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Vivienne Scheer gehört zu den Erstsemestern, deren Studienstart mitten in den Corona-Lockdown fiel. (Foto: privat)

Als sie Anfang des Jahres die Zusage für den Studienplatz an der FH Münster bekam, habe sie sich "unfassbar gefreut", berichtet Vivienne Scheer, die bei uns Soziale Arbeit im Bachelorprogramm studiert. "Bei der Wohnungssuche hatte ich auch totales Glück und habe super schnell ein WG-Zimmer gefunden." Anders als geplant, hat die 21-Jährige die Anfangszeit ihres Studiums dann aber nicht in Münster, sondern zu Hause bei ihren Eltern in der Nähe von Trier verbracht.

Denn wegen des Corona-Lockdowns fand das Sommersemester komplett ohne Präsenztermine als Online-Semester statt. "Es gab schlicht keine 'offiziellen' Gründe, hier zu sein und ich hatte keine Lust, ohne jemanden in der Stadt zu kennen, in meiner WG zu sitzen." Viele, die mit ihr ins Studium gestartet sind, hätten es ebenfalls so gehandhabt, erzählt Scheer. Im Nachhinein gewinnt sie diesem außergewöhnlichen Start sogar einen positiven Aspekt ab: "So war es ein etwas sanfterer Übergang in diese neue Lebensphase. Ich hatte mir diesen Einschnitt nämlich viel drastischer vorgestellt. Trotzdem hätte ich mir aber natürlich einen 'normalen' Studienbeginn gewünscht!"

Erst nachdem die Corona-Maßnahmen langsam gelockert wurden, ist die junge Studentin nun regelmäßig in Münster und erkundet nach und nach ihre neue Heimat. "In der Stadt habe ich mich mittlerweile ganz gut eingelebt. An der Hochschule aber noch gar nicht, ich war insgesamt erst zweimal kurz am Fachbereich." Trotz der erschwerten Bedingungen hat Scheer aber schon Anschluss an ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen gefunden. "Die Orientierungstage waren super organisiert und die TESSA-Tutoren waren immer für uns da. Mit der Zeit ist unsere Gruppe viel lockerer geworden und es ist ein richtig schönes Vertrauensverhältnis entstanden."

Besonders mit einigen Mädels hat sich die angehende Sozialarbeiterin aus der Ferne schon richtig angefreundet und neben den Zoom-Treffen auch über andere Kanäle wie WhatsApp und Facetime kommuniziert. "Dann haben unsere Tutoren irgendwann ein Treffen am Aasee organisiert. Es war total schön, die anderen aus unserer Gruppe endlich persönlich kennenzulernen, obwohl wir alle mit Abstand auf unserer eigenen Decke saßen. Besonders witzig war, als wir Freundinnen uns zum ersten Mal begegnet sind - wir hatten das Gefühl, uns schon total gut zu kennen, obwohl wir uns noch nie live gesehen hatten."

Insgesamt ist dieses ungewöhnliche erste Semester für die Studentin der Sozialen Arbeit sehr positiv verlaufen. "Alle Tutoren, Professoren und Dozenten haben sich total viel Mühe gegeben, uns den Einstieg zu erleichtern. Für alle Fragen und Probleme gab es immer Ansprechpartner. Klar, gab es auch mal kleinere technische Schwierigkeiten, aber im Großen und Ganzen hat alles wirklich gut geklappt." Ihre Schulfreundinnen, die an anderen Hochschulen studieren, hätten dies ganz anders erlebt und seien teilweise völlig auf sich selbst gestellt gewesen. "Da gab es gar keine Rückmeldungen und keine Ansprechpartner." Zum Glück sei dies bei uns am Fachbereich anders gewesen, so Scheer.

Nun freut sie sich schon auf das nächste Semester, das zumindest teilweise wieder in Präsenz geplant ist. Und dann wird sie selbst dabei helfen, den zukünftigen Erstsemsemestern den Studienstart zu erleichtern. Denn dann wird sie selbst als TESSA-Tutorin eine Gruppe der Studienanfänger näher begleiten.

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