Christine Göbel von der FH Münster hat ihre letzte Prüfung im Promotionsverfahren erfolgreich abgelegt. Betreut haben sie Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies (l.) von der Universität Paderborn und Prof. Dr. Petra Teitscheid von der FH Münster. (Foto: privat)

Paderborn/Münster, 29. Januar 2018 | Noch darf sie den Dr. phil. nicht offiziell vor ihren Namen setzen, aber sie ist kurz davor. Denn Christine Göbel von der FH Münster hat ihre letzte Prüfung im Promotionsverfahren, die Disputation, erfolgreich an der Universität Paderborn abgelegt.

Betreut haben sie Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies von der Fakultät für Naturwissenschaften der Paderborner Universität und Prof. Dr. Petra Teitscheid vom Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management der FH Münster.

In ihrer Doktorarbeit hat Göbel die Situationen, in denen Lebensmittelabfälle in Care-Einrichtungen entstehen, genauer untersucht und beschrieben. Mithilfe eines organisationstheoretischen Ansatzes hat die Ökotrophologin Gestaltungsempfehlungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen abgeleitet.

Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen gehört zu den Schwerpunkten der wissenschaftlichen Mitarbeiterin am Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN) und Lehrkraft am Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management. Göbel hatte an der Justus-Liebig-Universität Gießen ihren Bachelorabschluss in Ökotrophologie und an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ihren Masterabschluss in Ernährungswissenschaften gemacht.

Mit einem Verlag ist Göbel derzeit im Gespräch, um ihre Doktorarbeit zu veröffentlichen. Sobald das geschehen ist, darf Christine Göbel den Doktortitel offiziell tragen.


Dissertation:
Göbel, Christine (2018): Die Entstehung von Lebensmittelabfällen in Care-Einrichtungen. Deskription situativer Bedingungen und Herleitung von Gestaltungsempfehlungen mit Hilfe des pragmatisch-situativen Ansatzes der Organisationstheorien. Universität Paderborn, Dissertation

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