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(Foto: Christian Schwier)

Durch die Einbindung von Wasser lässt sich das Klima und damit die Lebensqualität in urbanen Siedlungsgebieten enorm verbessern. Wie genau, haben verschiedene Forschungsprojekte im Förderschwerpunkt "Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland (ReWaM)" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersucht. Die Ergebnisse der dreijährigen Forschungszeit wurden bei den Wassertagen Münster 2019 vorgestellt, die als Regionaltagung der Fördermaßnahme ReWaM angelegt war. Mehrere Verbundvorhaben stellen ihre Ergebnisse vor, die für den urbanen Raum von förderlicher Bedeutung sind.

Die Themen der Wassertage 2019 reichten von blau-grüner Infrastruktur, Hochwasservorsorge, Gewässerentwicklung, Emissionen bis zur kommunalen Planungspraxis. Auf der vom IWARU organisierten Tagung trafen die Forscher direkt mit Politikern und Stadtplanern zusammen.

Den Auftakt der beiden Veranstaltungstage bildete jeweils ein Keynote-Vortrag, einmal aus kommunaler Perspektive und einmal aus Sicht der Forschung:

Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne (Foto: Foto+Art Wessels)
Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister aus Herne, berichtete, wie seine Stadt das neue Leitmotiv "Mit Grün. Mit Wasser. Mittendrin." umsetzen möchte. Ein wichtiger Baustein wird hier das in Kooperation mit dem IWARU geplante Projekt "Ressourcenplan im Quartier R2Q" sein. Über "Forschung und Entwicklung für nachhaltige Kommunen", sprach Dr. Christian Alecke vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

"In den Städten gibt es mittlerweile viele gelungene Projekte, die zeigen, dass wir nicht für den Aktenordner forschen, sondern für die Umsetzung", erklärte Prof. Dr. Mathias Uhl vom IWARU, der die Tagung koordiniert hatte. Anhand von Best-Practice-Beispielen diskutierten die über 200 Teilnehmer, wie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Nachhaltigkeit und Wasserbewirtschaftung den Weg in die tatsächliche Stadtplanung finden können.


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