Möchten Sie neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Studierenden mit digitalen Tools unterstützen? Wünschen Sie sich einen intensiven Austausch mit interessierten Kolleginnen und Kollegen in einem strukturierten Prozess?

Dann bewerben Sie sich bis zum 15. Juli 2019 für das E-Teaching Fellowship im akademischen Jahr 2019/2020 unter dem Dachthema "Neue Formen der Zusammenarbeit digital unterstützen"!

Die Struktur des Programms

Insgesamt umfasst das Programm 60 Arbeitseinheiten (AE) von jeweils 45 Minuten in drei Bereichen.

Insgesamt entspricht das in etwa 7,5 Arbeits-/Workshop-Tagen.

Das Angebot

Angeregt durch kollegialen Austausch, fachlichen Input und individuelle Beratung, durchlaufen Sie folgende Phasen:

  • Funktionen digitaler Medien und die Bedarfe der Studierenden kennenlernen,
  • mit Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien in der Lehre experimentieren,
  • die praktischen Erfahrungen gemeinsam reflektieren,
  • aus den Experimenten gewonnene Erkenntnisse umsetzen.

Die Termine

Das Programm beginnt mit dem Auftakt am Mittwoch den 11. September (9:00 - 17:00 Uhr) und führt über eine online Phase in die Ideenwerkstatt am Freitag den 11. Oktober (9:00 - 17:00 Uhr). Die Erfahrungen aus kurzen Experimenten mit digitalen Medien in Ihrer Lehre werden am Freitag den 29. November (13:00 - 17:30 Uhr) im Review gemeinsam reflektiert. Der Abschluss findet am Freitag den 26. Juni (13:00 - 17:30 Uhr) statt. Ergänzend vertiefen Sie diese internen Treffen durch die Teilnahme an externen Workshops.

Die Bewerbung

Das Programm ist für bis zu 12 Lehrende konzipiert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Teilnahme an allen vier Peer-Group Treffen wird jedoch vorausgesetzt.

Auf Grundlage Ihrer Bewerbung führen wir ein individuelles Gespräch zur Klärung der Erwartungen.

Wenn Sie teilnehmen möchten, schicken Sie uns bis zum Sonntag 15. Juli das unten verlinkte Anmeldeformular an e-teaching@fh-muenster.de

E-Teaching Fellows

Hier finden Sie die Steckbriefe der Fellows aus den verschiedenen Jahrgängen.

Fellows 2017/2018

Prof. Dr. Florian Altendorfner

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Fachbereich: Energie - Gebäude - Umwelt

Lehr- und Forschungsgebiet: Energietechnik

Vorhaben: Ein elektronisches Antestat für das Praktikum testen

 

 

 

 

 

 

Mein größter Erfolg mit digitalen Werkzeugen in der Lehre war der Einsatz von ARS (Audience Response Systemen) wie pingo der Uni Paderborn und die begeisterte Reaktion der Studenten auf diese zunächst ungewohnte Ergänzung der Vorlesung.

Meine größte Herausforderung war die Erstellung eines Lernmoduls im ILIAS, was sich schwieriger als zunächst angenommen herausstellte.

Wenn ich auf das Programm zurückblicke, denke ich an die vielen guten Gespräche und Diskussionen und Einblicke in andere Fachbereiche und Fachdisziplinen sowie neu gewonnene Bekanntschaften.

Prof. Dr. Ursula Bordewick-Dell

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Fachbereich: Oecotrophologie - Facility Management

Lehr- und Forschungsgebiet: Biochemie und Lebensmittelanalytik

Vorhaben: Lehr-Video zur Biochemie der Ernährung entwickeln

 

 

 

 

 

 

E-Teaching bedeutet für mich, einer heterogen zusammengesetzten Studierendengruppe viele verschiedene Tools zum eigenständigen Lernen an die Hand zu geben.

Mein größter Erfolg mit digitalen Werkzeugen in der Lehre war die Einrichtung von umfangreichen E-Learning-Modulen zu einem anspruchsvollen naturwissenschaftlichen Thema (Biochemie der Ernährung).

Meine größte Herausforderung war die Erstellung eines Videos, um schwierige naturwissenschaftliche Zusammenhänge möglichst leicht verständlich zu erklären.

Wenn ich auf das Programm zurückblicke, denke ich an gute Unterstützung, hilfreiche Tipps und eine(n) AnsprechpartnerIn für alle Probleme.

Dr. Petra Michel-Fabian

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Fachbereich: Centrum für Interdisziplinarität / ITB

Lehr- und Forschungsgebiet: Angewandte Ethik, Nachhaltigkeit, Forschungsmethoden, Kommunikation

Vorhaben: Einen veranstaltungsbegleitenden Online-Test entwickeln

 

 

 

 

 

E-Teaching bedeutet für mich die digitalen Möglichkeiten des Internets, z.B. über die Lernplattform ILIAS, derart in meine Lehre zu integrieren, dass a) die angestrebten Lernziele transparenter, b) mehr Lerntypen angesprochen sowie c) gerade bei großen Gruppen eine bessere Rückmeldung und Kommunikation erreicht werden.

