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Intelligente Autos und treffsichere Torjäger benötigen einen Kaffee

Vortäge
Projekte und Vorträge im WS 2014 / 15 Projekte und Vorträge im WS 2014 / 15

Ergebnisse des Projektmanagement-Seminars

Intelligente Spielzeugautos, die nicht mehr aus der Kurve fliegen; ein kleiner Roboter, der Kaffee serviert und ein automatischer Torhüter, der jeden Ball fängt – das sind nur einige Ergebnisse aus dem Projektmanagementseminar am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik. Insgesamt 19 verschiedene Ideen setzten die zukünftigen Ingenieure um und präsentierten diese an einem eintägigen Workshop im März 2015 an der FH Münster in der Abteilung Steinfurt.

  • "Unwahrscheinlich kreativ und vielseitig – ein geballtes Feuerwerk an innovativen Ideen erlebten wir bei der Präsentation“, sagte Prof. Dr. Peter Richert begeistert. „Wir würden gern mit diesen tollen Projekten Studienanfänger motivieren und die Vielfalt des Studiums zeigen, aber meist fehlt den Studierenden dann noch das notwendige Wissen."
  • Nach der Präsentation ihrer Ideen waren sich die Studierenden einig, dass sie viel geleistet und dabei jede Menge gelernt haben. Die Lehrenden am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik sind der festen Überzeugung, dass nun natürlich die letzte Hürde der Bachelorarbeit auch erfolgreich von den Studierenden gemeistert wird.
Neues Auto
Neues Auto mit Blick auf die montierte Platine Neues Auto mit Blick auf die Platine

Intelligente Autos von Morgen

So entwickelten zwei Teams im Labor für Kommunikationstechnik intelligenten Spielzeugautos. Diese sollen mit der optimalen Geschwindigkeit durch Kurven, über Steigungen und Gefällstrecken rasen, ohne aus der Kurve der Rennstrecke zu fliegen und als Sieger ins Ziel zu gehen. Die Teams brachten hierfür ihre Kenntnisse der Kommunikationstechnik, der Sensorik, der Mikroprozessortechnik und der Regelungstechnik ein, um den Prototypen zu entwickeln. Dabei konnte die Studierenden sogar ein Totalausfall des Mikroprozessors zu Beginn des Projekts nicht aufhalten. "Auch dieses Problem haben sie mit innovativen Ideen überbrückt", lobte Prof. Dr. Peter Richert .

  • Von den Zielen des letzten Jahren wurden fast alle Soll-Kriterien erfüllt: Alle Zusatzkomponenten passen auf eine Platine: Mikroprozessor (STM32 oder AT91SAM7S256) mit Sensorik Beschleunigungssensor und Gyro- Sensor, Bluetooth-Kommunikation, Nicht-Flüchtiger Speicherbaustein (FRAM) und PWM-Motorsteuerung mit H-Brücke.
Kontrollpunkte
Kaffee oder Sprudel - was darf es sein? Kaffee oder Sprudel - was darf es sein?

Heißer Kaffe vom Roboter für die Arbeit

Im Labor für Optoelektronik und Sensorik hat sich der Kaffeekonsum sprunghaft erhöht. Der Grund dafür ist der Robotino Butler, der Kaffee und andere Getränke servieren kann. "Besonders gefallen hat mir die hohe Motivation und die Ideen für die technischen Detaillösungen", sagte Prof. Dr. Konrad Mertens .

  • Ziel:
    Entwicklung einer Butler-Funktionalität für den Robotino. Der Robotino kann eine Tasse Kaffee von einem Tisch greifen, zu einem anderen Tisch transportieren und dort wieder absetzen.
  • Einsatz:
    Die Demo-Vorführungen; z.B. auf den FIT-Tagen
  • Übersicht:
    Die Aufgabe bestand aus folgenden Teilen:
    1. Entwicklung und Aufbau der notwendigen Hardware (Stativ, Greifer, Lichtschranke, USB-Kamera)
    2. Entwicklung und Programmierung der Bewegungssteuerung mittels Bilderkennung
    3. Test und Optimierung des Systems
    4. Produzieren eines "Werbevideos"
  • Qualität:
    • Hard und Software waren zu dokumentieren • Das Programm sieht eine Fehlerbehandlung per Fehlerknoten vor • Die Bedienung ist möglichst selbsterklärend /li
Streckenprofil
Neuer Torjäger vor dem Einsatz Neuer Torjäger vor dem Einsatz

Verbesserter Torjäger zum Berühren

Im Labor für Prozessinformatik und Prozesslenkung schießt der automatisierte Torjäger jeden Ball ins Tor. Entstanden ist der Spieler, der mittels Gamecontroller gesteuert wird, im 3D-Drucker. "Der Torjäger verfügt über mehrere Freiheitsgrade der Bewegung", erklärte Prof. Dr. Doris Danziger. Zudem freue sie sich, dass ein Team aus angehenden Wirtschaftsingenieuren mit einem Konzept zur Bandenwerbung und Marketingvorschlägen das Torjägerprojekt noch erweitert hat.

  • Musskriterien:
    Am Ende des Projektes muss ein Torjäger entwickelt worden sein, der die aktuelle Kanone ”Dicke Berta” ersetzt. Der Torjäger muss dazu einen Tischtennisball, in einstellbarer Kraft beziehungsweise Geschwindigkeit, in Richtung des automatischen Torhüters schießen.
  • Wunschkriterien:
    Der Torjäger sollte mit Hilfe von Linearführungen auf einem Schlitten vor dem Torhüter nach links und rechts gefahren werden können. Des weiteren soll sich der Schütze auf dem Schlitten in einem bestimmtenWinkel um die eigene Achse drehen können. Außerdem wäre es wünschenswert wenn die Flugbahn des Balles verändert werden kann. Die Ansteuerung des Spielers soll durch einen Xbox 360 Controller realisiert werden.
  • Abgrenzungskriterien:
    Es soll kein automatischer Torjäger hergestellt werden, es ist nicht möglich dem Schützen ein Ziel im Tor vorzugeben. Das heißt der Torjäger kann nicht selbstständig Richtung und Schusskraft bestimmen. Dies wird manuell gesteuert.
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