aber spannend war die Einführung der Teilnehmer in ein Programm, mit dem sie computergestützt Hochwasser-Szenarien in einer Stadt simulieren konnten. Eine weitere neu entwickelte Software zur Bewirtschaftung des Wasserhaushalts war im Fokus des sechsten Workshops.



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