Logo der FH-Münster
Einrichtungs-Logo
Einrichtungs-Logo

Münster, 3. März 2021 | Fragt man die Kolleginnen nach Gabriele Welsch-Wacker, sagen sie: Sie ist die Seele des Fachbereichs, ein wandelndes Lexikon, sie lebt ihren Job, sie ist lebendes Inventar. Keine andere Mitarbeiterin ist so lange am Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management wie sie. Seit 40 Jahren arbeitet Gabriele Welsch-Wacker an der FH Münster. Die Hochschule feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. "Frau Welsch bringt viel Dynamik rein, sie ist sehr engagiert und identifiziert sich mit ihrem Job", sagt Prof. Dr. Michael Krämer. Der Fachbereichsdekan gratulierte zum Dienstjubiläum und bedankte sich für das außerordentliche Engagement.

"Ich habe das große Glück, eine Stelle zu haben, an der es immer neue Aufgaben gibt, wo die Zeit nicht stillsteht", sagt Gabriele Welsch-Wacker. Aktuell ist die Diplom-Oecotrophologin Koordinatorin für den Bachelorstudiengang Oecotrophologie, berät Studierende und Studieninteressierte und ist Ansprechpartnerin für Alumni, Studium generale sowie für den Nachteilsausgleich. Alle Aufgaben mache sie sehr gerne, am liebsten aber die Beratung. "Den persönlichen Kontakt zu Studierenden vermisse ich gerade sehr", sagt die 64-Jährige.

Gabriele Welsch-Wacker, ein FH-Eigengewächs, kennt die Hochschule auch von der anderen Seite. Im Wintersemester 1977 schrieb sie sich für den Diplomstudiengang Ernährung und Hauswirtschaft ein, Mitte Februar 1981 schloss sie das Studium ab. "Zwei Wochen später habe ich im Praktikantenamt angefangen", erzählt sie. Die Professorin Gisela Orlowski, inzwischen verstorben, hatte sie gefragt, ob sie sich vorstellen könne, die Stelle zu übernehmen.

Die Entwicklung der FH Münster konnte sie über die Jahrzehnte genau mitverfolgen. In den Siebzigerjahren und auch noch eine Weile danach seien die Unterschiede in der Wahrnehmung von Fachhochschulen und Universitäten sehr groß gewesen. "Unsere Hochschule ist sehr selbstbewusst geworden und hat sich der Qualität verschrieben, das finde ich sehr gut." Während sie das sagt, fällt der gebürtigen Lingenerin ein, was ein damaliger Lehrer ihr kurz vor dem Abitur sagte: "Studiere an einer Fachhochschule, das ist die Zukunft."

Der Blick in ihre Zukunft offenbart: Im März 2022 wird Gabriele Welsch-Wacker in den Ruhestand gehen. Kaum vorzustellen.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Seite drucken