Mein größter Erfolg mit digitalen Werkzeugen in der Lehre war die Entlastung der Studierenden, durch einen dreigeteilten Online-Test. In kleineren Gruppen ist der Einsatz des Etherpads auf ILIAS immer sehr erfolgreich, beispielsweise um zeitgleich an derselben Fragestellung aus unterschiedlichen Perspektiven zu arbeiten.

Meine größten Herausforderungen dabei waren die Hardware-Kompatibilität, die Erstellung der Fragen der Online-Tests, sowie der Umgang mit der Lernplattform ILIAS.

Wenn ich auf das Programm zurückblicke, denke ich dankbar an das positive, freundliche sowie fachlich kompetent begleitete Überwinden meiner Unkenntnis und Ungeübtheit, an das entlastende Zusammenarbeiten in den Peer-Gruppen und an den großen Fundus an externen Fortbildungsangeboten, die mir offenstanden.

Prof. Dr. Isabel von Keitz

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Foto: Ralf Berndt

Fachbereich: Wirtschaft

Lehr- und Forschungsgebiet: Nationale und internationale Rechnungslegung und Finanzberichterstattung

Vorhaben: Mit Unterschieden im Vorwissen umgehen

 

 

 

 

 

E-Teaching bedeutet für mich eine neue, zeitgemäße Gestaltungsmöglichkeit in der Lehre, bei der durch Nutzung digitaler Medien insbesondere im Fall heterogener Vorkenntnisse von Studierenden Fachwissen effizient und bedarfsgerecht vermittelt und damit angeglichen werden kann.

Mein größter Erfolg mit digitalen Werkzeugen in der Lehre war, dass die im Februar und März 2019 recht spontan erstellten Lernvideos zur Konzernrechnungslegung von meinen Masterstudierenden viel genutzt und als sehr hilfreich bewertet wurden.

Die größte Herausforderung war und ist nach wie vor, "E-Teaching-Veranstaltungen" einerseits so spannend zu gestalten, dass die Studierenden motiviert sind, diese zu nutzen und andererseits so aufzubereiten, dass die Inhalte dennoch dem für ein Studium notwendigen wissenschaftlichen und fachlichem Anspruch gerecht werden.

Wenn ich auf das Programm zurückblicke, denke ich an die zahlreichen Gespräche und Diskussionen mit dem Wandelwerk und anderen "Fellows", die mir viele hilfreiche Denkanstöße gegeben haben, um E-Teaching weiter in meine Lehre zu integrieren.

Prof. Dr. rer. nat. Thomas Schupp

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Fachbereich: Chemieingenieurwesen

Lehr- und Forschungsgebiet: Organische Chemie

Vorhaben: Lehr-Video zur Praktikumsvorbereitung erstellen

 

 

 

 

 

 

E-Teaching bedeutet für mich vorhandene Möglichkeiten um digitale Aspekte zu erweitern.

Mein größter Erfolg mit digitalen Werkzeugen in der Lehre war die Erstellung eines Lehr-Videos zur verbesserten Vorbereitung der Studierenden auf das Praktikum, welches dann deutlich merkliche Erfolge zeigte.

Meine größte Herausforderung war mir die Zeit für die zusätzlichen Aufgaben freizuhalten.

Wenn ich auf das Programm zurückblicke, denke ich an nette Menschen, mit denen ich interessante Erfahrungen austauschen konnte.

Prof. Dr. Nikolaus Wulff

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Fachbereich: Elektrotechnik und Informatik

Lehr- und Forschungsgebiet: Informatik, Objektorientierte Systeme

Vorhaben: Online Antestate und Diskussionsforum im ILIAS

 

 

 

 

 

 

E-Teaching bedeutet für mich einen gesunden, angemessenen Mix aus analogem und digitalem Medieneinsatz in meine Lehrformate zu integrieren und flexibel auf unterschiedliche Lernende reagieren zu können.

Mein größter Erfolg mit digitalen Werkzeugen in der Lehre war alle meine Vorlesungen und Übungen   in ILIAS zu integrieren und eine effektive Frage- und Diskussionskultur im ILIAS Forum zu etablieren.

Meine größte Herausforderung war mich mit den Limitierungen und Tücken von ILIAS auseinander zu setzen, den Mut und die Geduld nicht zu verlieren und am Ball zu bleiben. ;-)

Wenn ich auf das Programm zurückblicke, denke ich an viele fleißige Abende mit dem Erlernen von ILIAS und dem Vorbereiten von Tests für Praktikumsantestate. Aber vor allen denke ich an viele schöne, lehrreiche und spannende Workshops im Kreise von netten Kolleginnen und Kollegen . Wichtig war mir auch die Erkenntnis, dass trotz der kulturellen Unterschiede zwischen den Fachbereichen es eine Gemeinsamkeit gibt: überall wird nur mit Wasser gekocht und wir stellen uns alle mit viel Herzblut den selben Heraus- und Anforderungen im Umgang mit den Studierenden.



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