ManuTrain auf dem Prüfstand

Compliance ist oft auch eine Frage des Komforts. Aus diesem Grund hat Bauerfeind die ManuTrain überarbeitet und den starren Innenhandstab der Bandage durch ein flexibleres Gurtsystem ersetzt. Ob die medizinisch notwendige Stabilisierung des Handgelenks dadurch gleichwertig ist, wurde mit Hilfe einer Stabilisierungsprüfung der zwei Produktgenerationen der ManuTrain in unserem Labor für Biomechatronik der FH Münster untersucht.

Exkursion zur OTWorld 2022 nach Leipzig

Zum ersten Mal hat dieses Jahr eine organisierte Exkursion zur OTWorld 2022 - internationale Fachmesse und Weltkongress für Orthopädie und Rehatechnik - stattgefunden. Mit 17 Bachelor- und Masterstudierenden ging es im Mai 2022 für drei Tage nach Leipzig. Die Exkursion war eine Möglichkeit für Studierende mit Herstellern, Leistungserbringer:innen und Anwender:innen der modernen Hilfsmittelversorgung in Kontakt zu treten sowie ein Wiedersehen vieler Alumni der FH Münster.

Medizinische Hilfsmittel aus dem 3D-Drucker

3D-Drucker bieten nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten - auch im Bereich der medizinischen Hilfsmittel. Tillmann Krane hat mehrere Prototypen einer Handgelenkorthese entwickelt. Das Besondere daran: Die Designs nutzen die Möglichkeiten des 3D-Drucks gezielt aus.

MDR-Umfrage: Wie gut vorbereitet ist die Hilfsmittelbranche?

Im Mai 2021 tritt die Medical Device Regulation (MDR) in Kraft. Um den aktuellen Stand hinsichtlich der MDR im Hilfsmittelsektor zu bewerten wurden im Januar und Februar 2021 Händler und Hersteller orthopädischer Hilfsmittel sowie Mitarbeiter*innen im Sanitätshaus in Deutschland befragt. 

SIGMA3D: Simulationsgestützte Medizintechnikplattform zur individuellen 3D-Hilfsmittelversorgung

Im März 2020 startete das auf drei Jahre angelegte Verbundprojekt "SIGMA3D - SImulationsGestützte MedizintechnikplAttform zur individuellen 3D-Hilfsmittelversorgung", bei dem wir mit Projektpartner aus Industrie, Forschung, Dienstleistern aus der Gesundheitsbranche sowie Krankenkassen daran arbeiten, die Zukunft der Orthopädietechnik voranzutreiben. Das Ziel des Projekts ist es, die komplette Wertschöpfungskette - vom Patientenscan bis zur additiven Fertigung orthopädischer Hilfsmittel - digital abzubilden.

Atlasimpuls-Simulator ANNE

Der Atlas - so heißt der erste Halswirbel - ist gelenkig mit der Schädelbasis verbunden. Muskeln und Bindegewebe um den Atlas sind außerordentlich dicht mit Nerven versorgt. Bei der Atlastherapie üben Ärztinnen und Ärzte einen kurzen, festen Impuls auf den ersten Halswirbel aus. Die Therapie wirkt vor allem auf die Steuerung des unwillkürlichen Nervensystems, das Gleichgewichtssystem, die allgemeine Muskelspannung und die Eigenwahrnehmung des Körpers. Damit der Griff, den Ärztinnen und Ärzte anwenden, wirksam, schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen ist, bedarf es Übung. Aus diesem Grund haben Corinna David und Janina Leusmann für die Ärztegesellschaft für manuelle Kinderbehandlung und Atlastherapie (ÄMKA) einen Altasimpuls-Simulator konzipiert: ANNE (Anthropometric Neck Emulation).

Abschlussarbeiten

  • Methodische Entwicklung eines Konzeptes für eine 3D-Druck gerechte Handgelenkorthese (Krane, Tillmann)
  • Optimierung der AFO-Prüftechnik für den Einsatz im Sanitätshaus (Tillmann, Felix)
  • Entwicklung eines Konzeptes zur Betriebsfestigkeitsprüfung als Bestandteil der Validierung einer digitalen Prozesskette in der additiven Fertigung von Unterschenkel-Fuß-Orthese (Hanekamp, André)
  • Implementierung eines UDI-Systems gemäß der neuen EU-Verordnung 2017/45 für die MedNet GmbH als Hersteller von Medizinprodukten (Baumeister, Sophie)
  • Methodische Entwickeln und Konzeptionierung einer Handorthese für Plexus Patienten mit der Integration einer körperbetriebenen Greiffunktion (Brinkmann, Lena)


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